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Hans Ulrich Humpert
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Hans Ulrich Humpert

Am 29. August 2010 starb in Köln der Komponist, Pädagoge und Hörspielmacher Hans Ulrich Humpert, der am 9. Oktober seinen 70. Geburtstag gefeiert hätte. Der gebürtige Paderborner war seit 1968 an der Musikhochschule Köln Assistent von Herbert Eimert, mit dem gemeinsam er 1973 das "Lexikon der elektronischen Musik" verfasste, das bis heute ein Standardwerk geblieben ist. Von Eimert übernahm Humpert 1972 das Studio für Elektronische Musik der Kölner Musikhochschule, wo er bis 2007 als Leiter und bis 2009 als Lehrer tätig war. Eine ausgiebige Zusammenarbeit verband Humpert seit 1967 mit dem WDR, dessen Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz den Verstorbenen als "außergewöhnlichen Komponisten und Künstler" würdigte, dessen Kompetenz und fantasievolles Wesen ein Stück Musikgeschichte verkörpere, die nun um ein Kapitel ärmer geworden sei. Einige bedeutende Uraufführungen Humperts entstanden als Kompositionsaufträge des Senders, darunter "Assonanzen" (1976), "Approci a Petrarca" (1985) oder "Construction in MicroPolyGons" (1994), weiteres wurde vom WDR produziert. Darüber hinaus produzierte Hans Ulrich Humpert zahlreiche Hörspiele für das Studio Akustische Kunst auf WDR3.

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