WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Richard Galliano

Musik von Marc Miralta, Richard Galliano, Christian Muthspiel, Claudio Puntin, Tomasz Stańko und Jan Gunnar Hoff - 04.05.2014 Jazz in Europa: Eine kontinentale Länderreise

Europa ist mehr als ein geographisch und kulturhistorisch fassbarer Kontinent. Auch improvisatorisch bietet die Alte Welt ein eigenständiges Profil – seit der Abnabelung vom lange dominierenden US-amerikanischen Vorbild. In einer WDR 3 Jazznacht reisen wir durch die jazzmusikalischen Landschaften Europas. [mehr]

  • WDR 3 Jazznacht Sonntag, 4. Mai 2014 00.05 - 06.00 Uhr
 

Kulturnachrichten

  • Uni Bayreuth ehrt kenianischen Autor Ngugi wa Thiong'o

    Die Universität Bayreuth verleiht dem kenianischen Schriftsteller Ngugi wa Thiong'o die Ehrendoktorwürde. Wie die Hochschule mitteilte, wird er damit für seine Verdienste um die afrikanische Literatur geehrt. Ngugi wa Thiong'o zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas und gilt seit Jahren als Kandidat für den Literaturnobelpreis. Der 76-Jährige veröffentlichte Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Kinderliteratur und seine Memoiren. Der kenianische Autor lebt in den USA und lehrt an der Universität von Kalifornien. Die Ehrendoktorwürde der Universität Bayreuth wird Ngugi wa Thiong'o am 5. Mai bei einem Festakt verliehen.

  • Österreichischer Staatspreis an Autorin Ljudmila Ulitzkaja

    Die russische Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja erhält den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Zur Begründung hieß es, die 71-Jährige habe russische und jüdische Erzähltradition auf eindringliche Weise mit moderner Erzählkunst zusammengeführt. Ulitzkajas Werke wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird ihr im Rahmen der Salzburger Festspiele im Juli verliehen.

  • Österreichischer Filmemacher Michael Glawogger gestorben

    Der österreichische Filmemacher Michael Glawogger ist bei Dreharbeiten in Afrika an Malaria gestorben. Der 54-Jährige wurde vor allem durch Dokumentarfilme bekannt, in denen er sich mit den negativen Folgen der Globalisierung beschäftigte. Zu Glawoggers bekanntesten Dokumentationen zählen "Megacities" und "Workingman's Death". Der aus Graz stammende Regisseur hatte Ende vergangenen Jahres ein neues Filmprojekt begonnen, das ihn ein Jahr lang einmal um die Welt führen sollte. Zuletzt war er im westafrikanischen Liberia.

  • Elena Poniatowska mit Cervantes-Preis geehrt

    Die mexikanische Schriftstellerin Elena Poniatowska hat die bedeutendste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt erhalten, den Cervantes-Preis. Die mit 125.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde Poniatowska vom spanischen König Juan Carlos überreicht. Die 81-Jährige hat sich in Mexiko als sozial engagierte Journalistin und als Romanautorin einen Namen gemacht. Auf Deutsch erschienen unter anderem ihre Bücher über die mexikanische Fotografin Tina Modotti und über die Surrealistin Leonora Carrington. Der Literaturpreis wird immer am 23. April, dem Todestag von Cervantes, in dessen Geburtsort östlich von Madrid verliehen.

  • Dirigent Mariss Jansons gibt Amsterdamer Posten auf

    Der Dirigent Mariss Jansons tritt von seinem Posten als Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters zurück. Ab der Spielzeit 2015 will sich der 71-Jährige auf das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks konzentrieren, das er ebenfalls leitet. Mariss Jansons übernahm 2004 die Leitung des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters, das zu den besten Ensembles weltweit zählt.

  • Kolumbien nimmt Abschied von García Márquez

    Wie schon in Mexiko haben jetzt auch die Menschen in Kolumbien von Gabriel García Márquez Abschied genommen. In der Hauptstadt Bogotá kamen trotz strömenden Regens viele Trauernde zu einer Gedenkzeremonie für den verstorbenen Schriftsteller in die Kathedrale. Die Kirche war über und über mit gelben Rosen geschmückt, den Lieblingsblumen von García Márquez. Am Mittwoch soll in öffentlichen Büchereien, auf Plätzen und in Parks aus seinem Buch "Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt" gelesen werden. Der aus Kolumbien stammende Literaturnobelpreisträger war in der vergangenen Woche im Alter von 87 Jahren gestorben.

  • Globe-Theater startet weltweite "Hamlet"-Tournee

    Das Ensemble des Londoner Globe-Theaters startet am Mittwoch ein ehrgeiziges Projekt: Die Theatertruppe will durch mehr als 200 Länder auf allen fünf Kontinenten reisen und dort Shakespeares "Hamlet" spielen. Geplant sind Auftritte in Theatern und auf Plätzen, aber auch an Stränden und anderen ungewöhnlichen Spielstätten. Anlass ist der 450. Geburtstag des Dramatikers am 23. April. Die weltweite Tournee des Globe-Theaters wird voraussichtlich zwei Jahre dauern.

  • Fotograf Gerd Ludwig erhält Erich-Salomon-Preis

    Der Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie geht in diesem Jahr an den in den USA lebenden deutschen Fotografen Gerd Ludwig. Zur Begründung heißt es, Ludwig zähle zu den wenigen deutschen Fotojournalisten mit Weltgeltung. Gerd Ludwig ist 1947 im hessischen Alsfeld geboren. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen Umweltthemen und die Veränderungen in den Republiken der früheren Sowjetunion. 1993 fotografierte er als erster ausländischer Fotograf den verstrahlten Reaktorraum von Tschernobyl. Die Auszeichnung soll ihm bei der Photokina am 20. September in Köln verliehen werden.

  • Verlag legt Berufung im "Wanderhuren"-Streit ein

    Der Rechtsstreit um das Buch "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" geht weiter: Der sächsische Verlag Voland & Quist legte gegen den Verkaufsstopp Berufung ein. Das Landgericht Düsseldorf hatte den Verkauf des Kurzgeschichten-Bandes untersagt, weil der Titel nicht als Satire erkennbar sei. Das Buch sei der Versuch, sich an den Erfolg der Buchreihe "Die Wanderhure" zu hängen. Der Bestseller wird vom Münchner Verlag Droemer Knaur verlegt. Voland & Quist beruft sich dagegen auf die Kunstfreiheit. Der Buchtitel sei eine ironische Verfremdung. In der titelgebenden Kurzgeschichte schreibt der Kabarettist Julius Fischer über die aggressive Vermarktung von Bestsellern aller Genres.