Der Hamburg-New Yorker Avantgarde-Komponist Heiner Stadler - 02.01.2013: Tribut an Monk und Bird
Der Jazz ist bekanntlich im Wesentlichen eine improvisierte Musik, in der das Spielen im Vordergrund steht und nicht das Schreiben. Dennoch widmet sich WDR 3 Jazz dem Sonderfall jazzmusikalischer Praxis der Verschmelzung von Komposition und Improvisation – am Bespiel von Heiner Stadlers „Tribute To Bird & Monk“.

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Cover der CD "Tribute To Bird & Monk" von Heiner Stadler
Wenn jemand im Rahmen seiner jazzmusikalischen Aktivitäten die Komposition und schriftliche Notation ins Zentrum seiner Arbeit stellt und nicht die Improvisation, dann gilt er als Außenseiter. Der Hamburger Komponist und Pianist Heiner Stadler ist ein solcher Außenseiter– und zwar einer aus Überzeugung. Seit Ende der 1960er-Jahre lebt er in New York, wo er mit so bedeutenden Musikern wie Dee Dee Bridgewater, Thad Jones, George Lewis, Jimmy Owens und Reggie Workman zusammenarbeitete. Dabei gelang es ihm auf schlüssige Art und Weise, als Komponist eine Verschmelzung und gegenseitige Durchdringung von Komposition und Improvisation herbeizuführen, wie sie in der Geschichte des Jazz in vergleichbarer Stringenz nicht häufig anzutreffen ist. Unsere Sendung widmet sich diesem Sonderfall jazzmusikalischer Praxis und beleuchtet ihn am Beispiel von Stadlers "Tribute to Bird & Monk".
Die Musikstücke der Sendung
Moderation: Ekkehard Jost
Redaktion: Bernd Hoffmann
Sendung
Stand: 20.12.2012, 12.21 Uhr
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