WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Richard Galliano

Musik von Marc Miralta, Richard Galliano, Christian Muthspiel, Claudio Puntin, Tomasz Stańko und Jan Gunnar Hoff - 04.05.2014 Jazz in Europa: Eine kontinentale Länderreise

Europa ist mehr als ein geographisch und kulturhistorisch fassbarer Kontinent. Auch improvisatorisch bietet die Alte Welt ein eigenständiges Profil – seit der Abnabelung vom lange dominierenden US-amerikanischen Vorbild. In einer WDR 3 Jazznacht reisen wir durch die jazzmusikalischen Landschaften Europas. [mehr]

  • WDR 3 Jazznacht Sonntag, 4. Mai 2014 00.05 - 06.00 Uhr
 

Kulturnachrichten

  • Trauer um Literaturnobelpreisträger García Márquez

    Die Welt trauert um den kolumbianischen Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez. Kolumbiens Präsident Santos bekundete über den Kurznachrichtendienst Twitter "Tausend Jahre Einsamkeit und Traurigkeit". Politiker, Schriftsteller und Künstler aus vielen Ländern würdigten den bekanntesten Schriftsteller Lateinamerikas. Gabriel García Márquez war am Donnerstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Er galt als Meister des "magischen Realismus", in dem Wirkliches und Unwirkliches miteinander verwoben werden. Weltruhm erlangte er mit seiner 1967 veröffentlichten Familiensaga "Hundert Jahre Einsamkeit". Zu García Márquez' bekanntesten Werken gehören auch "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" und "Chronik eines angekündigten Todes".

  • Rachmaninows 2. Sinfonie wird versteigert

    Das Manuskript von Sergej Rachmaninows 2. Sinfonie wird versteigert. Nach Angaben des Auktionshauses Sotheby's galt das 320 Seiten umfassende Dokument fast ein Jahrhundert lang als verschollen. Es war 2004 wieder aufgetaucht und zunächst als Leihgabe an das British Museum in London gegangen. Die Sinfonie wurde 1908 zum ersten Mal in Sankt Petersburg aufgeführt. Rachmaninow dirigierte damals selbst. Experten schätzen den Wert der Notenhandschrift auf eine bis 1,5 Millionen Euro.

  • Israel lässt arabischen Journalisten wieder frei

    Israel hat einen arabischen Journalisten nach sechs Tagen Haft wieder freigelassen. Nach Angaben des israelischen Inlandsgeheimdienstes steht Madschd Kajal aber weiterhin unter Hausarrest. Er war am Samstag nach einem dreiwöchigen Besuch im Libanon an der Grenze von israelischen Polizeikräften festgenommen worden. Ihm wird der Besuch eines feindlichen Landes und Kontakte mit ausländischen Agenten vorgeworfen. Nach israelischem Gesetz ist es verboten, feindliche Länder zu bereisen. Kajals Festnahme hatte scharfe Proteste von Menschenrechtlern ausgelöst.

  • Museum zum deutsch-französischen Krieg 1870/71 eröffnet

    In dem französischen Dorf Gravelotte ist ein Museum zum deutsch-französischen Geschichte eröffnet worden. Bei Gravelotte fand im August 1870 eine Schlacht des deutsch-französischen Krieges statt, bei der 10.000 Menschen getötet wurden. Das neue Museum hat sich auch zur Aufgabe gemacht, das Verhältnis zwischen den einstigen Erzfeinden Frankreich und Deutschland zu beleuchten. In der Ausstellung wird die Geschichte aus zwei nationalen Perspektiven betrachtet und zweisprachig präsentiert. Das Museum ist ab Karfreitag für das Publikum geöffnet. Gravelotte liegt 80 Kilometer westlich von Saarbrücken in der Nähe der Stadt Metz.

  • Kein deutscher Film im Wettbewerb von Cannes

    In Paris ist das Programm für das Filmfestival von Cannes vorgestellt worden. Ins Rennen um die Goldene Palme gehen insgesamt 18 Filme. Darunter sind "Maps to the Stars" des kanadischen Regisseurs David Cronenberg und "Yves Saint-Laurent" des Franzosen Bertrand Bonello. Ein deutscher Film ist nicht dabei. Die Jury wird von der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion geleitet. Das Festival beginnt am 14. Mai. Eröffnungsfilm ist "Grace de Monaco" mit Nicole Kidman in der Hauptrolle.

  • Ägyptischer Regierungschef verbietet freizügigen Film

    Die ägyptischen Kinos haben auf Anordnung von Ministerpräsident Ibrahim Mahlab einen Film mit der libanesischen Sängerin und Schauspielerin Haifa Wehbe aus dem Programm nehmen müssen. Wehbe spielt in dem Film eine alleinerziehende Mutter, die in einem ägyptischen Arbeiterviertel lebt und allen Nachbarn den Kopf verdreht. Dem Film wird Unsittlichkeit vorgeworfen. Er war jedoch von der Zensurbehörde für Zuschauer ab 18 Jahren freigegeben worden. Ministerpräsident Mahlab ordnete eine erneute Überprüfung durch die Zensurbehörde an.

  • Suhrkamp-Gesellschafter Barlach darf vor BGH ziehen

    Der Dauerstreit um den Suhrkamp-Verlag geht in die nächste Runde. Miteigentümer Hans Barlach darf vor den Bundesgerichtshof ziehen, um gegen die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft zu klagen. Ein Eilantrag von Suhrkamp, der Barlach den Weg zum Bundesgerichtshof versperren sollte, wurde vom Landgericht Berlin zurückgewiesen. Der Verlag muss damit aller Voraussicht nach noch mindestens bis zum Sommer in der Insolvenz bleiben. Durch die Umwandlung der Suhrkamp-Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft würde Barlach weitreichende Mitspracherechte verlieren.

  • Ehemaliger "aspekte"-Moderator Alexander U. Martens gestorben

    Der ehemalige Moderator des ZDF-Kulturmagazins "aspekte", Alexander Ulrich Martens, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Martens war von 1978 bis 1998 Kulturredakteur beim ZDF. Die Sendung "aspekte" moderierte er zehn Jahre lang. Martens war auch Mitbegründer und Jurymitglied des "aspekte"-Literaturpreises. Vor seiner Zeit beim ZDF leitete er die Pressestelle des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

  • Tribeca Filmfestival in New York eröffnet

    In New York ist das 13. Tribeca Filmfestival eröffnet worden. Zu sehen sind 80 neue Spielfilme aus aller Welt sowie Dokumentationen und Kurzfilme. Einziger deutscher Beitrag ist der Horror-Thriller "Der Samurai" des jungen Berliner Filmemachers Till Kleinert. Das Festival im New Yorker Stadtteil Tribeca war nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center 2001 gegründet worden, um den besonders schwer betroffenen Süden von Manhattan neu zu beleben. Zu den Gründern zählt auch Hollywoodstar Robert De Niro.