Montag, 18.04.11 um 06:05 Uhr
WDR 3 Mosaik
Das Kulturmagazin
Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:
6.05 bis 7.00 Uhr
Text des Tages
Lioba Happel: Ich sah im Abendrot
Kulturnachrichten
Design im Dasein
Dinge, die unser Leben prägen
Heute: Der beutellose Staubsauger von Dyson
Im 21. Jahrhundert umgeben wir uns mit mehr Dingen als jemals zuvor und niemals zuvor wurde auf deren Gestaltung soviel Wert gelegt. Aus der Flut der Objekte, die täglich aufs Neue in unsere Leben strömen, ragen zahlreiche Klassiker heraus. Sie haben unseren Alltag geprägt - aus unterschiedlichen Gründen: Weil sie eine besondere Form haben, weil sie eine neue Funktion erfüllten, die den Nerv der Zeit getroffen hat, oder aus ganz anderen Motiven. Klassiker unseres Alltags immer montags um 6:45 Uhr und als Wiederholung gegen 8 Uhr 50, kurz und hintersinnig beleuchtet.
Ein Beitrag von Jörg Biesler
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7.08 Uhr bis 8.00 Uhr
Schluss mit Freundschaft
"Die Datenfresser" - Aufruf zur digitalen Mündigkeit
Wir flirten und arbeiten im Netz. Das Telefon in der Hosentasche ist unser mobiles Büro. Die Welt um uns herum ist digital. Offline zu sein, das erscheint vielen härter als zu fasten. Aber haben wir auch noch den Überblick? Nein, sagen Constanze Kurz und Frank Rieger. Sie sind Sprecher des "Chaos Computer Clubs" und Autoren des Buches "Die Datenfresser". Die Informatiker rufen auf zur digitalen Mündigkeit und erklären, wie Sicherheit im Netz funktionieren kann. Sie zeigen, wer sich dort wie bewegt und wie mit unseren Daten viel Geld verdient wird.
Rezension von Claudia Ehlert
Lesung der Autoren heute Abend, 19.30 Uhr, Buchhandung Fischer, Kölnstrasse 9, 52428 Jülich.
Buchhinweis:
Constanze Kurz und Frank Rieger: "Die Datenfresser"
S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2011
Preis: 16,95 Euro
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Kulturpresseschau
Blick in die Feuilletons von Beatrix Novy
Kirche in WDR 3
Mit Pfarrer Rüdiger Schnurr aus Hilchenbach
Zu Beginn: Ehre sei dir, Christe, für gemischten Chor
Komponist: Lucas Lossius
Bearbeiter: Michael Praetorius
Textdichter: Anonymus (Strophe 1)
Hermann Bonnus (Strophe 2-3)
Wilhelmshavener Vokalensemble
Solist und Leitung: Ralf Popken
Ein Beitrag der Evangelischen Kirche
8.05 Uhr bis 9.00 Uhr
Tod und Fragment
"Death Fragments - Büchner, 23 years old" in Bielefeld
Georg Büchner starb mit 23 Jahren und hinterließ ein Werk voller getriebener Figuren, die oft ins Nichts und in den Abgrund starren. Der "Fonds Experimentelles Musiktheater" hat nun ein Konzept gefördert, in dem die Todesvisionen und -stimmen aus Büchners Werk und Leben eine Klang- und Lichtgestalt bekommen sollen. In Bielefeld komponiert der Japaner Tetsuo Furudate zusammen mit dem niederländischen Ton- und Lichtkünstler Edwin van der Heide Sprache und elektronische 'Noise Music', Licht und Laser zu "Death Fragments - Büchner, 23 years old". Das Publikum soll das Theater regelrecht "erleben".
Ein Gespräch mit Christiane Enkeler
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- Theater Bielefeld
Göttinnen der Bühne und Leinwand
Die Städtischen Bühnen Münster widmen sich den Diven
Die neue Reihe der "Theatergespräche" Münster behandeln in einer dreimonatigen Veranstaltungsreihe eines der faszinierendsten Phänomene der Kulturgeschichte: den Typus der Diva. International renommierte Literatur-, Musik- und Filmwissenschaftlerinnen werden im Wechselgespräch mit Schauspielerinnen der Städtischen Bühnen Münster die legendären Diven des 20. Jahrhunderts vorstellen. Von Eleonora Duse über Greta Garbo und Marlene Dietrich bis hin zu Marilyn Monroe. In einer großen Abschlussveranstaltung wird sich Emma-Verlegerin Alice Schwarzer einem der letzten großen Weltstars aus Deutschland widmen: Romy Schneider.
Ein Gespräch mit Wolfgang Türk, Städtische Bühnen Münster
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- Stadttheater Münster
Kulturnachrichten
Licht und Schatten
Lionel Feiningers Fotografien
Der amerikanische Avantgarde-Künstler Lionel Feininger gilt als einer der vielseitigsten Künstler seiner Zeit, ein Meister der Karikatur ebenso wie der figurativen Malerei. Walter Gropius holte ihn 1919 als ersten Lehrer ans Bauhaus nach Weimar. Öl, Aquarell, Holzschnitt – Feiningers prismatische Darstellungen von Kirchen, Mühlen, Häusern aber auch seine Seestücke, die an der pommerschen Ostseeküste entstanden, sind weltweit gefragt. Dass der Künstler auch ein umfangreiches fotografisches Werk hinterlassen hat, blieb bislang verborgen. Das Busch-Reisinger-Museum in Harvard/USA hütet immerhin 18 000 Negative aus dem Nachlass. Erstmalig sind jetzt Vintage Prints in einer Ausstellung in Berlin zu sehen – eine Weltpremiere, die Feiningers Kunst auch in diesem Medium beweist.
Ein Beitrag von Sigrid Hoff
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- Kulturforum Berlin
Redaktion: Terry Albrecht
Musikzusammenstellung: Dorothee Prasser

















