Sonntag, 04.07.10 um 23:05 Uhr
René Leibowitz
mit dem ensemble aisthesis
Geistesgrößen der Pariser Nachkriegsszene waren seine Adressaten, Widmungsträger oder Textlieferanten: Georges Bataille, Claude Lévi-Strauss, Raymond Queneau, Carl Einstein, Guillaume Apollinaire, Paul Eluard, Michel Leiris, Max Jacob, Daniel Henry Kahnweiler - die Liste liest sich wie ein "who is who".
Der Komponist und Dirigent, Musikschriftsteller, Theoretiker und Pädagoge war eine schillernde Figur. Leibowitz war Lehrer u.a. von Pierre Boulez, Hans Werner Henze und Claude Helffer, engagierte sich vor allem für die Musik der zweiten Wiener Schule, leitete mehrere Schönberg-Erstaufführungen, vermittelte die Zwölftontechnik und wirkte bis 1955 als Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen mit.
Im Zentrum steht hier vor allem der Komponist, in Neuaufnahmen mit dem ensemble aisthesis und der Schola Heidelberg.
René Leibowitz
Laboratoire central op.88
Petite cantate für Recitation, Frauenchor und Instrumente
Deux poèmes de Michel Leiris pour chant et piano op.76a
Explanation of metaphors op.15 for two pianos, harp, percussion and narrator (Raymond Queneau)
Duo for cello and piano op.23
Trois poèmes de Georges Limbour op.46 pour soprano, flûte, clarinette, violon, alto, violoncelle et piano
Toccata pour Piano op. 62
Trois poèmes de Pierre Reverdy op.92 pour quatre voix et piano
Trois poèmes de Georges Bataille op.73
Vier Lieder nach Gedichten von Paul Celan op.86
Two settings after Poems by William Blake op.71
ensemble aisthesis , Schola Heidelberg, Leitung: Walter Nußbaum
Redaktion: Harry Vogt













