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Freitag, 20.01.12 um 06:05 Uhr

WDR 3 Mosaik

Das Kulturmagazin

Mit Kornelia Bittmann

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist:

6.05 bis 7.00 Uhr

Text des Tages

Robert Gernhardt: Natur - Blues

Kulturnachrichten

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Buchbesprechung

Buchcover: 100 Jahre 100 Schätze, Dörlemann Verlag
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Elisabeth Taylor: "Blick auf den Hafen"

Eine literarische Entdeckung – oder besser: Wiederentdeckung – ist der Roman „Blick in den Hafen“ von Elizabeth Taylor. Die britische Namensvetterin der amerikanischen Filmschauspielerin ist bei uns weitgehend unbekannt: Sie lebte von 1912 bis 1975, hat zwölf Romane geschrieben, Kurzgeschichten und ein Kinderbuch.  Jetzt ist im Schweizer Verlag Dörlemann ihr Roman „Blick auf den Hafen“ von 1947 in einer Neuübersetzung erschienen: die präzise beobachtete Gesellschaftsstudie eines Fischerdorfs an der englischen Südküste kurz nach dem zweiten Weltkrieg.

Eine Rezension von Pieke Biermann

Buchhinweis:
Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen
Aus dem Englischen (neu) von Bettina Abarbanell
Dörlemann Verlag, Zürich 2011
23,90 Euro

7.08 Uhr bis 8.00 Uhr

Weitere Nachrichten mit Heinz

Eigentlich sind wir ja daran gewöhnt, dass Schiffe im Mittelmeer kentern und Menschen vor der Küste einer italienischen Insel ertrinken. Nur ist die Insel normalerweise Lampedusa und nicht Giglio. Und während afrikanische Flüchtlinge von vorne herein wissen, wie gefährlich ihre Reise ist, geraten viele europäische Kreuzfahrer und solche, die es werden wollen, jetzt erst ins Grübeln. Mathias Tretter fragt sich vor allem: Was zum Teufel wollte der Kapitän uns mit dieser Aktion sagen?

Eine Glosse über Wunder und Schrecken des Kreuzfahrtwesens
von Mathias Tretter

 

Kulturpresseschau

Blick in die Feuilletons von Beatrix Novy

Kirche in WDR 3

Mit Pater Manfred Kollig aus Münster
Zu Beginn: Geist vom Vater und vom Sohn, Chorlied
Komponist: Unbekannt
Bearbeiter: Walter Michael Klepper
Essener Domsingknaben
Leitung: Georg Sump

Ein Beitrag der Katholischen Kirche

8.05 Uhr bis 9.00 Uhr

100 Jahre - 100 Schätze

Plakat "100 Jahre - 100 Schätze", Clemens-Sels-Museum
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Plakat zur Ausstellung

Jubiläumsausstellung des Clemens-Sels-Museums Neuss

Vor 100 Jahren hat das Ehepaar Clemens und Pauline Sels nicht nur den Bau eines repräsentativen Museums ermöglicht; Sie haben dem Haus auch ihre mittelalterlichen und niederländischen Gemälde vermacht. Seitdem ist der Besitz des Hauses stetig gewachsen: Einzigartig in Deutschland ist der Bestand an Werken der Symbolisten und der Präraffaeliten, nicht weniger bedeutend die Sammlung naiver Malerei. Zum 100. Geburtstag zeigt das Museum 100 Beispiele aus allen Sammlungsbereichen; Sie können in dem kleinen Haus nur selten gezeigt werden, und spiegeln die Geschichte des Museums.

Beitrag von Cornelia Müller

Bring your own beamer

Bring your own beamer, Plakat: Read-Festival
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Bring your own beamer

Künstler suchen neue Wege der Präsentation

In einer Zeit, in der jeder Künstler eine mehr oder weniger aufwendig gestaltete Internetseite hat, aber kaum jemand mit Kunst Geld verdienen kann, macht eine Idee weltweit Schule: Bring your own beamer: BYOB. Der Name ist Programm: Künstler bringen ihre Arbeit auf dem Laptop mit und projizieren sie an eine Wand. Eine praktische und auch kostengünstige Angelegenheit. Kunstobjekte müssen nicht transportiert werden und ausstellen kann man überall dort, wo Wände sind: Vom Hinterhof bis zum Museum. Im NRW Forum Düsseldorf präsentieren 40 Künstler aus aller Welt am Freitag (20.1.2012) eine BYOB - Aktion.

Ein Gespräch mit Kurator Thomas Spallek

READ

READ-Festival Bad Driburg, Foto: Veranstalter
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READ-Festival

Festival der Romantik in Bad Driburg

Der Titel des neuen ostwestfälischen Literaturfestvals 'READ' hat eine doppelte Bedeutung: Nicht nur auf das Lesen wird angespielt, sondern auch auf die Begriffe  Romantik – Erkenntnis – Alchemie – Drama. Drei Tage lang soll eine romantische Gesellschaft, bestehend aus Literaten, Schauspielern, Musikern und Besuchern, den Geist der Romantik ausloten; nicht auf einer herkömmlichen Bühne, sondern mit Lesungen, Poetry-Slams und inszenierten Spielszenen in den historischen Badeanlagen und im gräflichen Park von Bad Driburg.

Ein Gespräch mit dem Festivalleiter Albert Ostermaier über Idee und Konzept der Veranstaltung

Kulturnachrichten

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Mario Markus: Chemische Gedichte

Buchcover: Chemische Gedichte, Verlag: Shaker Media, 2011
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Seine "Chemischen Gedichte" porträtieren sämtliche bekannten Elemente – insgesamt 210 – mit erklärenden Texten und Gedichten. Das Künstlerische pflegt der Dortmunder nicht als Hobby und Ausgleich zur nüchternen Wissenschaft, sondern stellt sie gleichberechtigt daneben, auf Buch-Doppelseiten, in einem zweisprachigen Nachschlagewerk: "Die Elemente, Wissenschaftlich – Künstlerisch – und: Künstlerisch – Wissenschaftlich". Existenz und Charakteristik manch seltener Elemente sind dabei so exotisch, dass sich wissenschaftliche Laien vielleicht sogar besser über die sprachliche Brücke der Lyrik etwas unter ihnen vorstellen können.   

Eine Rezension von Peter Backof

Buchhinweis:
Mario Markus: "Chemische Gedichte. 
Fakten und Verse über alle Elemente"
Verlag: Shaker Media, 2011
22,20 Euro

Redaktion: Walburga Manemann
Musikzusammenstellung: Dorothee Prasser


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Kirche im Frühling, Rechte: dpa - Report

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