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Donnerstag, 05.01.12 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit Michael Struck-Schloen

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Maria Laina: Triumphales

Kulturnachrichten

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Peter Schünemann: Scardanellis Gedächtnis

Gelesen von Christian Brückner

Als Buch im C.H. Beck Verlag, München
14,90 Euro
Als Hörbuch bei Parlando
19,99 Euro

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Dramolett

Kalender der Mayas

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Kersten Knipp

Kirche in WDR 3

Mit Markus Offner aus Aachen
Zu Beginn: Da pacem Domine 
Motette für 2 Chöre zu 5 Stimmen
Komponist: Johann Hermann Schein
Textvorlage: Antiphon aus dem 9. Jahrhundert
La Capella Ducale und Musica Fiata
Leitung: Roland Wilson

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

Offene Wirklichkeit

Buchcover Offene Wirklichkeit, Verlag Karl Alber Freiburg
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Frank Vogelsangs Plädoyer für eine Kultur der Neugierde

Wir leben heute in einer Welt, die dominiert ist von Naturwissenschaft, Technik, Fortschritt. Dies bringt dem Menschen Vorteile: schnellere Überbrückung von Zeit und Raum, effizientere Kommunikation, Erleichterung des Alltags. Doch was ist mit dem „Inneren“ des Menschen, seinen Gefühlen, seinem Gespür für Atmosphären? Dafür scheint in der gegenwärtigen Kultur nur wenig Platz zu sein. Der Theologe und Ingenieur Frank Vogelsang will die leibliche Existenz des Menschen rehabilitieren, ohne die Naturwissenschaften auszuspielen. In seinem Buch „Offene Wirklichkeit“ plädiert er vielmehr für eine Kultur der Neugierde und Offenheit, die anerkennt, dass Erkenntnisse über die Wirklichkeit nie endgültig sind, sondern immer revidiert oder erweitert werden können.

Ein Gespräch mit Frank Vogelsang

Buchhinweis:
Frank Vogelsang: "Offene Wirklichkeit.
Ansatz eines phänomenologischen Realismus nach Merleau-Ponty."
Verlag Karl Alber Freiburg i. Br. 2011.
29,00 Euro

Der Künstler und der Schmerz

Kinostart: Huhn mit Pflaumen, Rechte: picture-alliance/dpa
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Huhn mit Pflaumen

Marjane Satrapis neuer Kinofilm „Huhn mit Pflaumen“

Weltweit bekannt wurde die Comic-Zeichnerin Marjane Satrapi mit den Erinnerungen an ihre Kindheit im Iran, die sie mit ihrem Kollegen Vincent Paronnaud unter dem Titel „Persepolis“  auch auf die Kinoleinwand brachte. Ein Animationsfilm für Erwachsene, vorwiegend in Schwarzweiß gehalten, voll heiterer wie schmerzhafter Momente und melancholisch grundiert schon deswegen, weil sie eine Gesellschaft schilderte, die es, wie wir wissen, nicht mehr gibt. Bei ihrem zweiten Film „Huhn mit Pflaumen“ wollte das Regieduo Satrapi und Paronnaud fast alles anders machen: Erzählerdominiertes Melodram statt Autobiografie, Schauspieler statt Animation, Farbe statt Schwarzweiss, eine Familiengeschichte im „Es war einmal“-Stil mit einem Feuerwerk am visuellen Einfällen...

Eine Filmkritik von Susanne Finken

Kulturnachrichten

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Die Ordnung des Wissens

Surf-Stick für Internet, Rechte: picture-alliance/dpa
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Surf-Stick fürs Internet

Vom Suchen und finden im Internet

Am Anfang war das Chaos. So erzählen es die Schöpfungsmythen. Erst als einer kam und aufräumte, die Dinge von einander schied und ihnen eigene Namen gab, schuf er Welt. Welt als Struktur des vorab Chaotischen. Welt als Kunst. Auch das Mosaik räumt auf zum Jahresanfang 2012. Befragt die Cellistin Sol Gabetta nach der Ordnung der Töne, den Architekten Albert Speer nach der Ordnung der Stadt, die Buchwissenschaftlerin Franziska Mayer nach der optimalen Ordnung der Bücher und den Informatik-Professor Hendrik Speck nach den Tücken des Suchen und Findens im World Wide Web. Denn Ordnung schafft Sicherheit, Stabilität und Orientierung und ist das halbe Leben.

Der Suchmaschinenexperte Hendrick Speck im Gespräch

Form Follows Nature

Buchcover From follows Nature, Springer Verlag Wien
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Die Natur als Modell in der Kunst

Seit Jahrhunderten erforschen Naturwissenschaftler die reiche Formenvielfalt der Natur, Ingenieure, Architekten, Künstler und Musiker lassen sich bei der eigenen Formfindung von den Struktur- und Formprinzipien der Natur inspirieren. In Anlehnung an das Credo der Moderne „form follows function“ gibt das Buch „Form Follows Nature“ umfassenden Einblick in die Geschichte der Auseinandersetzung mit Naturformen. Der Herausgeber, Autor und Architekt Rudolf Finsterwalder (*1966 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Stephanskirchen und Berlin) versammelt 26 Aufsätze verschiedener Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen, die über biologische Vorbilder, Schalenbauten, gestreifte Zebras und Meereswellen, die Schädelkapsel von Vögeln, Seifenblasen und viele andere Formen der lebenden Natur reflektieren.

Rezension von Dorothea Breit

Buchhinweis:
Rudolf Finsterwalder: Form Follows Nature
Verlag Springer Wien New York 2012
69,90 Euro

Redaktion: Terry Albrecht
Musikzusammenstellung: Sebastian Blume


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Kirche im Frühling, Rechte: dpa - Report

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