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Montag, 28.02.11 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit Kornelia Bittmann

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Raoul Schrott: Der Blick, das Gesicht

Kulturnachrichten

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Design im Dasein

Oscarstatuen, Rechte: picture alliance / landov
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Oscarstatuen

Dinge, die unser Leben prägen
Heute: Der Oscar

Im 21. Jahrhundert umgeben wir uns mit mehr Dingen als jemals zuvor und niemals zuvor wurde auf deren Gestaltung soviel Wert gelegt. Aus der Flut der Objekte, die täglich aufs Neue in unsere Leben strömen, ragen zahlreiche Klassiker heraus. Sie haben unseren Alltag geprägt - aus unterschiedlichen Gründen: Weil sie eine besondere Form haben, weil sie eine neue Funktion erfüllten, die den Nerv der Zeit getroffen hat, oder aus ganz anderen Motiven. Klassiker unseres Alltags immer montags um 6:45 Uhr und als Wiederholung gegen 8 Uhr 50,  kurz und hintersinnig beleuchtet.

Ein Beitrag von Jörg Biesler

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Blinky Palermo

Palermo, Zeebrügge, 1964, Privatsammlung Schweiz, Wvz. Moeller 272, Foto: Nic Tenwiggenhorn, (courtesy Palermo Archiv), © VG Bild-Kunst, Bonn 2011
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Palermo, Zeebrügge, 1964

Who knows the beginning and who knows the end

In Künstlerkreisen gilt er längst als Legende, der breiten Öffentlichkeit ist sein Name immer noch wenig bekannt: Blinky Palermo. 1977 mit nur 33 Jahren verstorben, hinterlässt Blinky Palermo, dessen bürgerlicher Name Peter Heisterkamp war, ein rätselhaftes Werk, das seither als Erneuerung der Malerei bezeichnet wird. Die Grenze zwischen Form und Farbe wird  aufgehoben und ob es sich um ein Bild oder ein Objekt handelt, ist bei Palermo oft nicht zu unterscheiden. Rund 60 Exponate, aus allen Schaffensphasen des in Münster aufgewachsenen Künstlers, sind nun im Landesmuseum seiner Heimatstadt zu sehen. Dabei verzichtet die Ausstellung auf die Präsentation seiner bekannteren Metallbilder, sondern konzentriert sich vor allem auf Palermos offenen Umgang mit Farbe und zeigt hauptsächlich Aquarelle, Gouachen oder Druckgrafiken.

Ein Beitrag von Claudine Engeser

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Ulrich Deuter

Kirche in WDR 3

Mit Gertrude Knepper aus Bochum
Zu Beginn: Das große Hallelujah, D 442 
für 3stimmigen Frauenchor und Klavier
Komponist: Franz Schubert
Textdichter: Friedrich Gottlieb Klopstock
Arnold Schönberg Chor
Barbara Moser, Klavier
Leitung: Erwin Ortner

Ein Beitrag der Katholischen Kirche

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

Oscar-Verleihung

Das Rennen um die Oscars 2011 geht auf die Zielgerade: Am Sonntag werden die 83. Academy Awards verliehen. Zwölf Mal ist "The King's Speech" für den Oscar nominiert - unter anderem in den Kategorien "Bester Film" und "Bester Hauptdarsteller". Ob das britische Königsdrama mit Colin Firth auch der große Sieger wird, entscheidet sich am 27. Februar. Der Facebook-Film "The Social Network" dagegen hat weniger Nominierungen erhalten als erwartet.

Gespräch mit Lutz Gräfe

Hollywood in den 30er Jahren

Buchvover: Robert Nippoldt  Daniel Kothenschulte : Hollywood in den 30er Jahren, Gerstenberg Verlag
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"Hollywood in den 30er Jahren" ist der Titel eines Buches, das der Zeichner Robert Nippoldt und der Filmexperte Daniel Kothenschulte gemeinsam veröffentlicht haben. Der Mythos Hollywood fasziniert bis heute. Seine Blütezeit liegt in den 1930er Jahren. Der Tonfilm kam auf und die Komödien, Dramen, Western, Musicals und großen Epen traten ihren Siegeszug an. Dieser Zeit mit all ihren Umbrüchen widmet sich ein prächtig gestaltetes Buch und porträtiert somit ein besonderes Kapitel der Filmgeschichte.

Rezension von Barbara Geschwinde

Buchhinweis:
Robert Nippoldt  Daniel Kothenschulte :
Hollywood in den 30er Jahren
Gerstenberg Verlag, 2010
39,95 Euro

Jenseits der Klischees

Probenfoto: Reality Check, Foto: Sebastian Hoppe, Theaterfotograf
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Probenfoto: Reality Check

Junge Autoren aus Israel und Deutschland gehen für den Theaterabend "Reality Check" auf Geschichtensuche

Die Erinnerung an den Holocaust ist immer noch sehr präsent in Israel. Die dritte Generation geht allerdings anders mit diesem Thema um als die Zeitzeugen und Überlebenden. Und natürlich gibt es in der Gegenwart auch andere drängende gesellschaftliche Probleme. Das Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitet in einigen Theaterprojekten mit dem Habima-Nationaltheater aus Tel Aviv zusammen, Für "Reality Check" haben junge Autoren aus Deutschland  - darunter die schon bekannteren Nora Mansmann und John Birke - Israel bereist. Umgekehrt erforschten Studenten des Drama Departments der Universität Tel Aviv Deutschland. Daraus entstanden kurze Stücke, Momentaufnahmen, Fantasien. Die Regisseurin Kerstin Krug bringt sie nun im Studio des Central-Theaters am Düsseldorfer Hauptbahnhof zur Uraufführung.

Ein Gespräch mit Stefan Keim

Redaktion: Terry Albrecht
Musikzusammenstellung: Nicole Spelz


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