WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Andy Emler beim WDR 3 Jazzfest 2014 in Gütersloh

55. WDR 3/Ö1 Jazznacht aus Wien - 07.09.2014 WDR 3 Jazznacht

Die gemeinsamen WDR 3 / Ö1 Jazznächte gehen im September in die 55. Runde und präsentieren Mitschnitte von NRW-Festivals als auch der Festivals im österreichischen Diersbach und Leibnitz. [mehr]

  • WDR 3 Jazz Sonntag, 7. September 2014 00.05 - 06.00 Uhr
Nils Petter Molvaer

WDR 3 Jazznacht - 05.10.2014 NRW Festivals 2014

Bonn, Moers, Münster, Hilden und Viersen: eine WDR 3 Jazznacht mit Aufnahmen von den wichtigsten Festivals in NRW. [mehr]

  • WDR 3 Jazz Sonntag, 5. Oktober 2014 00.05 - 06.00 Uhr

Kulturnachrichten

  • Kulturstaatsministerin unterstützt Autorenkritik an Amazon

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt die Kritik deutscher Autoren an dem Onlinehändler Amazon. In Berlin kritisierte sie ungewöhnlich scharf die Methoden des Internetbuchhändlers. Sie sagte, es sei inakzeptabel, wenn Titel aus Empfehlungslisten gestrichen und Lieferungen verzögert würden, um Rabattforderungen gegenüber Verlagen durchzusetzen. Mehr als 1.000 deutschsprachige Autoren haben bis jetzt einen Offenen Brief an Amazon-Chef Jeff Bezos unterzeichnet. Auch amerikanische Schriftsteller brachten ihren Unmut über Amazon in einem Brief zum Ausdruck.

  • Bewährungsstrafe für Picasso-Fälscher

    Ein Berliner Gericht hat einen Kunstfälscher zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Der 52-jährige hatte zuvor gestanden, dass er eine alte afrikanische Maske mit der Signatur Pablo Picassos versehen hat. Außerdem fälschte er eine Expertise zu dem vermeintlichen Werk. Die Maske war über eine Berliner Galerie für 49.000 Euro verkauft worden.

  • Literaturnobelpreisträger Kertész nimmt Staatsorden an

    Der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész hat den ungarischen Staatsorden entgegengenommen. Kertész, der als Kind das KZ Buchenwald überlebte, wurde anlässlich des Holocaust-Gedenkjahres mit dem "Orden des Heiligen Stephan" ausgezeichnet. Die Ordensvergabe war umstritten. Kritiker der Regierung Orbán waren der Meinung, dass die rechtsnationale Regierung Kertesz als Feigenblatt für ihre Politik benutze. Der schwer kranke Kertész verteidigte die Ordensverleihung. Er sagte, es sei wichtig, in Ungarn einen Konsens herzustellen. Kertész hatte 2002 den Nobelpreis für sein Werk "Roman eines Schicksallosen" bekommen. Darin verarbeitete er seine Erfahrungen als Häftling im Konzentrationslager.

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik zeichnet "Liebeslieder" aus

    Das Freiburger "ensemble recherche" ist für seine CD "Liebeslieder" vom Preis der deutschen Schallplattenkritik geehrt worden. Die WDR-Produktion wurde in der Kategorie Zeitgenössische Musik auf die vierteljährliche "Bestenliste" gesetzt. Nach Ansicht der Jury beweist die Aufnahme, dass es auch in der neuen Musik um große Gefühle gehen kann. Die CD präsentiert 30 kurze Liebeslieder zeitgenössischer Komponisten. Das "ensemble recherche" spielt seit 25 Jahren zeitgenössische Kammermusik.

  • Architektur Biennale "plan 14" gerettet

    Die Kölner Architektur Biennale "plan 14" ist gerettet. Sie findet trotz gestrichener Landesförderung statt, in diesem Jahr jedoch in kleinerem Format. Unter dem Titel "Architektur im Kontext" beschäftigt sich die Veranstaltung mit der Entwicklung urbaner Lebensräume. Dazu gibt es Ausstellungen, Exkursionen, Vorträge und Diskussionen. Über Monate war nicht klar, ob das Festival überhaupt stattfinden kann. Das Bauministerium in Düsseldorf hatte seine Förderung von 150.000 Euro gestrichen. "plan 14" beginnt am 19. September und dauert eine Woche.

  • Christina Végh verlässt Bonner Kunstverein

    Die Leiterin des Bonner Kunstvereins, Christina Végh, wechselt nach Hannover. Sie wird neue Direktorin der Kestnergesellschaft. Das fast einhundert Jahre alte Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst zählt zu den größten und renommiertesten Kunstvereinen in Europa. Nach Bonn kam Végh vor zehn Jahren. Unter ihrer Leitung wurde das Gebäude des Kunstvereins saniert. Als Kuratorin holte sie international bekannte Künstler wie Anne Collier und Ed Atkins nach Bonn und entwickelte ein eigenes Programm für Kinder und Jugendliche. Ihre Nachfolge in Bonn übernimmt ab Dezember kommissarisch die Kuratorin am Kunstverein Oriane Durand.

  • Prozess gegen mutmaßlichen Picasso-Fälscher

    In Berlin beginnt am Mittwoch der Prozess gegen einen mutmaßlichen Picasso-Fälscher. Dem 52-jährigen Mann wird Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Er soll eine alt-afrikanische Holzmaske mit der Signatur Pablo Picassos versehen und als Werk des spanischen Malers ausgegeben haben. Außerdem soll er bei dem Schwindel eine Expertise gefälscht haben. Die Maske war im Jahr 2011 für 49.000 Euro verkauft worden.

  • Musikfestival c/o pop beginnt

    In Köln beginnt am Mittwoch das Musikfestival "c/o pop". Bis Sonntag werden rund 100 Künstler mehr als 60 Konzerte geben. Die Veranstaltungen finden in Musikclubs und auch an für Popmusik eher ungewöhnlichen Spielorten statt, darunter der Philharmonie oder den Sendesälen im WDR-Funkhaus. Zu den Höhepunkten des Programms zählen die amerikanische Popsängerin Kelis und die britische Rockband Elbow. Die Festivalmacher rechnen mit bis zu 30.000 Besuchern.

  • Freilichtmuseum Detmold mit Designpreis ausgezeichnet

    Eine Ausstellung im Freilichtmuseum Detmold ist für ihr Design ausgezeichnet worden. Der red dot-Designpreis ging an das Münsteraner Architekturbüro DBCO, das die Ausstellung gestaltet hatte. Die Schau "Marsch, marsch ins Beet" führt in die Vielfalt des Gärtnerns ein. Die Jury lobte vor allem das Konzept der Beschilderung mit beweglichen, interaktiven Elementen, die anschaulich Grundwissen über Nutzpflanzen und das Gärtnern vermitteln.