WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Lionel Hampton

50 Jahre Berliner Jazztage - 03.08.2014 WDR 3 Jazznacht

Als "Berliner Jazztage" 1964 von Joachim-Ernst Berendt und Ralf Schulte-Bahrenberg als Teil der Berliner Festspiele gegründet, gehört das Hauptstadtfestival zu den geschichtsträchtigsten Festivals der Bundesrepublik. In der WDR 3 Jazznacht lässt Lothar Jänichen die wegweisendsten Konzerte des Festivals und die prägnantesten politischen Momente des Festivals Revue passieren. [mehr]

  • WDR 3 Jazznacht Sonntag, 3. August 2014 00.05 - 06.00 Uhr
Andy Emler beim WDR 3 Jazzfest 2014 in Gütersloh

55. WDR 3/Ö1 Jazznacht aus Wien - 07.09.2014 WDR 3 Jazznacht

Die gemeinsamen WDR 3 / Ö1 Jazznächte gehen im September in die 55. Runde und präsentieren Mitschnitte von NRW-Festivals als auch der Festivals im österreichischen Diersbach und Leibnitz. [mehr]

  • WDR 3 Jazz Sonntag, 7. September 2014 00.05 - 06.00 Uhr

Kulturnachrichten

  • Die Künstlerinnen und das kleine Geld

    Künstlerinnen erzielen für ihre Werke noch immer deutlich weniger, als ihre männlichen Kollegen. Das ergibt sich aus den Statistiken von Artprice, einem Internet-Informationsdienst zum Kunstmarkt. Unter den Frauen hält die Impressionistin Berthe Morisot den globalen Auktionsrekord. Ein Bieter erwarb ihr Gemälde "Narzissen" im vergangenen Jahr für annähernd zehn Millionen Dollar. Für Werke männlicher Impressionisten wie Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir wird leicht das siebenfache erzielt. Ähnlich ist das Verhältnis bei den noch lebenden Künstlerinnen und Künstlern. Der Artprice-Statistik zufolge erzielen bei internationalen Auktionen nur ein gutes Dutzend Künstlerinnen für ihre Werke mehr als eine Million Dollar. Ihnen stehen fast 200 Künstler gegenüber.

  • Installation zum Kriegsalltag vor 100 Jahren

    Durch eine Installation mit historischen Schlagzeilen und Werbeanzeigen macht das historische Museum Saar den Verlauf des Ersten Weltkriegs anschaulich. Die Installation beginnt heute und wird täglich gewechselt. Auf einem Monitor an der Außenfassade des Gebäudes zeigt das Museum jeweils die Titelseite und die Anzeigenseiten der "Saarbrücker Zeitung" des jeweiligen Tages vor genau hundert Jahren. Die Aktion soll bis 2018 laufen, also alle Tage bis zum Kriegsende 1918 abbilden. Nach Einschätzung der Kuratoren enthüllen vor allem die Anzeigenseiten interessante Details über den Kriegsalltag.

  • Neue Sammlung zur Rundfunkgeschichte

    Das Mannheimer Landesmuseum für Technik wird künftig eine der größten europäischen Sammlungen zur Rundfunkgeschichte beherbergen. Es übernimmt die technischen Geräte aus den Archivbeständen des Südwestrundfunks und des Deutschen Rundfunkarchivs. Es geht um fast 6.000 Objekte wie Aufnahmegeräte, Fernseher, Kameras oder Rundfunkempfänger. Die ältesten Objekte sind rund 100 Jahre alt. Zur neuen Sammlung gehört auch ein komplettes Rundfunkstudio aus den 60er Jahren.

  • Franz Friedrich erhält Ponto-Preis für Debütroman

    Der Schriftsteller Franz Friedrich wird mit dem diesjährigen Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung geehrt. Friedrich erhält die Auszeichnung für seinen Debütroman "Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr". Darin erzählt er von einer entlegenen Insel und der Suche nach dem richtigen Leben in unserer Zeit. Friedrich wurde 1983 in Frankfurt an der Oder geboren. Die Ponto-Stiftung vergibt ihre Auszeichung, die mit 15.000 Euro dotiert ist, an junge Autoren.

  • Bregenzer Festspiele eröffnet

    Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer hat die 69. Bregenzer Festspiele eröffnet. Sie werden zum letzten Mal von Intendant David Pountney geleitet. Ab Januar übernimmt die Grazer Opernintendantin Elisabeth Sobotka die Leitung des Festivals. Sie übernimmt diesen Posten als erste Frau. In diesem Jahr stehen die Bregenzer Festspiele unter dem Motto "Wien zartbitter". Im Festspielhaus soll am Abend die Auftragskomposition "Geschichten aus dem Wiener Wald" des österreichischen Komponisten Heinz Karl Gruber aufgeführt werden. Ab morgen wird auf der Seebühne wie im Vorjahr Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Zauberflöte" gezeigt.

  • Beuys-Witwe über Kunstaktion empört

    Eva Beuys, die Witwe des Künstlers Joseph Beuys, hat die Verarbeitung der "Fettecken" - Kunst ihres Mannes zu Schnaps als "unglaubliche Unverschämtheit" verurteilt. Die Aktion habe das Persönlichkeitsrecht ihres Mannes in "gemeiner Weise" verletzt. Die Künstler Markus Löffler, Andree Korpys und Dieter Schmal hatten am Wochenende im Museum Kunstpalast in Düsseldorf aus den über 30 Jahre alten Margarineresten Schnaps hergestellt. Die Reste einer Fettecke hatte Beuys-Schüler Johannes Stüttgen aufgehoben und zur Verfügung gestellt.

  • David Wagner bekommt Kranichsteiner Literaturpreis

    Der in Berlin lebende Schriftsteller David Wagner bekommt in diesem Jahr den Kranichsteiner Literaturpreis. Die Jury des Deutschen Literaturfonds würdigte Wagners "sprachliche Virtuosität" und seinen "unverwechselbaren, unangestrengten Ton". Der 1971 geborene Autor veröffentlichte seinen Debütroman "Meine nachtblaue Hose" schon im Jahr 2000. Im vergangenen Jahr erschien nach "Spricht das Kind" sein zweites autobiografisches Prosa-Werk "Leben". Darin beschreibt Wagner das Warten auf eine Lebertransplantation. Der Autor wurde 1971 in Andernach in Rheinland-Pfalz geboren. Die mit 20.000 Euro dotierten Auszeichnung wird ihm am 28. November in Darmstadt verliehen.

  • Lettland sanktioniert drei russische Popstars

    Lettland hat drei russische Pop-Stars wegen ihrer kremlfreundlichen Haltung in der Ukraine-Krise auf eine schwarze Liste gesetzt. Die Künstler dürfen vorerst nicht in das baltische Land reisen. Außenminister Edgars Rinkevics wirft ihnen vor, die russische Annexion der Krim unterstützt zu haben. Die drei Musiker sollten in dieser Woche bei einem New-Wave-Festival im lettischen Ostseebad Jurmala auftreten. Russland verurteilte das Einreiseverbot für die Sänger Oleg Gasmanow, Iosif Kobson und Alla Perfilowa. Der Kreml bestellte die lettische Botschafterin in Moskau ein.

  • Autor von "Little Big Man" ist tot

    Der US-amerikanische Autor Thomas Berger ist tot. Er starb wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag in New York. Berger wurde vor allem durch seinen Historienroman "Little Big Man" von 1964 bekannt, auf Deutsch: "Der letzte Held". Der Roman, ein Anti-Western, wurde 1970 unter dem gleichen Namen mit Hollywoodstar Dustin Hoffman in der Hauptrolle verfilmt. Berger galt aus Sicht zahlreicher Kritiker als meisterhafter Erzähler. Er behandelte so unterschiedliche Stoffe wie Detektivgeschichten oder gesellschaftskritischer Themen. Insgesamt verfasste er mehr als 20 Bücher. 1984 war Berger mit "The Feud" im engeren Rennen um den Pulitzer-Preis für Belletristik.


Nils Petter Molvaer

WDR 3 Jazznacht - 05.10.2014 NRW Festivals 2014

Bonn, Moers, Münster, Hilden und Viersen: eine WDR 3 Jazznacht mit Aufnahmen von den wichtigsten Festivals in NRW. [mehr]

  • WDR 3 Jazz Sonntag, 5. Oktober 2014 00.05 - 06.00 Uhr