Montag, 26.09.11 um 06:05 Uhr
WDR 3 Mosaik
Das Kulturmagazin
Darin u.a.:
6.05 bis 7.00 Uhr
Text des Tages
F.W. Bernstein: Sonett-Sonett
Kulturnachrichten
Design im Dasein
Dinge, die unser Leben prägen
Heute: Jutebeutel / Jutetasche
Im 21. Jahrhundert umgeben wir uns mit mehr Dingen als jemals zuvor und niemals zuvor wurde auf deren Gestaltung soviel Wert gelegt. Aus der Flut der Objekte, die täglich aufs Neue in unsere Leben strömen, ragen zahlreiche Klassiker heraus. Sie haben unseren Alltag geprägt - aus unterschiedlichen Gründen: Weil sie eine besondere Form haben, weil sie eine neue Funktion erfüllten, die den Nerv der Zeit getroffen hat, oder aus ganz anderen Motiven. Klassiker unseres Alltags immer montags um 6:45 Uhr und als Wiederholung gegen 8 Uhr 50, kurz und hintersinnig beleuchtet.
Beitrag von Jörg Biesler
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7.08 Uhr bis 8.00 Uhr
Mosaik-Reihe "Künstler am Werk"
Teil 1: Krisengebiete - NRW-Forum Düsseldorf zeigt Bilder des Kriegsberichterstatters Dominic Nahr
Mit Henri Cartier-Bresson, David Seymour, George Rodger und Robert Capa gründeten im April 1947 vier Fotografen die heute legendäre Agentur "Magnum Photos", die ihr Renommee nicht zuletzt als Kriegsfotografen erworben hatten. Von Anfang an leitete ein humanistischer Impuls die Arbeit der Agentur. Ihre Mitglieder bereisten Krisenregionen, um mit Fotos auch auf menschliches Leiden hinzuweisen. Das Düsseldorfer NRW Forum versammelt mit der Ausstellung "Frontline" historische wie aktuelle (Bürger-)Kriegsbilder von acht Magnum-Fotografen. Einer von ihnen ist Dominic Nahr, 1983 in der Schweiz geboren und in Hongkong aufgewachsen. Nahr war im Frühjahr in Kairo auf dem Tahrir-Platz mit der Kamera zugegen, als dort gegen das Mubarak-Regime demonstriert wurde.
Porträt von Andrej Klahn
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- NRW Forum Düsseldorf
Kulturpresseschau
Blick in die Feuilletons von Kersten Knipp
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Kirche in WDR 3
Mit Prälat Franz Hochstein aus Paderborn
Zu Beginn: Der Herr ist mein Hirte, Motette
Komponist: Tobias Michael
Rheinische Kantorei
Christoph Lehmann, Orgel
Leitung: Hermann Max
Ein Beitrag der Katholischen Kirche
8.05 Uhr bis 9.00 Uhr
Shooting-Star
Nurkan Erpulat inszeniert Franz Kafkas Roman "Das Schloss" bei der Ruhrtriennale
Was wird aus dem Landvermesser namens K? Franz Kafka hat seinen Roman "Das Schloss" nicht zu Ende gebracht. Mitten im Satz bricht der Text ab. K hat zu diesem Zeitpunkt das seltsame Schloss, zu dem er bestellt wurde, noch nicht erreicht. Regisseur Nurkan Erpulat ist der Shooting-Star der vergangenen Spielzeit. Mit seiner Inszenierung "Verrücktes Blut", die bei der Ruhrtriennale Uraufführung hatte, wurde er zu allen bedeutenden Theaterfestivals eingeladen. Nun muss er beweisen, dass er auch ohne den Multikulti-Zusammenhang Qualität liefern kann. "Das Schloss" ist eine Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin, das DT-Ensemble mischt sich mit Schauspielern, die zuvor mit Erpulat am Ballhaus Naunynstraße, der innovativen freien Bühne, gearbeitet haben. Spielort ist die eher kleine und intime Turbinenhalle neben der Bochumer Jahrhunderthalle, die in dieser Saison erstmals fürs Publikum zugänglich ist.
Rezension von Stefan Keim
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- Ruhrtriennale
Spielzeiteröffnung
Uraufführung "green frankenstein und sexmonster" am Theater Dortmund
Einen künstlerischen Kommentar zur Welt der Bahnhofskinos der 70er Jahre bietet der Filmemacher, Hörspiel- und Theaterautor Jörg Buttgereit zum Auftakt der Saison in Dortmund. Ein „Double Feature in 3D“ nennt er den Abend. Nach seinen gleichnamigen Hörspielen hat er die Geschichten von „Green Frankenstein“ und „Sexmonster“ fürs Theater adaptiert. Gespielt wird mit den Genres, die damals in den zwielichtigen Lichtspielhäusern gezeigt wurden, mit Sex- und Katastrophenfilmen. Dabei soll der besondere Charme dieser Art von Trash-Kunst herausgefunden werden. Formal ist es ein Grenzgang zwischen Live-Hörspiel, Theater und Film, angereichert durch die Perkussionskünste des bekannten Geräuschemachers Dieter Hebben.
Beitrag von Martin Burkert
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- Theater Dortmund
Kulturnachrichten
Musikgeschichte
60-jähriges Jubiläum der Konzerreihe "Musik der Zeit"
Angesteckt von der Euphorie des sozialen und politischen Neubeginns, krempelten nach dem Krieg auch viele Programmmacher und Konzertverannstalter die Ärmel hoch: Kunst und Musik sollte nur teilhaben an der allgemeinen Entwicklung und sie mitgestalten. So erinnerte die 1951 gegründete Konzertreihe "Musik der Zeit" nicht nur an die in der Nazizeit unterdrückte Moderne, sondern unterstützte mit Kompositionsaufträgen auch die aktuellen Trends. Und sie tut es noch immer: Seit 60 Jahren ist die "Musik der Zeit" eine feste Größe in der Avantgarde.
Gespräch mit WDR 3 Musikredakeur Frank Hilberg
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- WDR 3 60 Jahre Musik der Zeit
Redaktion: Petra Weber
Musikzusammenstellung: Andreas Bindzus
















