Donnerstag, 17.11.11 um 20:05 Uhr
Haydn-Festival
Haydn in England
Ende 1790 reiste Haydn als 58-Jähriger auf Einladung des Konzertunternehmers Salomon das erste Mal nach London. Zahlreiche Werke entstanden auf seinen insgesamt zwei Reisen in den Jahren 1791/92 und 1794/95, darunter die ›Londoner Sinfonien‹, zu denen auch die Sinfonie Nr. 96 zählt. Großen Eindruck machte auch Haydns klangmächtiges Werk ›The Storm‹ für gemischten Chor und Orchester, das 1792 in London zur Aufführung kam. Die Tageszeitung ›Morning Herald‹ schrieb damals, Haydn habe wundervoll den Text des englischen Dichters Peter Pindar umgesetzt. Inhalt des wirkungsvollen Stückes ist ein wilder Gewittersturm und die auf ihn folgende Ruhe. Als ›ganz großartige Komposition‹ wurde das Vokalwerk gewürdigt, das Haydns erste Komposition auf einen englischen Text war. Selten aufgeführt, wurde das Werk in Brühl vom VokalEnsemble Köln und der Capella Augustina unter der Leitung von Andreas Spering, dem Künstlerischen Leiter des Haydn-Festivals, präsentiert.
Joseph Haydn
Ouvertüre C-dur Hob. Ia:3 zur Oper L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice
Invocation of Neptune Hob. XXIVa:9
Schauspielmusik zu Alfred, König der Angelsachsen, oder Der patriotische König Hob. XXX:5
The Storm: Hark, the wild uproar of the winds! Hob. XXIVa:8 für Chor und Orchester
Der Sturm: Hört! die Winde furchtbar heulen! Hob. XXIVa:8 für Chor und Orchester
Sinfonie D-dur Hob. I:96 „The miracle“
Hanna Zumsande, Sopran
Max Ciolek, Tenor
Thilo Dahlmann, Bass
VokalEnsemble Köln
Einstudierung: Max Ciolek
Capella Augustina
Leitung: Andreas Spering
Aufnahme vom 19. August 2011 aus dem Schloss Augustusburg, Brühl
Redaktion: Richard Lorber
















