Fotostrecken

APhotoBookMuseum: Bilderwand mit Titeln von Daido Moriyama

46 Tage PhotoBookMuseum Köln Der Fotobuch-Museums-Dummy

Fotos im Schiffscontainer, bemalte Skateboardrampen und der Nachbau einer Rotlichtkneipe in Schwarzweiß: Mit neuen Ideen hat Markus Schaden in einer Kölner Fabrikhalle das erste Fotobuchmuseum der Welt aus dem Boden gestampft – und nebenbei die klassische Idee von Kunstrepräsentation auf den Kopf gestellt. WDR3.de traf Schaden zum Exklusivrundgang. Fotos [mehr]

Programmheft der Ruhrtriennale vor Industierkulisse

Höhepunkte der Ruhrtriennale Hochkultur trifft Stahl-Kathedralen

Wenn Theater, Oper und Tanz verschmelzen, wenn Industriedenkmäler zu Bühnenräumen werden und Kulturbegeisterte Kunst zum Schwingen bringen, dann ist Ruhrtriennale. Über 1.000 Künstler, 150 Veranstaltungen, 14 Spielorte - WDR3.de gibt einen Vorgeschmack auf das Programm. Fotos [mehr]


Vom Kriegsbau zum Kunsthort

Vom Kriegsbau zum Kunsthort Bunkerhopping in fünf Sprüngen

Harte Fassade, schöpferischer Kern: Bunker sind für den Krieg gebaut, nicht für die Kunst - heute sind sie verlorene Orte, die die Musen küssen. Mosaik begibt sich auf ein Bunkerhopping durch Nordrhein-Westfalen. Fotos [mehr]

Szenen aus der Oper (l.) und aus dem Film (r. ) "Brokeback Mountain": Tenor Tom Randle (l.) und Bassbariton Danielk Okulitch (linkes Foto) in der Oper in Madrid; Heath Ledger (l.) und Jake Gyllenhaal im Film von Ang Lee

Das Zusammenspiel von Oper und Film Neue Trends und alte Liebe

Ob "Brokeback Mountain" oder "Gegen die Wand" - Kinofilme auf die Opernbühne zu bringen, liegt im Trend. Andersherum werden längst viele Opern fürs Fernsehen und Kino adaptiert, und zwar nicht nur einfach abgefilmt, sondern aufwändig inszeniert. Die WDR3.de-Fotostrecke blickt auf die Möglichkeiten und die Geschichte dieses Zusammenspiels. Fotos [mehr]

Kulturnachrichten

  • Tarifeinigung an der New Yorker Met

    Der Arbeitskampf an der New Yorker Metropolitain Opera ist weitgehend beigelegt. Die Gewerkschaften der Sänger und Orchestermusiker stimmten einer teils drastischen Kürzung ihrer Gagen zu. Grund für die Einschnitte sind sinkende Besucherzahlen und steigende Kosten. Die Leitung der Met hatte bereits im Frühjahr angekündigt, die Gagen und Gehälter um ein Sechstel kürzen zu wollen. Die Gewerkschaften hatten zuletzt mit Streik gedroht. Die "Met" in New York zählt zu den berühmtesten Opernhäusern der Welt.

  • Kulturstaatsministerin unterstützt Autorenkritik an Amazon

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt die Kritik deutscher Autoren an dem Onlinehändler Amazon. In Berlin kritisierte sie ungewöhnlich scharf die Methoden des Internetbuchhändlers. Sie sagte, es sei inakzeptabel, wenn Titel aus Empfehlungslisten gestrichen und Lieferungen verzögert würden, um Rabattforderungen gegenüber Verlagen durchzusetzen. Mehr als 1.000 deutschsprachige Autoren haben bis jetzt einen Offenen Brief an Amazon-Chef Jeff Bezos unterzeichnet. Auch amerikanische Schriftsteller brachten ihren Unmut über Amazon in einem Brief zum Ausdruck.

  • Bewährungsstrafe für Picasso-Fälscher

    Ein Berliner Gericht hat einen Kunstfälscher zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der 52-jährige hatte zuvor gestanden, dass er eine alte afrikanische Maske mit der Signatur Pablo Picassos versehen hat. Außerdem fälschte er eine Expertise zu dem vermeintlichen Werk. Die Maske war über eine Berliner Galerie für 49.000 Euro verkauft worden.

  • Literaturnobelpreisträger Kertész nimmt Staatsorden an

    Der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész hat den ungarischen Staatsorden entgegengenommen. Kertész, der als Kind das KZ Buchenwald überlebte, wurde anlässlich des Holocaust-Gedenkjahres mit dem "Orden des Heiligen Stephan" ausgezeichnet. Die Ordensvergabe war umstritten. Kritiker der Regierung Orbán waren der Meinung, dass die rechtsnationale Regierung Kertesz als Feigenblatt für ihre Politik benutze. Der schwer kranke Schriftsteller verteidigte die Ordensverleihung. Er sagte, es sei wichtig, in Ungarn einen Konsens herzustellen. Kertész hatte 2002 den Nobelpreis für sein Werk "Roman eines Schicksallosen" bekommen. Darin verarbeitete er seine Erfahrungen als Häftling im Konzentrationslager.

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik zeichnet "Liebeslieder" aus

    Das Freiburger "ensemble recherche" ist für seine CD "Liebeslieder" vom Preis der deutschen Schallplattenkritik geehrt worden. Die WDR-Produktion wurde in der Kategorie Zeitgenössische Musik auf die vierteljährliche "Bestenliste" gesetzt. Nach Ansicht der Jury beweist die Aufnahme, dass es auch in der neuen Musik um große Gefühle gehen kann. Die CD präsentiert 30 kurze Liebeslieder zeitgenössischer Komponisten. Das "ensemble recherche" spielt seit 25 Jahren zeitgenössische Kammermusik.

  • Architektur Biennale "plan 14" gerettet

    Die Kölner Architektur Biennale "plan 14" ist gerettet. Sie findet trotz gestrichener Landesförderung statt, in diesem Jahr jedoch in kleinerem Format. Unter dem Titel "Architektur im Kontext" beschäftigt sich die Veranstaltung mit der Entwicklung urbaner Lebensräume. Dazu gibt es Ausstellungen, Exkursionen, Vorträge und Diskussionen. Über Monate war nicht klar, ob das Festival überhaupt stattfinden kann. Das Bauministerium in Düsseldorf hatte seine Förderung von 150.000 Euro gestrichen. "plan 14" beginnt am 19. September und dauert eine Woche.

  • Christina Végh verlässt Bonner Kunstverein

    Die Leiterin des Bonner Kunstvereins, Christina Végh, wechselt nach Hannover. Sie wird neue Direktorin der Kestnergesellschaft. Das fast einhundert Jahre alte Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst zählt zu den größten und renommiertesten Kunstvereinen in Europa. Nach Bonn kam Végh vor zehn Jahren. Unter ihrer Leitung wurde das Gebäude des Kunstvereins saniert. Als Kuratorin holte sie international bekannte Künstler wie Anne Collier und Ed Atkins nach Bonn und entwickelte ein eigenes Programm für Kinder und Jugendliche. Ihre Nachfolge in Bonn übernimmt ab Dezember kommissarisch die Kuratorin am Kunstverein Oriane Durand.

  • Prozess gegen mutmaßlichen Picasso-Fälscher

    In Berlin beginnt am Mittwoch der Prozess gegen einen mutmaßlichen Picasso-Fälscher. Dem 52-jährigen Mann wird Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Er soll eine alt-afrikanische Holzmaske mit der Signatur Pablo Picassos versehen und als Werk des spanischen Malers ausgegeben haben. Außerdem soll er bei dem Schwindel eine Expertise gefälscht haben. Die Maske war im Jahr 2011 für 49.000 Euro verkauft worden.

  • Musikfestival c/o pop beginnt

    In Köln beginnt am Mittwoch das Musikfestival "c/o pop". Bis Sonntag werden rund 100 Künstler mehr als 60 Konzerte geben. Die Veranstaltungen finden in Musikclubs und auch an für Popmusik eher ungewöhnlichen Spielorten statt, darunter der Philharmonie oder den Sendesälen im WDR-Funkhaus. Zu den Höhepunkten des Programms zählen die amerikanische Popsängerin Kelis und die britische Rockband Elbow. Die Festivalmacher rechnen mit bis zu 30.000 Besuchern.