Samstag, 28.05.11 um 23:05 Uhr
Hypnagogic Pop
Sounds zwischen Traum und Wirklichkeit
Von Raphael Smarzoch
New Age Sounds, Synthesizerklänge und Versatzstücke aus der Popkultur der 80er Jahre sind die Markenzeichen des „Hypnagogic Pop“ oder „HPop“, deren Protagonisten alle in den 80ern geboren sind und aus den USA stammen. So fasst es jedenfalls der schottische Musikjournalist David Keenan zusammen. Sein neues Stiletikett „hypnagogisch“ beschreibt den Bewusstseinszustand auf der Grenze zwischen Wachen und Schlafen. Diesen Zustand finden Kritiker z.B. in James Ferraros Projekt Lamborghini Crystal wieder, in dem uns Samples aus Hollywood-Produkten der 80er und 90er Jahre wie „Beverley Hills, 90210“ oder „Ghostbusters“ begegnen. Der in Brooklyn lebende Daniel Lopatin von Oneohtrix Point Never loopt ausgerechnet Chris De Burghs Schmusehit „Lady in Red“ von 1986 und das Trio Emeralds aus Ohio lässt kosmischen Krautrock mit den Kompositionen von Vangelis verschmelzen. Dabei rauscht es an allen Ecken und Enden. Raphael Smarzoch stellt die Akteure der hypnagogischen Szene vor.
Redaktion: Markus Heuger
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