Fotostrecken

Szenen aus der Oper (l.) und aus dem Film (r. ) "Brokeback Mountain": Tenor Tom Randle (l.) und Bassbariton Danielk Okulitch (linkes Foto) in der Oper in Madrid; Heath Ledger (l.) und Jake Gyllenhaal im Film von Ang Lee

Das Zusammenspiel von Oper und Film Neue Trends und alte Liebe

Ob "Brokeback Mountain" oder "Gegen die Wand" - Kinofilme auf die Opernbühne zu bringen, liegt im Trend. Andersherum werden längst viele Opern fürs Fernsehen und Kino adaptiert, und zwar nicht nur einfach abgefilmt, sondern aufwändig inszeniert. Die WDR3.de-Fotostrecke blickt auf die Möglichkeiten und die Geschichte dieses Zusammenspiels. Fotos [mehr]

Kölner Dom, Fassade Hauptportal

Berühmte Bauwerke und ihr Material Die Spur der Steine

Aquäduktmarmor, grüner Anröchter Stein, Drachenfels-Trachyt: Berühmte Bauwerke aus diesen faszinierenden Materialien schmücken Nordrhein-Westfalen. Den Kölner Dom etwa oder die Soester Wiesenkirche. WDR 3 Mosaik begibt sich auf die Spur der Steine - in der Eifel, am Hellweg und am Drachenfels. Fotos [mehr]


Dirigent Herbert von Karajan mit geschlossenen Augen.

Herbert von Karajan zum 25. Todestag Frauenheld, Autofan, Musikgenie

Er war für manche der Dirigent des 20. Jahrhunderts: Gleichzeitig Chef der Berliner Philharmoniker, der Wiener Staatsoper und der Salzburger Festspiele, galt Herbert von Karajan als visionäres Genie, aber auch als machthungrig und geschäftstüchtig. Am Mittwoch (16.07.2014) vor 25 Jahren starb der Österreicher in seiner Heimat. Fotos [mehr]

Sommerliteratur Moderator

Lesetipps der WDR Bücher-Experten Mit Buch in den Sommer

Endlich Urlaub, endlich Ruhe und Zeit zum Lesen! Wir haben unsere Bücher-Experten und Literatur-Redakteure ins Museum für Angewandte Kunst in Köln eingeladen und sie nach ihren Lesetipps gefragt. Lassen Sie also noch ein bisschen Platz im Koffer: Diese Bücher lohnt es einzupacken. Fotos [mehr]

Kulturnachrichten

  • Spanische Künstler fordern Israel zu Waffenstillstand auf

    Mehr als einhundert spanische Kulturschaffende haben Israel zum sofortigen Waffenstillstand aufgefordert. Darunter sind die Hollywood-Stars Penélope Cruz und Javier Bardem. In einem offenen Brief sprechen sich Schauspieler, Musiker, Schriftsteller und Kinoregisseure gegen den - wie sie es nennen - "Völkermord" in Palästina aus. Die spanische Regierung und die Europäische Union müssten "die Bombardements gegen die palästinensische Zivlibevölkerung im Gaza-Streifen" verurteilen. Die Künstler bedienten sich sozialer Netzwerke, um ihre Forderung zu verbreiten.

  • Gregor Schneider erhält Preis der Stadt Darmstadt

    Der Bildhauer und Raumkünstler Gregor Schneider erhält den Wilhelm-Loth-Preis der Stadt Darmstadt. Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch bezeichnete Schneider als einen der "spannendsten Gegenwartskünstler der Bundesrepublik". Die Auszeichnung ist mit 12.000 Euro dotiert. Der Künstler wurde in Mönchengladbach geborene und studierte unter anderem an der Kunstakademie Düsseldorf. Zurzeit ist der 45-Jährige Professor an der Akademie der Bildenden Künste München. Schneiders Arbeitsschwerpunkt sind gebaute Räume. Im Rahmen der Ruhrtriennale wird er eine Installation in Bochum zeigen. Zuvor hatte der Duisburger Oberbürgermeister eine Schneider-Installation am Duisburger Lehmbruck-Museum abgesagt.

  • Barenboim besorgt wegen Folgen des Gaza-Konflikts

    Der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim ist wegen der möglichen Langzeitfolgen des jüngsten israelisch- palästinensischen Konflikts äußerst besorgt. Der Krieg werde den Hass auf beiden Seiten weiter schüren. Der in Argentinien geborene Israeli Barenboim nannte den Gaza-Konflikt "inakzeptabel" und "asymmetrisch". Die israelischen Militärs seien "Besatzer", die Palästinenser "Besetzte". Gemeinsam mit dem amerikanisch-palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said gründete Barenboim vor 15 Jahren das arabisch-israelische West Eastern Divan Orchestra. Angesichts des jüngsten Konflikts betonte Barenboim erneut, die Musik müsse Einfluss auf die GEsellschaft nehmen.

  • Kinderbuchautorin Ursula Wölfel ist tot

    Die Kinder- und Jugendbuchautorin Ursula Wölfel ist tot. Nach Angaben ihrer Familie starb sie bereits vor einer Woche im Alter von 92 Jahren. Zu ihren bekanntesten Werken zählt "Feuerschuh und Windsandale", für das sie 1962 den Deutschen Jugendbuchpreis erhielt. Im Laufe ihres Lebens wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Wölfel wurde 1922 als Tochter des Dirigenten Karl Koethke in Hamborn geboren, das heute zu Duisburg gehört. Ab 1961 lebte sie im Odenwald als freie Schriftstellerin. Wölfel war außerdem Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

  • Fatih Akin erhält Preis des Filmfestes Hamburg

    Der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin erhält in diesem Jahr den Douglas-Sirk-Preis des Filmfestes Hamburg. Zur Begründung sagte Festivalleiter Albert Wiederspiel, Akin sei für eine ganze Generation von Filmemachern ein Vorbild. Akin, der in Hamburg lebt, habe der Stadt "einen Platz auf der Weltkarte des Kinos" verschafft. Die Würdigung ist nach dem in Hamburg geborenen Filmregisseur Douglas Sirk benannt. Mit der undotierten Auszeichnung ehrt das Festival jährlich Verdienste um die Filmkultur. Sie wird Akin anlässlich der Deutschlandpremiere seines neuen Films "The Cut" am 27. September in Hamburg verliehen.

  • Friedensstatue aus 2000 Waffen

    Die Behörden in der Dominikanischen Republik setzen ein künstlerisches Zeichen gegen Waffengewalt. Aus dem Schrottmetall von 2000 beschlagnahmten Pistolen und Gewehren soll ein Denkmal des Friedens entstehen. In der Hauptstadt Santo Domingo planierte eine Dampfwalze einen riesigen Haufen von Waffen, die die Polizei über Jahre hinweg konfisziert hatte. Der Metallmüll wird nun dem Bildhauer Jose Ignacio Morales übergeben. Noch ist unklar, wann seine Friedensstatue fertig sein und wo sie einmal stehen wird.

  • Kiew will Filme und Bücher aus Russland zensieren

    Die ukrainische Regierung will Filme und Bücher aus Russland künftig zensieren. Russische Filme sollen erst nach einer Prüfung freigegeben werden. Zuständig ist dafür die staatliche ukrainische Kinoagentur. Auf dem Buchmarkt wird eine Quote für ausländische, vor allem russische Literatur eingeführt. Zurzeit stammt nur rund ein Fünftel aller Bücher auf dem Markt aus ukrainischer Produktion. Vizeregierungschef Alexander Sytsch von der nationalistischen Partei Swoboda rechtfertigte die Zensurmaßnahmen. Die ukrainischen Verbraucher müssten vor Verlagsprodukten geschützt werden, die auf eine Destabilisierung des Landes abzielten.

  • Holzinstallation zum Weltkriegsgedenken auf Krupp-Gelände

    Hundert Jahre nach dem Beginn des ersten Weltkriegs gedenkt der Konzern ThyssenKrupp mit einer riesigen Holzinstallation der 20 Millionen Todesopfer. Auf dem Firmengelände in Essen ist von heute an die Arbeit des Osnabrücker Künstlers Volker-Johannes Trieb zwei Wochen lang zugänglich. Das temporäre Mahnmal besteht aus Eichenholz, das aus den damals umkämpften Gebieten im Elsass stammt. Die Rüstungsproduktion brachte vor allem Krupp im Ersten Weltkrieg ein deutliches Wachstum. Historikern zufolge kam etwa jedes dritte deutsche Geschütz im Ersten Weltkrieg von Krupp. Der Essener Konzern hatte damals einen Rüstungsanteil von etwa 80 Prozent.

  • Ausstellung über Warschauer Aufstand

    Bundespräsident Joachim Gauck und der polnische Staatspräsident Bronislaw Komorowski eröffnen heute eine Ausstellung über den Warschauer Aufstand vor 70 Jahren. Die Schau wurde vom polnischen "Museum des Warschauer Aufstands" zusammengestellt. Sie wird jetzt im Berliner Dokumentationszentrum Topographie des Terrors gezeigt. Der Aufstand der polnischen Heimatarmee begann am 1. August 1944 und dauerte 63 Tage. Im Kampf gegen die deutschen Besatzungstruppen starben in Warschau damals rund 200.000 Menschen, fast die ganze Stadt wurde zerstört. Unter den in Berlin gezeigten Exponaten befinden sich kolorierte Archivfotografien aus Chroniken der Aufstandszeit, außerdem Faksimiles von Dokumenten sowie Tonquellen und multimediale Elemente.