Montag, 28.02.11 um 06:05 Uhr
WDR 3 Mosaik
Das Kulturmagazin
6.05 bis 7.00 Uhr
Text des Tages
Raoul Schrott: Der Blick, das Gesicht
Kulturnachrichten
Design im Dasein
Dinge, die unser Leben prägen
Heute: Der Oscar
Im 21. Jahrhundert umgeben wir uns mit mehr Dingen als jemals zuvor und niemals zuvor wurde auf deren Gestaltung soviel Wert gelegt. Aus der Flut der Objekte, die täglich aufs Neue in unsere Leben strömen, ragen zahlreiche Klassiker heraus. Sie haben unseren Alltag geprägt - aus unterschiedlichen Gründen: Weil sie eine besondere Form haben, weil sie eine neue Funktion erfüllten, die den Nerv der Zeit getroffen hat, oder aus ganz anderen Motiven. Klassiker unseres Alltags immer montags um 6:45 Uhr und als Wiederholung gegen 8 Uhr 50, kurz und hintersinnig beleuchtet.
Ein Beitrag von Jörg Biesler
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7.08 Uhr bis 8.00 Uhr
Blinky Palermo
Who knows the beginning and who knows the end
In Künstlerkreisen gilt er längst als Legende, der breiten Öffentlichkeit ist sein Name immer noch wenig bekannt: Blinky Palermo. 1977 mit nur 33 Jahren verstorben, hinterlässt Blinky Palermo, dessen bürgerlicher Name Peter Heisterkamp war, ein rätselhaftes Werk, das seither als Erneuerung der Malerei bezeichnet wird. Die Grenze zwischen Form und Farbe wird aufgehoben und ob es sich um ein Bild oder ein Objekt handelt, ist bei Palermo oft nicht zu unterscheiden. Rund 60 Exponate, aus allen Schaffensphasen des in Münster aufgewachsenen Künstlers, sind nun im Landesmuseum seiner Heimatstadt zu sehen. Dabei verzichtet die Ausstellung auf die Präsentation seiner bekannteren Metallbilder, sondern konzentriert sich vor allem auf Palermos offenen Umgang mit Farbe und zeigt hauptsächlich Aquarelle, Gouachen oder Druckgrafiken.
Ein Beitrag von Claudine Engeser
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- Landesmuseum Münster
Kulturpresseschau
Blick in die Feuilletons von Ulrich Deuter
Kirche in WDR 3
Mit Gertrude Knepper aus Bochum
Zu Beginn: Das große Hallelujah, D 442
für 3stimmigen Frauenchor und Klavier
Komponist: Franz Schubert
Textdichter: Friedrich Gottlieb Klopstock
Arnold Schönberg Chor
Barbara Moser, Klavier
Leitung: Erwin Ortner
Ein Beitrag der Katholischen Kirche
8.05 Uhr bis 9.00 Uhr
Oscar-Verleihung
Das Rennen um die Oscars 2011 geht auf die Zielgerade: Am Sonntag werden die 83. Academy Awards verliehen. Zwölf Mal ist "The King's Speech" für den Oscar nominiert - unter anderem in den Kategorien "Bester Film" und "Bester Hauptdarsteller". Ob das britische Königsdrama mit Colin Firth auch der große Sieger wird, entscheidet sich am 27. Februar. Der Facebook-Film "The Social Network" dagegen hat weniger Nominierungen erhalten als erwartet.
Gespräch mit Lutz Gräfe
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Hollywood in den 30er Jahren
"Hollywood in den 30er Jahren" ist der Titel eines Buches, das der Zeichner Robert Nippoldt und der Filmexperte Daniel Kothenschulte gemeinsam veröffentlicht haben. Der Mythos Hollywood fasziniert bis heute. Seine Blütezeit liegt in den 1930er Jahren. Der Tonfilm kam auf und die Komödien, Dramen, Western, Musicals und großen Epen traten ihren Siegeszug an. Dieser Zeit mit all ihren Umbrüchen widmet sich ein prächtig gestaltetes Buch und porträtiert somit ein besonderes Kapitel der Filmgeschichte.
Rezension von Barbara Geschwinde
Buchhinweis:
Robert Nippoldt Daniel Kothenschulte :
Hollywood in den 30er Jahren
Gerstenberg Verlag, 2010
39,95 Euro
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Jenseits der Klischees
Junge Autoren aus Israel und Deutschland gehen für den Theaterabend "Reality Check" auf Geschichtensuche
Die Erinnerung an den Holocaust ist immer noch sehr präsent in Israel. Die dritte Generation geht allerdings anders mit diesem Thema um als die Zeitzeugen und Überlebenden. Und natürlich gibt es in der Gegenwart auch andere drängende gesellschaftliche Probleme. Das Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitet in einigen Theaterprojekten mit dem Habima-Nationaltheater aus Tel Aviv zusammen, Für "Reality Check" haben junge Autoren aus Deutschland - darunter die schon bekannteren Nora Mansmann und John Birke - Israel bereist. Umgekehrt erforschten Studenten des Drama Departments der Universität Tel Aviv Deutschland. Daraus entstanden kurze Stücke, Momentaufnahmen, Fantasien. Die Regisseurin Kerstin Krug bringt sie nun im Studio des Central-Theaters am Düsseldorfer Hauptbahnhof zur Uraufführung.
Ein Gespräch mit Stefan Keim
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- Düsseldorfer Schauspielhaus
Redaktion: Terry Albrecht
Musikzusammenstellung: Nicole Spelz
















