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Dienstag, 15.02.11 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit Kornelia Bittmann

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Andreas Altmann: Erdschnee

Kulturnachrichten

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Unfug mit Fugen

Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Kolumnist, Uebersetzer, Rezitator und Schauspieler,Rechte: picture-alliance / Erwin Elsner
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Harry Rowohlt

Kabarettisten interpretieren Klassische Musik
Heute: Harry Rowohlt und "Opern Sie mir nicht in die Schuhe"

Klassische Musik behauptet ihren traditionsreichen Rang in modernen Zeiten und ist tragende Säule des Kulturradios WDR 3. Wie alles Erhabene fordert sie zum neckischen  Witzeln heraus, liebevolle Spötteleien gelten einem hoch geschätzten Genre. Da spielt dann "Eine kleine Lachmusik" Vivaldis "Viagrazeiten" und zu diesem "Haydn-Spaß" gönnt sich der geneigte Kenner einen "Schluck aus dem Opernglas". Ob mit Klavier, Nasenflöte oder Orchester, ob mit Gesang oder gesprochenem Wort - die ganze Welt zwischen Scherz und Scherzo gerät jeden Dienstag gegen 6 Uhr 45 und 8 Uhr 50 ins Blickfeld von "Unfug mit Fugen", dem humorigen Klassikführer.

Reihe von Walter Muffler und Axel Naumer

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Westwärts 2011

Schauspielhaus Wuppertal, Rechte: picture-alliance/dpa
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Wuppertaler Bühnen

Wohin treibt die NRW-Theaterszene?    

Gestern wurden in einer Pressekonferenz die Nominierungen für das NRW-Theatertreffen „westwärts 2011“ bekannt gegeben. Neunzehn Stadt- und Landestheater schlagen herausragende Schauspiel-Aufführungen vor, acht werden im Juni gezeigt. Wuppertal ist aus kulturpolitischen Gründen Ausrichter dieses Festivals. Die dortige Stadtspitze will ihr Schauspielhaus schließen und zwei Millionen Euro beim Theater-Etat einsparen. Das verkündeten Stadtkämmerer und Oberbürgermeister Ende 2009 und ernteten große Proteste. Die Debatte läuft seitdem, eine Entscheidung ist noch nicht getroffen. Mosaik blickt aus Anlass von „westwärts“ auf die (noch) reichhaltige NRW-Theaterlandschaft.

Ein Gespräch mit Martin Burkert

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Beatrix Novy

Kirche in WDR 3

Mit Pfarrer Josef Vohn aus Alsdorf
Zu Beginn: Der Gott unsers Herrn Jesu Christi, TWV 8:4
(zu 4 Stimmen, Motette)
Chor: Magdeburger Kammerchor
Ensemble: les hautboïstes de prusse
Orchester: Magdeburger Barockorchester
Dirigent: Lothar Hennig

Ein Beitrag der Katholischen Kirche

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

Griechisches Drama I - Sex und Spott und Politik

Buchcover: Niklas Holzberg: "Aristophanes. Sex und Spott und Politik" C.H. Beck Verlag
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Niklas Holzbergs Buch über Aristophanes

„Ohne ihn gelesen zu haben, läßt sich kaum wissen, wie dem Menschen sauwohl sein kann.“ Hegel hat mit dieser heiteren Formulierung die Komödien des Aristophanes charakterisiert. Niklas Holzberg versetzt den Leser mitten hinein in die pulsierende Metropole Athen, die vor 2500 Jahren politisch und intellektuell das Zentrum der Welt war. Und deren Skandale und Fragestellungen auch heute noch überraschend aktuell sind.

Gespräch mit dem Autor

Buchhinweis:
Niklas Holzberg: "Aristophanes. Sex und Spott und Politik"
C.H. Beck Verlag, 2010
24,95 Euro

Griechisches Drama II - Jan Fabres Fegefeuer

Jan Fabre: Prometheus-Landschaft II, Foto: Pressestelle tanzhaus-nrw
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Jan Fabre: Prometheus-Landschaft II

Ein neues Tanzstück des flämischen Choreografen im tanzhaus nrw

Er gilt als Enfant terrible des Theaters wie auch der Kunst: Jan Fabre, international begehrter Tanz- und Performancekünstler und ein bildender Künstler, der mit seinen aus Blut oder Insekten geschaffenen Werken sogar den Olymp „Louvre“ stürmte. Jetzt gastiert Fabre mit einer Hommage an den Überbringer des Feuers im tanzhaus nrw Düsseldorf. „Prometheus Landschaft II“ so der Titel seiner neuen Produktion mit zehn Tänzern. Die Tragödie „Der gefesselte Prometheus“ des griechischen Dichters Aischylos ist die Vorlage für Fabres Suche nach einer zeitgemäßen Form für das antike Drama - samt Katharsis durch Mitleid und vor allem: Furcht. Das Stück wird nach seiner Uraufführung in den USA nun erstmals in Europa gezeigt.

Ein Beitrag von Nicole Strecker

Kulturnachrichten

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Tanz der Eigenwilligkeit

Foto: Rainald Endraß, Mittelzentrum Bonn
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Die Scheinwerferin

Das 3. Bonner Tanzsolo-Festival

15 Tanzaufführungen an 15 Tagen: Die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten des zeitgenössischen Solotanzes stehen im Mittelpunkt des 3. Bonner Tanzsolo-Festivals, das vom 5. bis 26. Februar im Bonner theater im ballsaal und in der Brotfabrik zu sehen sein wird. Einer der Höhepunkte: Der viel gepriesene Perfomance-Künstler Xavier Le Roy zeigt mit "The product of circumstances" (1999) und "The product of other circumstances" (2009) zwei Produktionen, die erstmals an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zur Aufführung gebracht werden.

Gespräch mit den Leitern des Festivals: Rainald Endraß und Rafaele Giovanola

Nähere Informationen zu allen Darbietungen unter:

Redaktion: Wassilios Nikitakis
Musikzusammenstellung: Judith Nüsser


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