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Samstag, 11.02.12 um 13:04 Uhr

Homo ludens.

Der Spieltrieb in Mensch und Musik

Ein großer Stapel Geld vor einem Roulette-Gewinner in Monte Carlo, Zeichnung ca. 1910; Rechte: picture alliance/Mary Evans Picture Library pixel
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Roulette

Milt Volker Frech

Der Mensch ist ein spielendes Geschöpf. Deshalb haben sich auch zahlreiche Komponisten der Spielleidenschaft gewidmet – in ihren Werken, aber auch höchstpersönlich. Wolfgang Amadeus Mozart mag das bekannteste Spielkind sein; so manche Komposition schrieb er am Billardtisch und auf der Kegelbahn, etwa das „Hm! Hm! Hm! Hm! Quintett” aus der Zauberflöte und wohl auch das „Kegelstatt-Trio“.

Niccolò Paganini bekannte, oft an einem Abend die Frucht mehrerer Konzerte verspielt zu haben, weshalb in Franz Lehárs Operette „Paganini“ eine Spieltischszene nicht fehlen darf. Richard Strauss setzte seinem Spieltrieb gleich selbst ein tönendes Denkmal: Die Skatrunde seiner Komödie „Intermezzo“ hat so oder so ähnlich regelmäßig im „Skat-Eck“ seiner Villa in Garmisch stattgefunden.

Mozart, Paganini, Strauss – mit ihnen und weiteren Spielbesessenen setzen sich die WDR 3 Musikpassagen an den grünen Tisch, um ein paar Runden mitzuzocken.

Redaktion: Gabriele Faust


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