WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Nils Petter Molvaer

WDR 3 Jazznacht - 05.10.2014 NRW Festivals 2014

Bonn, Moers, Münster, Hilden und Viersen: eine WDR 3 Jazznacht mit Aufnahmen von den wichtigsten Festivals in NRW. [mehr]

  • WDR 3 Jazznacht Sonntag, 5. Oktober 2014 00.05 - 06.00 Uhr
 

Kulturnachrichten

  • Im Streit um Goebbels-Nachlass noch kein endgültiges Urteil

    Im Streit um den Goebbels-Nachlass gibt es noch kein endgültiges Urteil. Bei dem Verfahren vor dem Landgericht München geht es um Tantiemen aus einer Biografie des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels. Die Verlagsgruppe Random House muss nach dem Urteil des Gerichts Auskunft darüber geben, wie viel Geld sie mit dem Verkauf des Buches verdient hat. Goebbels' Nachlassverwalterin Cordula Schacht hatte den Verlag verklagt, weil in der 2010 erschienenen Biografie Zitate aus Goebbels Tagebuch vorkommen. Dafür fordert Schacht von Random House 6500 Euro. Ob der Verlag die Nachlassverwalterin an den Verkaufserlösen beteiligen muss, hat das Gericht noch nicht entschieden.

  • Uffizien in Florenz wegen starken Regens geschlossen

    Nach heftigen Regenfällen ist die Uffizien-Galerie in Florenz vorübergehend geschlossen worden. Die städtische Museumsverwaltung will das Haus mit seinen weltberühmten Kunstschätzen auf mögliche Wasserschäden hin untersuchen. Das Kulturministeriums schickte dafür eine Kriseneinheit. Auch der Palazzo Pitti, das Museum San Marco und der Palazzo Davanzatti wurden vorübergehend geschlossen. Am Donnerstag gingen über der norditalienischen Stadt heftige Gewitter und Hagelschauer nieder.

  • Dvo?ák-Experiment der ARD war erfolgreich

    Schulklassen aus ganz Deutschland haben am Freitag am "Dvo?ák-Experiment" der ARD teilgenommen. Dabei spielte das NDR-Sinfonieorchester in Hamburg die 9. Sinfonie "Aus der neuen Welt" des tschechischen Komponisten Antonin Dvorák. Das Konzert wurde live von allen ARD-Kulturradios übertragen, auch von WDR 3. Nach ARD-Angaben hörten mehr als 22.000 Schüler das Konzert in ihren Klassenzimmern oder in den Funkhäusern. Der WDR hatte vier Schulklassen in das Kölner Funkhaus eingeladen. Die ARD und der Deutsche Musikrat riefen das Projekt gemeinsam ins Leben.

  • Festival Alter Musik in Knechtsteden

    In Knechtsteden beginnt am Freitagabend das Festival Alter Musik. Es widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Götter und Menschen". In der romanischen Klosteranlage werden bis übernächsten Sonntag neun Konzerte aufgeführt, sie umfassen die Zeit von der Gregorianik bis in die Moderne. Erstmals bieten Musiker und Wissenschaftler Einführungen zu allen Konzerten. Das Festival beginnt mit dem Mendelssohn-Oratorium "Elias" unter der Leitung von Festival-Intendant Hermann Max. Programmbegleitend finden bis kommenden Sonntag an drei Tagen musikalische Symposien statt.

  • US-Finanzhilfe für Hollywood beschlossen

    Hollywoods Film- und Fernsehindustrie wird künftig von der kalifornischen Regierung stärker gefördert. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Donnerstag ein Gesetz über Finanzspritzen und Steuervorteile in Höhe von 330 Millionen Dollar im Jahr. Das Programm soll ab 2015 über fünf Jahre laufen. Die Regierung will damit die Abwanderung von Produktionen aus Hollywood in andere US-Staaten und ins Ausland bremsen, wo starke finanzielle Anreize locken. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Fernseh- und Spielfilmproduktionen in Hollywood deutlich zurückgegangen.

  • Dokumentationsstelle auf dem Obersalzberg wird erweitert

    Die Dokumentationsstelle an Hitlers einstigem Domizil auf dem Obersalzberg wird erweitert. Die Ausstellungsfläche wird auf 1.000 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Grund für die Maßnahme ist das starke Besucherinteresse. Das 1999 gegründete Dokumentationszentrum wurde für maximal 40.000 Interessierte im Jahr konzipiert, tatsächlich kommen vier Mal so viele. Nach 1933 ließ Adolf Hitler das Gebäude am Obersalzberg zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausbauen. Die Alliierten zerstörten es am Ende des Zweiten Weltkriegs.

  • Lutz Seiler erhält Uwe-Johnson-Preis

    Der Schriftsteller Lutz Seiler wird in Neubrandenburg mit dem diesjährigen Uwe-Johnson-Literaturpreis geehrt. Seiler erhält die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Roman "Kruso". Darin erzählt er aus der Perspektive junger DDR-Aussteiger von den letzten Tagen der Deutschen Demokratischen Republik. Mit dem Buch gehört der 51-Jährige auch zu den Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2014. Seiler wurde als Lyriker bereits vielfach ausgezeichnet, "Kruso" ist sein erster Roman. Der 1984 verstorbene Uwe Johnson zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit.

  • Wiedereröffnung der Kölner Oper mit Berlioz

    Die Oper Köln wird ihr saniertes Haus im November 2015 mit einer Neuinszenierung von Hector Berlioz' "Benvenuto Cellini" eröffnen. Das Drama um den Renaissance-Maler erlebt seine Kölner Erstaufführung. Der künftige Generalmusikdirektor François-Xavier Roth wird selbst dirigieren. Opernintendantin Birgit Meyer konnte für die Regie Carlus Padrissa mit seinem Team um Roland Olbeter gewinnen. Padrissa hat bereits die sehr erfolgreichen Kölner Inszenierungen von Karlheinz Stockhausens "Sonntag" aus dem Zyklus "Licht" und Wagners "Parsifal" verantwortet.

  • Kunstmuseum Münster wird wiedereröffnet

    Das Kunstmuseum in Münster öffnet am Freitag wieder für Besucher. Der Umbau hat fünf Jahre gedauert, das Museum ist vor allem größer und heller geworden. Es präsentiert 1.000 Exponate vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Damit gehört er zu den fünf größten Kunstmuseen Nordrhein-Westfalens. Das Land und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe investierten fast 50 Millionen Euro in den Umbau. Die Planung erfolgte durch das Büro Staab Architekten Berlin.