Mittwoch, 16.05.12 um 23:05 Uhr
Konzeptualismus 1
Komponisten fragen, Maschinen antworten
Mit Björn Gottstein
»In der konzeptionellen Kunst ist das Konzept wichtiger als jeder andere Aspekt des Werks«, schrieb der US-amerikanische Konzeptkünstler Sol LeWitt 1967. Mit anderen Worten, auch wichtiger als das, was schließlich erklingt. Machen wir die Probe aufs Exempel und fragen nach der ästhetischen Schlagkraft musikalischer Konzepte. Ist nur das Konzept interessant, oder hören wir diese Musik auch gerne? Im ersten Teil der Serie stehen Werke, bei denen die Komponisten wesentliche Aspekte der Klangestaltung der Maschine überlassen, darunter eine Schwarm-Simulationssoftware, ein CD-Spieler und das kommerzielle Musikprogramm Songsmith, das aus allem einen Schlager macht, sogar aus Börsenkursen in Zeiten des Crashs.
Yutaka Makino
Ephemera (2008)
Elektronische Musik
Alvin Lucier
Music for Solo Performer (1965)
for enormously amplified brain waves and percussion
John Bischoff
Aperture (2002)
für live spielenden Computer
Yasunao Tone
Solo for Wounded CD (1995)
für CD und CD-Spieler
Johannes Kreidler
Charts Music (2009)
Elektronische Musik











