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Freitag, 23.09.11 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit Raoul Mörchen

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Georg Trakl: Musik im Mirabell

Kulturnachrichten

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Migranten des Wortschatzes

Wie fremde Wörter bei uns heimisch werden
Heute: Insekt

Was ist eigentlich die deutsche Sprache, woraus setzt sie sich zusammen? Mit der Entstehung des Neuhochdeutschen im 17. Jahrhundert war die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. Sprache ist permanent äußeren Einflüssen ausgesetzt, passt sich der Interaktion mit anderen Völkern und Ländern an, spiegelt veränderte Lebens- und Berufswelten. Manche Wörter bleiben Modeerscheinungen, andere richten sich dauerhaft im Sprachgebrauch ein - etwa scheinbar urdeutsche Begriffe wie "Eisbein" oder "kunterbunt",  denen man ihre lange Reise zu uns gar nicht mehr anhört. Unser Autorenduo berichtet, wo die Wörter her kamen und warum sie im Deutschen heimisch wurden, immer freitags um 6 Uhr 45 und als Wiederholung gegen 8 Uhr 50.

Reihe von Rolf Bernhard Essig und Gudrun Schury

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Der eurozentrische Blick

Gruene Jugend zum Papstbesuch, Rechte: dapd/Winfried Rothermel
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Gruene Jugend zum Papstbesuch

Anmerkungen zur Wahrnehmung der Papstreise in Deutschland
 
Die Kirche wächst. In  Südamerika, in Asien, in Afrika. Nur in Europa, da wächst die Kirche nicht. Der priesterliche Nachwuchs bleibt aus, was nicht nur mit dem Zölibat zu tun haben muß. Auch wenn der hierzulande sicher nicht dazu beiträgt, dass das Bild der katholischen Kirche ausgesprochen zeitgemäß wirkt. Doch an einer Imagekampagne ist der Kirche nicht gelegen. Denn sie wächst. Nur eben nicht in Europa.
 
Ein Radioessay von Theo Dierkes

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Ulrike Gondorf

Kirche in WDR 3

Mit Pastor Wolfram Krebs aus Moormerland/Veenhusen
Zu Beginn: Der Tag vertreibt die finstre Nacht 
Choral zu 4 Stimmen
Komponist: Michael Praetorius
Kammerchor des St. Gregorius-Hauses Aachen
Leitung: Hans-Josef Roth

Ein Beitrag der Evangelischen Kirche

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

Klassengeist?

Düsseldorfer Malerschule, Rechte: picture-alliance/dpa
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Düsseldorfer Malerschule

Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918 im Museum Kunstpalast 

Auf 2300m² soll in Düsseldorf die “Weltklasse“ ihrer Meister und Schüler an-schaulich unter Beweis gestellt werden. Letztere wird etwa mit der Internationalität der Studentenschaft begründet. “Weltklasse“ bescheinigt man aber auch den 450 Landschaftsgemälden, Seestücken, Porträts, monumentalen Historienbildern, kleinen Stillleben oder Genreszenen. Diese Überblicksausstellung hat es sich zum Ziel gesetzt, mehrere Malergene rationen unter einen Schul-Hut zu bringen, angefangen von der Neuausrichtung der Akademie unter der Leitung des Berliners Wilhelm von Schadow bis hin zum bewussten Bruch mit akademischen Traditionen durch aufmüpfige Künstlergruppen wie dem “Sonderbund“.

Ein Gespräch mit Christiane Vielhaber

100 Jahre Lehmbrucks Kniende

Avantgarde-Skulptur Kniende, Rechte: picture alliance / dpa
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Avantgarde-Skulptur Kniende

Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) schuf 1911 in Paris die berühmte Kniende. Sie gilt als persönlicher Höhe- und Wendepunkt in seinem Oeuvre. Eine kühne Figur, die in ihrer anmutigen Haltung und Gestik die Skulptur der Moderne nachhaltig beeinflusste. Ihren 100. Geburtstag feiert das Lehmbruck Museum Duisburg mit einer umfangreichen Ausstellung, die die Motivherkunft, die Kunstszene von Montmartre und Montparnasse, in der Wilhelm Lehmbruck von 1910 bis 1914 gelebt, gearbeitet und ausgestellt hat, sowie die Einflüsse von Musik, Theater und Tanz auf die Kunst jener Zeit beleuchtet. Neben Werken von Lehmbruck sind Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen etwa von Auguste Rodin, Henri Matisse und Constantin Brancusi.

Ein Beitrag von Dorothea Breit

Kulturnachrichten

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Konkurrenz um die Goldene Muschel

Jury-Chefin Frances McDormand,Rechte: picture-alliance / Mary Evans Picture Library
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Frances McDormand

Das diesjährige Filmfestival von San Sebastian

Das Filmfestival von San Sebastian, 1953 etabliert, gilt als eines der wichtigsten Festivals weltweit. Insbesondere für die internationale Wahrnehmung des lateinamerikanischen Films spielt es eine Schlüsselrolle. In diesem Jahr wird die Jury geleitet von der amerikanischen Filmschauspielerin Frances McDormand, die weltweit bekannt wurde in ihrer Rolle als Polizistin in "Fargo". Sie wird mit ihren Kollegen darüber zu befinden haben, ob die Auswahl in diesem Jahr so herausragend ist wie kurz zuvor in den Filmfestspielen von Venedig. Im Wettbewerb um die "Goldene Muschel", die am Samstagabend vergeben wird, laufen neue Filme von unter anderem Terrence Davies, Sarah Polley, Kim Ki-Duk und Julie Delpy.

Ein Gespräch mit Rüdiger Suchsland

Redaktion: Wassilios Nikitakis
Musikzusammenstellung: Dorothee Prasser


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Kirche im Frühling, Rechte: dpa - Report

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