Bühne

Die Compania La Puerta aus Santiago vor einer Mauer, auf der "Das Ding" geschrieben steht

Löhle in Chile Die Stücke 2013 in Mülheim zeigen "Das Ding" in einer Aufführung aus Santiago

Ein komplexes Thema: Globalisierung im Theater. Der Dramatiker Philipp Löhle erzählt in "Das Ding" die Geschichte einer Baumwollflocke, die zum T-Shirt verarbeitet wird und durch die Welt reist. [mehr]

Mann und Frau schlafen aufeinanderkauernd

Theaterprojekt über Organtransplantation Am Leben bleiben

Das Thema "Organtransplantation" ist auf der Bühne schwer vorstellbar. Dabei geht es uns alle an. Es konfrontiert nicht nur Kranke mit der Frage nach der eigenen Endlichkeit, sondern auch die noch Gesunden, die sich überlegen müssen, ob sie ihre Organe nach ihrem Tod vielleicht spenden sollen. Existentielle Fragen, an denen sich die Kunst schärft. [mehr]


Thomas Hengelbrock

Thomas Hengelbrock dirigiert "Parsifal" "Es hat mich umgehauen"

Normalerweise gehören zum berühmten Balthasar-Neumann-Ensemble höchstens 45 Musiker und Musikerinnen. Für Barockmusik und klassische Sinfonien, gespielt auf Originalinstrumenten, ist das genug. Wenn aber der Ensemble-Chef Thomas Hengelbrock Wagners "Parsifal" dirigieren will, dann muss er sein Orchester auf das Doppelte aufstocken. [mehr]

Der Komponist Simon Mayr

Simon Mayr zum 250. Geburtstag "Vater der italienischen Oper"

Man kannte ihn in Rio de Janeiro. 1824 wurde er in New York aufgeführt. Einige seiner insgesamt 62 Opern beherrschten die Bühnen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Rede ist von Johann Simon Mayr, einem Komponisten, der von der Nachwelt so gründlich vergessen wurde wie kaum ein anderer. [mehr]


Wettbewerb um den 38. Mülheimer Dramatikerpreis

Mülheimer Theatertage "Stücke 2013" Wettbewerb um den 38. Mülheimer Dramatikerpreis

"Der Stücke-Jahrgang 2013 ist ein herausragender", behauptet der Journalist Jürgen Berger, der zum Auswahlgremium und der Jury der Mülheimer Theatertage gehört. Der seit 1976 existierende Wettbewerb zeichnet nicht Inszenierungen aus, sondern Texte. Acht neue, im vergangenen Jahr erstmals aufgeführte Stücke sind nominiert und werden, meist in den Uraufführungsinszenierungen, in Mülheim gezeigt. [mehr]

David Bösch

Körber Studio Junge Regie feiert Geburtstag Leistungsschau und Karrieresprungbrett

Einmal im Jahr trifft sich in Hamburg der Regienachwuchs aus dem deutschsprachigen Raum zu einem Festival. Gezeigt werden Inszenierungen, die im Rahmen des Regiestudiums entstanden sind. Jede Hochschule darf eine für Hamburg nominieren. [mehr]



Hansgünther Heyme inszeniert "Gas 1 & 2" von Georg Kaiser

Ruhrfestspiele Recklinghausen Hansgünther Heyme inszeniert "Gas 1 & 2"

Hansgünther Heyme, der die Ruhrfestspiele lange geleitet und zum europäischen Festival gewandelt hat, kehrt zurück nach Recklinghausen: Er inszeniert "Gas 1 & 2" des Theaterautors Georg Kaiser. [mehr]

Tannhäuser-Premiere, Rheinoper Düsseldorf, Markus Eiche (Wolfram), Thorsten Grümbel (Landgraf), Chor

"Tannhäuser" von Richard Wagner Eklat an der Rheinoper in Düsseldorf

Der Künstler als Einzelgänger, Außenseiter, Utopist, Unruhestifter - das ist ein zentrales Thema im Schaffen von Richard Wagner. Ganz im Vordergrund steht es im "Tannhäuser", der vom Konflikt des rebellischen Minnesängers mit einer starren höfischen Gesellschaft erzählt. [mehr]

"Stückemarkt" in Heidelberg und  Müheimer "Stücke"

Festivals für neue Dramatik Vom "Stückemarkt" in Heidelberg zu den Mülheimer "Stücken"

Es sind mehr geworden. Vor einigen Jahren galt es als Ereignis, wenn ein unbekannter Name unter den arrivierten deutschsprachigen Dramatikern auftauchte. Heute haben die Festivals die Auswahl unter vielen begabten jungen Autorinnen und Autoren. [mehr]


Szene aus Hedda Gabler, Nina Hoss, Felix Goeser

Ruhrfestspiele 2013 Das Drama der stolzen Frau

Nina Hoss, bekannt aus Filmen wie "Barbara", "Anonyma" oder "Die weiße Massai", spielt die Titelrolle der Hedda Gabler. Mit Ibsens Stück startet das Theaterproggramm der Ruhrfestspiele 2013. [mehr]

Unbezeichentes Porträt von Giuseppe Verdi um das Jahr 1850

Verdis Wurzeln im Belcanto Scharfe Schatten, grelle Farben

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert des melodramma in Italien. Sujets und Figuren aus dem französischen Boulevard wandern in die tragischen Opern von Vincenzo Bellini und Gaetano Donizetti und tauchen darin verwandelt wieder auf. Ab 1830 heißt es dann: Bühne frei für Giuseppe Verdi. Er knüpft an seine berühmten Vorgänger an und stellt sie bald in den Schatten. [mehr]

Werrbeplakat für "Il Trovatore" 1937 in Ohio

"Il trovatore" in Gesamtaufnahmen Ein Fest für Sänger und ihre Verehrer

Kühne, ungewöhnliche, moderne Stoffe, neue musikalische Formen, neue Dimensionen des musikalischen Ausdrucks – das war Verdis Konzept, als er "La Traviata" schrieb. Dazwischen, 1853 erlaubte Verdi sich den Rückgriff auf eine ältere, beinahe schon altmodische Opernform: "Il Trovatore" wurde trotzdem eine seiner erfolgreichsten Opern. Katharina Eickhoff zeigt die Aufnahmen, die man kennen muss. [mehr]


Die zweite Szene der Oper "Il Trovatore"

Der kleine Opernführer Giuseppe Verdis "Il Trovatore"

1853 stand Verdis Troubadour  im winterlichen Rom zum ersten Mal auf der Bühne. Als Vorlage diente das spanische Drama "El trovador" von Antonio Garcia Gutiérrez. Doch die Story ist nicht die Stärke dieser Oper, sondern die Musik macht den Reiz aus. [mehr]

Stefan Puchers Inszenierung bei den Ruhrfestspielen

Start der Ruhrfestspiele in Recklinghausen Stefan Puchers "Hedda Gabler"

Sie trägt Haute Couture, während ihr Gatte schuftet. Hedda Gabler lebt im Luxus, doch im Inneren ist sie leer. Zum Start der Ruhrfestspiele bringt Regisseur Stefan Pucher Ibsens böses Psychodrama auf die Bühne. In der Hauptrolle: Nina Hoss. [mehr]