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Montag, 28.11.11 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit David Eisermann

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Durs Grünbein: Noch eine Regung

Kulturnachrichten

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Design im Dasein

Dinge, die unser Leben prägen
Heute: Küchenuhr von Max Bill

Im 21. Jahrhundert umgeben wir uns mit mehr Dingen als jemals zuvor und niemals zuvor wurde auf deren Gestaltung soviel Wert gelegt. Aus der Flut der Objekte, die täglich aufs Neue in unsere Leben strömen, ragen zahlreiche Klassiker heraus. Sie haben unseren Alltag geprägt - aus unterschiedlichen Gründen: Weil sie eine besondere Form haben, weil sie eine neue Funktion erfüllten, die den Nerv der Zeit getroffen hat, oder aus ganz anderen Motiven. Klassiker unseres Alltags immer montags um 6:45 Uhr und als Wiederholung gegen 8 Uhr 50,  kurz und hintersinnig beleuchtet.

Ein Beitrag von Jörg Biesler

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Der Herzschrittmacher

Christoph Marthaler, Direkter des Schauspielhauses Zürich, Rechte: picture alliance/KEYSTONE
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Christoph Marthaler

Christoph Marthaler untersucht die Probleme der Senioren

In Basel hat Christoph Marthaler seine ersten Erfolge gefeiert, nach Basel kehrte er im letzten Jahr mit einem fulminanten großen Spaß zurück: mit einer vor allem aus Sprach-Slapsticks und alten Schlagern komponierten Neu-Version von "My fair Lady". An eben diesem Theater Basel, im letzten Jahr als "Opernhaus des Jahres" ausgezeichnet, wird Marthaler nun die Probleme des alterndes Mannes aus medizinischer Sicht beleuchten: "Lo Stimolatore Cardiaco", auf deutsch: "Der Herzschrittmacher", verwurstet Melodien aus Verdi-Opern zu einem komischen Reigen des Alters-Wahnsinns und der senilen Gebrechlichkeit, Motto "Ich will mein Zittern selbst kurieren".

Ein Beitrag von Christian Gampert

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Ulrike Gondorf

Kirche in WDR 3

Mit Pfarrer Frank Küchler aus Krefeld
Zu Beginn: Ich bin eine rufende Stimme, SWV 383  Nr. 15
aus der "Geistlichen Chormusik", Motette
Komponist: Heinrich Schütz
Text aus dem Neuen Testament nach Johannes 1; 23; 26-27
Knabenchor Hannover und das Instrumentalensemble
Leitung: Heinz Hennig

Ein Beitrag der Evangelischen Kirche

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

Die Leinwand und Live-Performance

Winkelmanns Reise ins U, Rechte: picture-alliance/dpa
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Winkelmanns Reise ins U

Der Kinoregisseur Adolf Winkelmann gibt sein Bühnendebüt in Dortmund

Filmbearbeitungen gehören an deutschen Theatern zum Spielplan. Längst sind die Adaptionen bekannter Leinwandtitel kein Trend mehr. Doch kein Schauspielhaus geht so weit in der Verbindung von Film und Bühne wie das Theater Dortmund. Dort ist seit Beginn der Spielzeit ein Videokünstler im Ensemble fest angestellt. Und die ganze Saison beschäftigt sich mit Verbindungen der Kunstformen. Adolf Winkelmann, der bekannteste Kinoregisseur des Ruhrgebietes gibt nun sein Debüt als Theaterregisseur. Er bringt seinen Roman "Winkelmanns Reise ins U" auf die Bühne, eine satirische Abrechnung mit der Kulturpolitik. Ebenfalls in Dortmund verbindet der Regisseur Martin Laberenz den Film "Naked Lunch" mit Georg Büchners Novelle "Lenz" zu seinem Theaterstück "Naked Lenz". Mosaik wirft einen Blick auf beide Aufführungen und fragt, ob Theater und Film sich befruchten oder im Wege stehen.

Ein Gespräch mit Stefan Keim

West-östliche Reime

Der vierte deutsch-arabische Lyrik-Salon

Lyrik hat in der arabischen Welt einen ganz anderen Status als in Deutschland. Zwischen Marokko und Oman werden Lyrikwettbewerbe im Fernsehen übertragen, manche der Dichter genießen Kultstatus. Die Freude an der Dichtung ist unbefangen, gelungene Reime lösen beim Publikum regelrechte Begeisterungsstürme aus. Wie sieht es aus, wenn arabische Lyrik auf deutsche trifft? Dieser Frage ging der  vierte deutsch-arabische Lyrik-Salon nach, der in diesem Jahr in Bonn stattfindet. Insgesamt traten 12 Dichter auf, die ihre Werke miteinander in Dialog brachten.

Ein Beitrag von Kersten Knipp

Kulturnachrichten

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Wo bin ich hier eigentlich?

Veronica Janssens in Münster, Courtesy Esther Schipper, Berlin
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Rückwandprojektion

Irritationsräume von Veronica Janssens in Münster

Die in der oberen Etage eines ehemaligen Speichers am Hafen untergebrachte Halle für zeitgenössische Kunst in Münster präsentiert aktuell Arbeiten der 1956 in U.K. geborenen und seit längerem schon in Belgien lebenden und arbeitenden Künstlerin. Es sind dies vorwiegend Lichtskulpturen oder -Installationen mit zum Teil gleißenden Blendungseffekten, mit Schwindel erregenden Flackerlichtattacken und mit vernebelten Örtlichkeiten, die den Besucher zur völligen Orientierungslosigkeit erheblich verwirren können. Welchen Erkenntniswert haben diese Werke für den Besucher? Wie ist das, wenn man sich auf diese physisch und psychisch erfahrbaren Erlebnisse und Erfahrungen einlässt? Wann und wo entfaltet sich dabei ihr Kunstcharakter?

Ein Gespräch mit Christiane Vielhaber

Redaktion: Frank Höller
Musikzusammenstellung: Sebastian Blume


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Kirche im Frühling, Rechte: dpa - Report

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