Kunst

Bild von George Grosz: Der große Zeitvertreib

Das Museum Kunstpalast zeigt George Grosz Mit spitzer Feder entlarvt

"Das Gesicht der herrschenden Klasse", "Der Spießer-Spiegel" oder "Abrechnung folgt!" hießen die Mappen, mit denen George Grosz zu einem der bekanntesten Grafiker und politisch engagierten Künstler der Weimarer Republik wurde. Zu Grosz' 55. Todestag zeigt das Düsseldorfer Museum Kunstpalast sein grafisches Werk.
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Eisverkäufer, Italien-Reise, s/w-Fotografie, 1950er Jahre (Ausschnitt)

Fotografien der 50er Jahre von Otl Aicher Ordnungssinn und Dolce Vita

Otl Aicher zählt zu den weltweit wichtigsten Designern des 20. Jahrhunderts. Olympische Spiele 1972, Piktogramme, das Corporate Design der Lufthansa: Seine Arbeiten sind berühmt als rationale, ästhetisch ausgefeilte Lösungen. Eine Ausstellung in Ulm eröffnet nun einen Blick hinter die perfekten Erscheinungen. [mehr]


Palazzo Braschi, Namensschild vor einer Hauswand in Rom

Sonderausstellung im Palazzo Braschi Rom - die Stadt der Sehnsucht

Die Reise ins "Land, wo die Zitronen blühen" war im 18. und 19. Jahrhundert ein wichtiger Schritt, um sich künstlerisch weiterzubilden. Entsprechend oft haben deutsche Landschaftsmaler die Ewige Stadt auch abgebildet. [mehr]

Pieter Snayers "Belagerung von Gravelines", 1653 (Ausschnitt)

ZKM Karlsruhe: Netzwerke des Wissens in der Landschaftsmalerei um 1650 Mapping Spaces

Landschaftsmalerei um 1650? Wir denken da gleich an das ins Unendliche weisende Licht in den Idyllen von Claude Lorrain. Der Römer aus Lothringen malte antike oder biblische Figuren in den goldenen Schnitt des Bildraums, vor der Kulisse einer Landschaft, die idealisiert ist und wenig naturalistisch. [mehr]



Jaume Plensa im Skulpturenpark Waldfrieden

Jaume Plensas plastische Denkbilder in Wuppertal Körper der Stille

Überlebensgroße, hockende Menschen mit einer löchrigen Haut aus metallenen Buchstaben oder Notengirlanden – sie gehören zum Markenzeichen des 1955 geborenen Katalanen Jaume Plensa. Die eigentümlich entkörperlichten Wesen verharren in einer buddhahaften Geste der Kontemplation und verweisen damit, so Plensa, auf die Stille als Grundbedürfnis des heutigen Menschen. [mehr]

Samburu-Frau mit Kind, 1.Frauendorf der Welt in Kenya, sowie das historisierende Foto der Mutter im Hintergrund

Ausstellung "Single Moms" in Bonn Verantwortung verdoppelt, Lohn halbiert

Jede fünfte Frau in Deutschland ist allein erziehend - das sind rund 1,4 Millionen Mütter. Die Verantwortung verdoppelt sich, der Lohn halbiert sich. Das Frauenmuseum Bonn zeigt mit "Single Moms" die erste große Ausstellung überhaupt zu diesem Thema. [mehr]

„The Happy End of Franz Kafka's Amerika“, Installation von Martin Kippenberger (1994)

Die Performance des Martin Kippenberger - 12.04.2014 PERFORMANCE/KUNST: Dieses Leben kann nicht die Ausrede für das nächste sein

Bekannt wurde Martin Kippenberger vor allem als Maler, Bildhauer und Fotograf. Berüchtigt war er für sein Talent als Unterhalter und Selbstdarsteller. In seinen Performances stellte er sich und sein Werk zur Disposition. [mehr]


Susanne Titz

Susanne Titz im Samstagsgespräch Das Museum als Ikone der Gegenwartskunst

Der Architekt Hans Hollein hat das Museum Abteiberg in Mönchengladbach wie eine Skulptur entworfen. Das Bauwerk ist eine Herausforderung für jeden Ausstellungsmacher. Direktorin Susanne Titz hat sie angenommen: Seit zehn Jahren bespielt das Haus mit zeitgenössischer Kunst. Auf der Art Cologne ist sie in diesen Tagen die Entdeckerin junger Talente. [mehr]

Better Homes Better Gardens, 1994

Wolfgang-Hahn-Preis 2014 an Kerry James Marshall Kompromisslos kritisch im Museum Ludwig

Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig vergibt in diesem Jahr zum 20. Mal den Wolfgang-Hahn-Preis. Er geht an den afroamerikanischen Künstler Kerry James Marshall und ehrt ihn für sein kompromissloses, gesellschaftskritisches Werk. [mehr]