Fotostrecken

Gezeichnetes Porträt von Charles Fort

WDR 3 Feature Charles Forts Sammlung unerklärlicher Phänomene

Ob Ufos, regnende Frösche oder Poltergeister - je unwahrscheinlicher ein Phänomen, umso mehr interessierte es den amerikanischen Schriftsteller Charles Fort. Anfang des 20. Jahrhunderts sammelt Fort Berichte von unerklärlichen Ereignissen und entwickelt seine eigenen Theorien zur Erklärung. Er will damit auf die Leerstellen der wissenschaftlichen Beweisführung aufmerksam machen. Fotos [mehr]

  • WDR 3 open: pop drei Heute, 23.05 - 00.00 Uhr
Wim Wenders, 4 real and true 2, Museum Kunstpalast, Duesseldorf 2015 (Ausstellungsansicht)

Wim Wenders im Museum Kunstpalast "Alle meine Fotos sind wahr"

In seinen Filmen erzählt Wim Wenders neue Geschichten. Auf seinen Bildern will er hören, was die fotografierten Orte ihm zu sagen haben. Das Museum Kunstpalast widmet Wenders zum 70. Geburtstag in seiner Geburtsstadt Düsseldorf eine 40 Jahre überspannende Retrospektive. Riesige Fotos von berückender Schönheit. Und voller melancholischer Geschichten. Fotos [mehr]


Küchenschrank und Werkshalle

Ausstellung im Ziegeleimuseum Lage Wie die Westfalen das Ruhrgebiet aufmöbelten

Von wegen "Gelsenkirchener Barock". Die berühmten Schränke mit den geschwungenen Formen waren zwar im Ruhrgebiet sehr beliebt - hergestellt wurden die Möbel aber zu Zehntausenden in Herford und Lippe. Wie die Westfalen das Ruhrgebiet aufgemöbelt haben, zeigt die Ausstellung "In Serie – 150 Jahre Möbelindustrie in Westfalen" im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage. Fotos [mehr]

Segere beim TFF 2014

TFF 2014 Momentaufnahmen eines Ausnahmezustands

Tansania, Tanz und Tieftöner - unter diesem Motto spielte, vibrierte und tanzte Rudolstadt im Juli 2014. Ein persönlicher Streifzug von WDR 3 Autorin Judith Nüsser mit Blick auf - aber auch neben die Bühnen. Fotos [mehr]

Kulturnachrichten

  • Theaterreihe zu Finanzkrise und Flüchtlingsunglücken gestartet

    Das Theater an der Ruhr in Mülheim hat eine Reihe gestartet, in der es um die Euro-Schuldenkrise und die Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer geht. Gezeigt werden aktuelle Produktionen aus Griechenland, Spanien und Italien. Eröffnet wurde das Festival am Samstagabend mit einem Stück der Blindspot Theatre Company aus Athen. Auf dem Programm stehen auch Gesprächsrunden zu den Themen der Stücke.

  • Neue Wende in Münchner Konzertsaal-Debatte

    München bekommt möglicherweise nun doch einen weiteren Konzertsaal. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks rät ein Experten-Gutachten davon ab, künftig zwei Orchester im Kulturzentrum Gasteig spielen zu lassen: die Münchner Philharmoniker und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Nach Auffassung der Gutachter müssten die Münchner Philharmoniker dann mit Einnahmeverlusten von 700.000 Euro rechnen. Bisher hatten der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer die sogenannte Zwillingslösung favorisiert. Reiter will jetzt nochmal mit Seehofer reden, ob es dabei bleibt.

  • USA geben antike Kunstgegenstände an Ägypten zurück

    Die USA haben mehr als hundert illegal ins Land gebrachte antike Kunstgegenstände an Ägypten zurückgegeben. Darunter waren ein Sarkophag sowie bemalte Holzmodelle von Begräbnisbooten. Der Sarkophag wurde in einer Garage im New Yorker Stadtteil Brooklyn gefunden. Die amerikanischen Zoll- und Strafbehörden hatten fünf Jahre lang unter dem Code-Namen "Fluch der Mumie" ermittelt.

  • Dercons Konzept für Berliner Volksbühne vorgestellt

    Der künftige Chef der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, soll von fünf Künstlern unterstützt werden. Zum Team gehören die Filmemacher Alexander Kluge und Romuald Karmakar, der Choreograf Boris Charmatz, die Choreografin Mette Ingvartsen und die Theaterregisseurin Susanne Kennedy. Das haben Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Chris Dercon bekannt gegeben. Der belgische Kulturmanager sagte, das Theater werde ein Haus mit festem Ensemble und Eigenproduktionen bleiben. Doch solle es auch andere Kunstformen wie etwa Kino, Bildende Kunst und Performance unter seinem Dach versammeln. Dercon, der derzeit das Londoner Museum Tate Modern leitet, wird im Sommer 2017 Frank Castorf als Intendant der Berliner Volksbühne ablösen.

  • Düsseldorfer Rheinoper gedenkt Absturzopfern

    Im Düsseldorfer Opernhaus findet am Freitagabend eine Gedenkfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen statt. Geplant sind Ansprachen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters und des Generalintendanten der Oper. Außerdem werden die Düsseldorfer Symphoniker gemeinsam mit dem Ensemble und dem Chor der Rheinoper "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms aufführen. Unter den Opfern der Flugzeugkatastrophe waren auch der Bariton Oleg Bryjak, der zum Opernensemble gehörte, und die Düsseldorfer Altistin Maria Radner, die ebenfalls an Produktionen der Rheinoper beteiligt war.

  • Gedenkfeier für Günter Grass am 10. Mai in Lübeck

    Die zentrale Gedenkfeier für Günter Grass soll am 10. Mai im Theater Lübeck stattfinden. Wie die Stadt Lübeck mitteilte, werden dazu Bundespräsident Joachim Gauck sowie zahlreiche weitere Politiker, Schriftsteller und Kulturschaffende erwartet. Die Hauptrede wird der US-Schriftsteller John Irving halten. Der Schauspieler Mario Adorf und die Schauspielerin Helene Grass, eine Tochter von Günter Grass, werden aus Werken des Literaturnobelpreisträgers lesen. Grass war am 13. April im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben.

  • Staatsschauspiel Dresden reagiert auf Pegida

    Das Staatsschauspiel Dresden reagiert mit mehreren Stücken auf die Pegida-Demonstrationen. Bei der Vorstellung des neuen Programms sagte Intendant Wilfried Schulz, Kunst könne gar nicht anders als Stellung zu beziehen. In der nächsten Spielzeit will das Theater Stücke wie "Graf Öderland" von Max Frisch oder Lessings "Nathan der Weise" aufführen, um die politische Debatte zu befördern. Das Staatsschauspiel Dresden hatte bereits zu Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst vergangenen Jahres gemeinsam mit anderen das Bündnis "Weltoffenes Dresden" gegründet. Für Intendant Schulz ist die kommende Spielzeit die letzte in Dresden. Er wechselt 2016 an das Düsseldorfer Schauspielhaus.

  • Michael Blumenthal zum Ehrenbürger Berlins ernannt

    Der langjährige Direktor des Jüdischen Museums in Berlin, Michael Blumenthal, ist zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte, als Gründungsdirektor habe er das Jüdische Museum zu einem Leuchtturm für die Berliner Museumslandschaft, die Stadt und ganz Deutschland gemacht. Blumenthal war von 1997 bis zum Herbst vergangenen Jahres Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Der 89-Jährige ist nach wie vor als Berater des Museums aktiv.

  • Bremer Musikmesse "Jazzahead" eröffnet

    In Bremen hat die Musikfachmesse "Jazzahead" begonnen. In diesem Jahr beteiligen sich rund 850 internationale Aussteller, darunter Plattenfirmen, Künstleragenturen und Konzertveranstalter. Es werden rund 3.000 Besucher erwartet. Nach Angaben der Organisatoren ist die Bremer Messe der größte Branchentreff für Jazzmusik weltweit. Bis Sonntag stehen außerdem zahlreiche Konzerte auf dem Programm. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der französischen Jazz-Szene.