Montag, 30.11.09 um 06:05 Uhr
WDR 3 Mosaik
Das Kulturmagazin
Mit Claudia Belemann
6.05 bis 7.00 Uhr
Text des Tages - "Lauter Lyrik"
Eva Strittmatter: Vor einem Winter
Gelesen von Donate Höffer
Aus: "Lauter Lyrik". Der Hör-Conrady.
Die Sammlung deutscher Gedichte, hg. von Karl Otto Conrady
Design im Dasein
Dinge, die unser Leben prägen
Heute: Die Prilblumen
Im 21. Jahrhundert umgeben wir uns mit mehr Dingen als jemals zuvor und niemals zuvor wurde auf deren Gestaltung soviel Wert gelegt. Aus der Flut der Objekte, die täglich aufs Neue in unsere Leben strömen, ragen zahlreiche Klassiker heraus. Sie haben unseren Alltag geprägt - aus unterschiedlichen Gründen: Weil sie eine besondere Form haben, weil sie eine neue Funktion erfüllten, die den Nerv der Zeit getroffen hat, oder aus ganz anderen Motiven. Klassiker unseres Alltags immer montags um 6:45 Uhr, kurz und hintersinnig beleuchtet.
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Kulturnachrichten
7.08 Uhr bis 8.00 Uhr
Für die Besten
Verleihung des Deutschen Theaterpreises "Der Faust" in Mainz
Nordrhein-Westfalen ist reichlich vertreten. Bühnen in Bielefeld, Bonn, Detmold, Düsseldorf, Köln und Wuppertal - verteilt auf die Kategorien Schauspiel, Tanz- und Musiktheater sowie Kinder- und Jugendtheater - gehören zu den Nominierten des Theaterpreises "Der Faust". Am 28. November wurde er, in acht Kategorien, zum vierten Mal verliehen. Die Gala für den vom Deutschen Bühnenverein ausgerichteten „Faust“ fand diesmal im Staatstheater Mainz statt. Darüber hinaus wird alljährlich die Auszeichnung für ein Lebenswerk vergeben: Posthum wurde die im Sommer verstorbene Choreografin Pina Bausch geehrt.
Kommentar von Andreas Wilink
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- Deutscher Theaterpreis "Der Faust"
Kirche in WDR 3
Mit Pfarrerin Barbara Schwahn aus Düsseldorf
Zu Beginn: Kündet allen in der Not Choral im Satz zu 4 Stimmen
Komponist: Gregor Westkemper
Textdichter: Friedrich Dörr
Chorgemeinschaft St. Clemens, Telgte
Leitung: Gregor Westkemper
8.05 Uhr bis 9.00 Uhr
Dank und Kritik

Karin Beier
Bei der Verleihung des Faust-Theaterpreises sprach sich Schauspiel-Chefin Karin Beier gegen den Neubau des Kölner Schauspielhauses aus
Karin Beier ist für Ihre Inszenierung „Das Goldene Vlies“ mit dem FAUST-Theaterpreis ausgezeichnet worden. Die Regisseurin und Intendantin nahm den Preis persönlich entgegen, bedankte sich bei dem gesamten Team des Schauspiel Köln und sprach der Kölner Kulturpolitik ihren Dank aus, die Mittel zur Verfügung gestellt zu haben, das Kölner Schauspiel "in die erste Liga" zurückzuführen. Sie nutzte aber auch die Gelegenheit, auf die Gefahr hinzuweisen, die dem Haus droht, wenn angesichts nötiger Kürzungen im Kulturetat immense Kosten für einen Neubau investiert werden.
Gespräch mit Intendantin und Regisseurin Karin Beier
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- Schauspielhaus Köln
Neue Theaterheimat
Mit "La Traviata" beginnt Regisseur Dietrich Hilsdorf seine Inszenierungsarbeit in Köln
Nun also Köln. Neuintendant Uwe Eric Laufenberg wollte den Regisseur Dietrich Hilsdorf für die Kölner Oper gewinnen – und es ist ihm bereits in seinem ersten Amtsjahr gelungen. Hilsdorf hat bereits etliche Verdi-Opern inszeniert, u.a. an den Theatern von Essen und Münster, doch die „Traviata“ war bislang nicht dabei. Seit dem Wochenende lässt sich überprüfen, ob der Regisseur an die Maßstäbe seiner früheren Arbeiten anknüpfen kann.
Rezension von Christoph Vratz
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- WDR3-Podcast
- Oper Köln
Vom Ton zum Text
WortArt Audio hat einen Buchverlag gegründet
Wilfried Schmickler, Lisa Fitz und Sedar Somuncu sind die ersten drei KabarettistInnen, die im neuen WortArtisten-Verlag auftreten. Die Buchveröffentlichungen liefern gebundenes Kabarett, sind aber trotzdem oft auch mit einer CD ausgestattet. Man merkt dem neuen Buchverlag an, dass hier zuerst der Ton und dann der Text eine Rolle spielte.
Gespräch mit Verleger Alex Stelkens
Wilfried Schmickler: Es war nicht alles schlecht.
Verlag WortArtisten 2009. 14,95 €
Lisa Fitz: Kein Prinz in Sicht. Ein Land schlafwandelt.
Verlag WortArtisten 2009 + Audio-CD. 29,95 €
Serdar Somuncu: Auf Lesereise mit Adolf.
Verlag WortArtisten 2009 + Audio-CD. 29,95 €
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- WortArt-Verlag
Theater-Marathon
Mit dem Bus unterwegs von Bühne zu Bühne bei dem Off-Theater-Festival "Impulse"
Nachmittags geht's los in Düsseldorf: "F wie Fälschung" nach dem Film von Orson Welles ist eine Theaterreflexion über Realität, Betrug, Täuschung und Magie. Es ist die erste von vier Aufführungen eines Marathons beim Impulse-Festival, dem Bestentreffen der freien Theater in Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim. An den Wochenenden können Besucher eine Reise buchen: Sie werden mit einem Bus von einem Theater zum anderen gefahren, von einer Aufführung zur nächsten - neben "F wie Fälschung" noch "La Mélancolie des Dragons" von Philippe Quesne, das Körpertheater "Spitze" von Doris Uhlich über klassisches Ballett und die Folgen sowie die Performance "Saving the World" der Gruppe Gob Squad.
Reportage von Stefan Keim
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- Theater-Festival "Impulse"
Redaktion: Petra Weber
Musikzusammenstellung: Sebastian Blume















