Bühne

Die Band "Baba Zula" vor einer gelb-beigen Steinwand

1. Köln-Istanbul-Festival Den Geist von Gezi lebendig halten

Der Gezi-Park im Zentrum Istanbuls ist zum Symbol des Widerstands gegen die autoritäre Politik der Regierung des bisherigen türkischen Ministerpräsidenten und künftigen Präsidenten Erdoğan geworden. Eine tragende Rolle für den Protest haben Künstler und Kulturschaffende gespielt. In Köln beginnt heute ein Festival, bei dem künstlerische Formen des Protests im Mittelpunkt stehen. [mehr]

Probenfoto von von Giuseppe Verdis "Un ballo in maschera" am Opernhaus Dortmund

Un ballo in maschera am Opernhaus Dortmund Melodrama von Giuseppe Verdi

Als Giuseppe Verdi um 1857 eine neue Oper begann, war eines klar: Er wollte ein glanzvolles Kostümspektakel, in das Liebe und Politik hineingeflochten waren – einen Tanz auf dem Vulkan. Die junge, erfolgreiche Regisseurin Katharina Thoma inszeniert Verdis fulminantes Werk jetzt am Theater Dortmund. [mehr]


Szene aus Hamlet, eine Frau blickt auf eine Wand voller Monitore

Hamlet als Metapher auf den Überwachungsstaat Ein Edward Snowden des Mittelalters

Am Schauspielhaus Dortmund untersuchen Intendant Kay Voges und Videokünstler Daniel Hengst, wie sich Shakespeares "Hamlet" auf Überwachung und Staatsspionage anwenden lässt. [mehr]

Surrogate Cities Ruhr

"Surrogate Cities Ruhr" bei der Ruhrtriennale Imaginäre "Metropole Ruhr"

In "Surrogate Cities" versucht der Komponist Heiner Goebbels musikalisch zu beschreiben, was eine moderne Stadt eigentlich ist. Die Choreografin Mathilde Monnier will herausfinden, ob das Stück auch auf das Revier passt und arbeitet dafür mit Amateurtänzern aus dem gesamten Ruhrgebiet. [mehr]


Szenenfoto aus "Die Möwe", Komödie von Anton Tschechow, Inszenierung am Schauspiel Bonn

Komödie von Anton Tschechow im Schauspiel Bonn "Die Möwe"

"Die Möwe", eines der vier kanonischen Stücke von Anton Tschechow, wird am Schauspiel Bonn von dem jungen Regisseur Sebastian Kreyer herausgebracht, der für seine spielfreudigen Inszenierungen bekannt ist. [mehr]

Meine Frau und ein Mann sitzen auf einer Bühne, im Hintergrund sind Musiker

Musik ist stärker als Worte Chilly Gonzales' "The Shadow" feiert in Köln Premiere

Eigentlich ist der gebürtige Kanadier und Wahl-Kölner Chili Gonzales Pianist, Rapper und Entertainer. Nun hat sich Gonzales an ein Cross-over-Projekt gewagt - ein musikalisches Schattenspiel, das am Abend im Kölner Schauspielhaus Premiere feierte. [mehr]


Szene aus Morton Feldmans Oper Neither bei der Ruhrtriennale inszeniert von Romeo Castelluccio

Ruhrtriennale: Post vom Opernhasser Romeo Castellucci inszeniert "Neither"

Romeo Castellucci – einer der aufregendsten Erneuerer des Gegenwartstheaters und Stammgast in Heiner Goebbels' Ruhrtriennale – wagt sich an ein besonders radikales Stück Musiktheater des Amerikaners Morton Feldman. Ein Rezensionsgespräch mit Michael Struck-Schloen. [mehr]

Szene aus "Tosca", dunkle Bühne mit Kerzen, ein Mann und eine Frau auf dem Boden knieend

Wuppertal: Erste Spielzeit ohne festes Ensemble Die Diva – nur noch zu Gast

Ein Opernkrimi, ein Publikumsrenner – Giacomo Puccinis "Tosca" ist eine sichere Bank im Musiktheater. In Wuppertal setzt der neue Intendant Toshiyuki Kamioka auf dieses Erfolgsstück, um sein neues Modell für das Opernhaus zu starten: Stagionebetrieb ohne festes Ensembles. [mehr]

Szene aus dem Stück "Dogville" nach dem Film von Lars von Trier

Demut, Macht und Rache "Dogville" zur Spielzeiteröffnung in Köln

Verkehrte Bühnenwelt: Lars von Triers Film "Dogville" spielt auf einer Bühne, auf der nur die Grundrisse der Häuser aufgezeichnet sind. Nun zeigt das Schauspiel Köln "Dogville" am Theater. [mehr]


 "Die letzte Soirée von Arna Aley"

Uraufführung des Wolfgang-Borchert-Theaters  "Die letzte Soirée von Arna Aley"

Das Wolfgang-Borchert-Theater ist auf Erfolgskurs. Seitdem der Kölner Schauspieler und Regisseur Meinhard Zanger das Theater vor acht Jahren übernommen hat, steigen die Zuschauerzahlen, das Theater platzt aus allen Nähten. Grund genug, sich zu vergrößern. [mehr]

Neue Performance der spanischen Choreographin La Ribot

Triumph der Freiheit Neue Performance der spanischen Choreografin La Ribot

Viel war über das neue Stück von La Ribot nicht zu erfahren. Die spanische Choreografin hatte im vergangenen Jahr bei der Ruhrtriennale für einen der seltsamsten Programmpunkte gesorgt. In "Laughing Hole" lachten die Performerinnen über die Grenzen der Erschöpfung hinaus. Nun beschäftigt sich "La Ribot" in der Deutschlandpremiere "El Triunfo de Libertad" mit dem spanischen Bürgerkrieg. [mehr]