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Mittwoch, 14.07.10 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit Michael Struck-Schloen

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Hugo Ernst Käufer: Altern
gelesen von Matthias Habich

Kulturnachrichten

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Vom richtigen Leben

Rechte: picture-alliance / dpa
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Erich Kästner

Heute: Erich Kästner (1899 - 1974)

"Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen."

Wir leben in relativistischen Zeiten. Manch ein Abendländer vermisst verbindliche "Werte" und Moral. Dogmen und Handlungsanweisungen, wie vor allem die Religion sie bietet, haben wieder Konjunktur. In diesem Geistesklima soll die Reihe "Vom richtigen Leben" als Anstoß zur Besinnung auf das eigene Denken und Urteilsvermögen wirken. Indem sie zeigt, wie vielfältig im Laufe der Geschichte die Antworten auf die immergleichen Fragen ausgefallen sind. Von Jesus bis Marx, von Epikur bis Goethe oder Gandhi: "Vom richtigen Leben" zitiert die Ideen und Ideologien großer Denker und Sinnstifter und beleuchtet ihre Weltweisheiten in kritisch-essayistischen Miniaturen - immer mittwochs um 6.45 Uhr und als Wiederholung gegen 8.50 Uhr im "Mosaik" auf WDR 3.

Reihe von Detlev Arens und Christian Seebaum

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Vom Wachsen einer Kinderseele

Rechte; picture-alliance/dpa
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Dreharbeiten von "Die Frau des Polizisten"

Der Düsseldorfer Regisseur Philip Gröning dreht im Münsterland seinen neuen Film "Die Frau des Polizisten"

Mit dem großartigen, auf vielen Festivals mit Preisen überhäuften Kloster-Dokumentarfilm "Die große Stille" wurde Philip Gröning auf einen Schlag weltbekannt. Das war 2005. Jetzt dreht Gröning wieder einen Spielfilm: "Die Frau des Polizisten". Eine Milieu- und Seelenstudie über eine Kleinfamilie in einer Kleinstadt. Der 51jährige Regisseur dreht mit kleinem Team in Stadtlohn die hintergründige Geschichte mit ausreichend Konfliktstoff für einen stilisierten, cineastischen Film.  2011 soll er in die Kinos kommen.

Reportage von Marco Poltronieri

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Kersten Knipp

Kirche in WDR 3

Mit Pfarrer i.R. Hans Peter Osenberg aus Saarbrücken
Zu Beginn: Dein Geist weht wo er will 
Komponist: Ludger Edelkötter
Bearbeiter: Thomas Gabriel
Text: Wolfgang Poeplau
Chor und Solisten des Instituts für Kirchenmusik, Mainz
Leitung: Mechthild Bitsch-Molitor und Thomas Drescher

Ein Beitrag der Evangelischen Kirche

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

Der große Sparangriff

Steht die Kunst- und Museumsbibliothek Köln nun vor dem Aus?

Die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln gehört zu den größten Museumsbibliotheken weltweit. Die Institution umfasst, neben vielen Sonderbeständen, mehr als 400.000 kunsthistorische Bücher. Seit 1957 ist das Archiv eine wichtige Anlaufstelle für Studenten, Kuratoren der örtlichen Museen, Künstler und Kunsthändler, Kunstkritiker sowie Kunstwissenschaftler. Nun droht der bedeutenden Bibliothek möglicherweise das Aus. Die Finanzkrise der Stadt Köln führt aktuell zu drastischen Einschnitten bei der Kultur. Am Dienstagabend wurde über die weitere Zukunft der KMB entschieden. 

Ein Gespräch mit der Direktorin der Kunst- und Museumsbibliothek Elke Purpus

Die Kunst des Bauens

Foto: Nic Tenwiggenhorn
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Thomas Schütte "One Man House I"

Thomas Schütte in der Bundeskunthalle Bonn

Die Bundeskunsthalle in Bonn eröffnet am 14. Juli  mit "Big Buildings – Modelle und Ansichten" eine umfassende Ausstellung des deutschen Künstlers Thomas Schütte. "Ferienhaus für Terroristen" oder "One Man House I" nennt der in Düsseldorf lebende Thomas Schütte seine zum Teil monumentalen, oft sogar begehbaren Arbeiten. Neben vielen Aquarellzeichnungen oder Weihnachtsengeln aus Metall, werden in Bonn nun auch meterhohe Figuren wie der "Mann im Matsch" oder „Vater Staat“  präsentiert. Thomas Schütte ist Preisträger des Düsseldorfer Kunstpreises 2010 und des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig 2005 als bester Einzelkünstler.

Ein Beitrag von Claudine Engeser

Takeover BP

Rechte: dpa/Tannen Maury/thm16
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Ölpest im Golf von Mexiko

Kunstprojekt, das den Ölteppich im Meer ästhetisch aufbereitet

Der Konzeptkünstler Ruppe Koselleck aus Münster arbeitet - im ästhetischen Sinn - an einer feindlichen Übernahme des Ölkonzerns BP mithilfe seiner Kunst. Während eines Holland-Urlaubes fielen ihm am Strand angetriebene Rohölklumpen auf. Das Öl läuft selbst bei regulärem Betrieb der Bohrinseln aus. Öl, sagte sich Ruppe Koselleck, ist das Arbeitsmaterial des Malers. Seitdem sammelt er Ölklumpen von allen Stränden der Welt und verwendet sie für Malereien und Installationen. Von dem Erlös seiner Arbeiten kauft er BP-Aktien und hofft so, einmal den Konzern zu übernehmen. Die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko brachte seinem Projekt unerwartete Aufmerksamkeit. Im August fliegt Ruppe Koselleck in die USA und will dann vor Ort mit dem Öl aus dem Golf  neue Bilder malen für sein Projekt der feindlichen Übernahme von BP.

Ein Beitrag von Wolfgang Brosche

Redaktion: Maria Ott
Musikzusammenstellung: Nicole Spelz


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Kirche im WDR

Kirche im Frühling, Rechte: dpa - Report

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