Sonntag, 05.02.12 um 08:30 Uhr
„Für die Menschen bestellt“
Zum 125. Geburtstag des Kölner Kardinals Josef Frings
Von Kirsten Serup-Bilfeldt
Das „Fringsen“ hat ihn weit über Köln und das Rheinland hinaus bekannt gemacht. Der Erzbischof von Köln hatte in seiner Silvesterpredigt 1946 den „Mundraub in Zeiten der Not“ moralisch erlaubt genannt. Doch Josef Kardinal Frings war mehr als nur ein volksnaher Kölner Erzbischof. Seine Persönlichkeit prägte nicht nur seine Kirche, sondern drückte auch der Politik im Nachkriegsdeutschland seinen ganz eigenen Stempel auf. Bis heute unvergessen ist seine Rolle als Not-Helfer und Anwalt der Kölner bei den alliierten Besatzungsbehörden nach Kriegsende. Ebenso unvergessen ist sein Einfluss auf das Zweite Vatikanische Konzil, bei dem sein wichtigster Helfer ein junger Bonner Theologieprofessor namens Joseph Ratzinger war.
Redaktion: Theodor Dierkes














