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	<title>WDR - Kulturnachrichten</title>
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		<title>Preis für deutschen Dokumentarfilm in Cannes</title>
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			<![CDATA[Beim Independent Film Festival in Cannes ist der deutsche Dokumentarfilm "This ain't California" ausgezeichnet worden. Er wurde zum "Besten Dokumentarfilm" gekürt. Der Film von Regisseur Marten Persiel handelt von Skatern in der DDR in den 80er Jahren und erzählt von Rebellion und Aufbruch. Der Film, den der Mitteldeutsche Rundfunk, der Rundfunk Berlin-Brandenburg und arte produziert haben, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Auf der Berlinale erhielt er in diesem Jahr den Preis "Dialogue en perspective".]]>
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		<title>Berliner Staatsoper bis 2015 geschlossen</title>
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			<![CDATA[Die Berliner Staatsoper Unter den Linden bleibt bis zum Jahr 2015 geschlosssen. Die Sanierungs- und Bauarbeiten dauern ein Jahr länger als zuletzt gedacht. Grund sind historische Pfahlbauten in 17 Meter Tiefe, auf denen im Mittelalter die Berliner Stadtmauer gebaut wurde. Sie wurden erst während der Bauarbeiten entdeckt. Ihretwegen kann ein unterirdischer Verbindungsgang nicht wie geplant gebaut werden. Nach Angaben des Berliner Senats werden die Gesamtkosten von 250 Millionen Euro trotz der Verzögerung nicht überschritten. Die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden gehört zu den großen Kulturprojekten in der Hauptstadt.]]>
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		<title>Nibelungen-Handschrift kehrt an Ursprungsort zurück</title>
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			<![CDATA[Eine der ältesten Niederschriften des Niblungenliedes kehrt vorübergehend an seinen Ursprungsort ins Altmühltal zurück. Der sogenannte "Prunner Codex" wird von nächster Woche an in einer Sonderausstellung auf der Burg Prunn präsentiert. Die Handschrift stammt aus dem Jahr 1330 und wurde rund 250 Jahre nach ihrer Niederschrift auf der Burg gefunden. Sie schildert das Heldenepos in mittelhochdeutscher Sprache. Heute gehört sie zur Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Der "Prunner Codex" ist bis Ende September auf der Burg Prunn zu sehen.]]>
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		<title>Historisches Museum Frankfurt wiedereröffnet</title>
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			<![CDATA[Das älteste erhaltene Gebäude Frankfurts, der Saalhof, ist nach dreijähriger Bauzeit wieder für Besucher geöffnet. Die Burganlage der Staufer aus dem 12. Jahrhundert ist Teil des Historischen Museums der Stadt. Es wird derzeit von Grund auf erneuert und erhält in den kommenden Jahren noch einen Neubau. Die Sanierung des historischen Saalhofs hat nach Angaben der Stadt 20 Millionen Euro gekostet. Dabei wurden alle Kellerräume der Burganlage bis zu den Fundamenten ausgegraben. Sie sind jetzt über einen Steg begehbar. Erstmals können Besucher nun auch den Rententurm direkt am Mainufer besteigen.]]>
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		<title>Kreuzberger Ballhaus-Theater bekommt neue Leitung</title>
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			<![CDATA[Das Berliner Ballhaus Naunynstraße bekommt eine neue Leitung. Nach dem Weggang von Shirmin Langhoff wird das Off-Theater in Zukunft von Wagner Carvalho, dem Gründer des bralisianischen Tanzfestivals "Move Berlim", geführt. Carvalho wird die Bühne zusammen mit dem Dramaturgen Tuncay Kulaoglu leiten. Das Kreuzberger Ballhaus Naunynstraße beschäftigt sich in seinen Stücken vor allem mit der Lebenssituation von Migranten und ihren Kindern in Deutschland. Inszenierungen wie "Verrücktes Blut" machten das Theater bundesweit bekannt.]]>
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		<title>Tübinger geben Grabungsleitung in Troja ab</title>
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			<![CDATA[Die deutsche Ära im antiken Troja hat ein vorläufiges Ende. Die Ausgrabungen werden vom nächsten Jahr an nicht mehr von dem Tübinger Archäologen Ernst Pernicka geleitet. Ein Team von amerikanischen Archäologen soll die Arbeiten übernehmen. Ein Grund für den Rückzug der deutschen Wissenschaftler ist fehlendes Geld. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hatte ihre Unterstützung bereits 2009 beendet. Seitdem war das deutsche Team allein aus Stiftungsgeldern finanziert worden. Pernicka war der Nachfolger des bekannten Archäologen Manfred Korfmann, der die Grabungen in Troja von 1988 bis zu seinem Tod 2005 leitete.]]>
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		<title>Düsseldorfer Stadtrat verhindert Jury-Mitglied für Heine-Preis</title>
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			<![CDATA[Die CDU/FDP-Mehrheit im Düsseldorfer Stadtrat hat verhindert, dass der österreichische Schauspieler und Filmregisseur Peter Kern Jury-Mitglied beim Düsseldorfer Heinrich-Heine-Preis wird. Sie hat dazu eine Änderung der Satzung des Literaturpreises durchgesetzt. Jetzt darf die Fraktion der Freien Wähler kein Mitglied mehr für die Jury nominieren. Die Freien Wähler wollten Peter Kern als ihren Vertreter vorschlagen. Die CDU lehnte seine Nominierung ab. SPD, Grüne und Linke beteiligten sich aus Protest gegen die Satzungsänderung nicht an der Abstimmung. Düsseldorf vergibt den Heinrich-Heine-Preis alle zwei Jahre. Er ist mit 50.000 Euro dotiert.]]>
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		<title>Viersener Kunstpreis für Kölner Christian Keinstar</title>
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			<![CDATA[Der Kunstpreis des Kreises Viersen geht an den Künstler Christian Keinstar. Der 37-Jährige ist Absolvent der Kölner Kunsthochschule für Medien. Keinstar erschafft Skulpturen, Installationen und Videokunst. Nach Ansicht der Jury durchbricht er mit seinem Werk rigoros Konventionen. Förderpreise gehen an die Düsseldorfer Bildhauerin Marcia Lodonou und die Zeichnerin Melanie Grocki aus Stuttgart. Der Viersener Kunstpreis ist mit insgesamt 13.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre verliehen. In diesem Jahr geht er erstmals an bildende Künstler.]]>
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		<title>Jazz-Festival in Moers beginnt mit &quot;The Dorf&quot;</title>
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			<![CDATA[In Moers beginnt am Freitag das 41. Jazzfestival. Zur Eröffnung spielt die Formation "The Dorf" unter der Leitung des Saxofonisten und Komponisten Jan Klare. Bis Sonntag treten am Niederrhein internationale Jazzmusiker auf, darunter die Komponistin Carla Bley, der Saxofonist Gunter Hampel und der Gitarrist James Ulmer. Aus Kostengründen dauert das Festival dieses Jahr nur drei statt vier Tage. Für nächstes Jahr hat die Kunststiftung NRW angekündigt, ihre Zuschüsse auf 160.000 Euro zu verdoppeln. Auch der WDR will die Zusammenarbeit ausbauen. Dennoch ist nach Einschätzung des künstlerischen Leiters, Reiner Michalke, die Zukunft des Festivals langfristig noch nicht gesichert.]]>
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		<title>Handschrift des Mathematikers de Mello von 1521 entdeckt</title>
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			<![CDATA[Im Stralsunder Stadtarchiv ist eine verschollen geglaubte Handschrift des portugiesischen Mathematikers Francesco de Mello entdeckt worden. Handschriften-Experten haben ihm den reich verzierten Band aus dem Jahr 1521 zugeordnet. Bisher war nach Angaben der Wissenschaftler lediglich eine Abschrift des Werks aus dem 17. Jahrhundert bekannt. Francesco De Mello gilt als bedeutender Mathematiker Portugals im 16. Jahrhundert. In seiner Schrift setzt er sich mit den antiken Mathematikern Euklid und Archimedes auseinander.]]>
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