Wie der Mythos der Subkultur Berlin noch heute prägt "Berlin Wonderland"

Als Alice durch den Kaninchenbau ins Wunderland kommt, stellt sie fest, dass alle Regeln, die sie kennt, hier nicht gelten. Ähnlich muss das Gefühl der Berlin-Besucher nach dem Mauerfall gewesen sein: Berlin, ein Niemandsland, voller Tristesse, voller Möglichkeiten.


Oranienburger Straße in Berlin, das geschlossene Kunsthaus Tacheles
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Oranienburger Straße in Berlin mit dem geschlossenen Kunsthaus "Tacheles"

Und genau aus dieser Mischung ist der Mythos, von dem Berlin immer noch zehrt, entstanden: Die Stadt der fast unbegrenzten Möglichkeiten, "arm, aber sexy", ein Anziehungspunkt für Künstler und Kreative. Anke Fesel und Chris Keller, beide in der Berliner Subkultur der Neunziger aktiv, haben nun ein Buch herausgegeben, das mit vielen schwarz-weiß Fotografien die Atmosphäre des "Berlin Wonderland" einfängt.

Ein Gespräch mit Chris Keller

Buchangaben:
"Berlin Wonderland - Wild Years Revisitet, 1990-1996"
Herausgeber:Anke Fesel & Chris Keller
Verlag: Gestalten, 2014
zweisprachig: Deutsch & Englisch
ISBN 978-3-89955-528-8
29,90 Euro

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Ein Beitrag vom 22.07.2014 aus ...


Stand: 22.07.2014, 15.16 Uhr