WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Daniel Humair

WDR 3 Jazznacht - 01.11.2014 51. Jazzfest Berlin 2014

An die am 1. November 2014 um 20.05 Uhr beginnende vierstündige Live-Übertragung vom Jazzfest Berlin 2014 schließt die ARD - JazzNacht ab 00.05 Uhr fast nahtlos an. Ulf Drechsel, Roland Spiegel und Günther Huesmann präsentieren in zehn Stunden musikalische Highlights der ersten drei Festivaltage und -nächte und reflektieren die 50-jährige Geschichte des Festivals. [mehr]

  • WDR 3 Jazznacht Samstag, 1. November 2014 20.05 - 06.00 Uhr
Lorenz Raab Expanded

WDR 3 Jazznacht - 07.12.2014 Highlights der Festivals 2014

Die letzte Jazznacht des Jahres steht traditionell ganz im Zeichen der Festivals des auslaufenden Jahres.
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  • WDR 3 Jazznacht Sonntag, 7. Dezember 2014 00.05 - 06.00 Uhr

Kulturnachrichten

  • Zwei Kunsthistoriker für Forschung über Beuys ausgezeichnet

    Der Joseph Beuys Preis für Forschung geht in diesem Jahr an die beiden Kunsthistoriker Marianne Wagner und Ulf Jensen. Marianne Wagner wird für ihre Dissertation "Lecture Performance. Sprechakte als Aufführungskunst" ausgezeichnet. Ulf Jensen promovierte über die Bedeutung des Films für das Werk von Joseph Beuys. Die Preisverleihung findet am Samstag im Schloss Moyland statt. Mit dem Josef Beuys Preis für Forschung werden junge Wissenschaftler geehrt, die interdisziplinär über Beuys forschen. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

  • Medienkünstler und Blogger gestalten Deutschen Pavillon in Venedig

    Deutschland präsentiert auf der nächsten Biennale in Venedig aktuelle Medienkunst. Kurator Florian Ebner hat fünf deutsche und internationale Künstler mit der Gestaltung der Ausstellung beauftragt. Beteiligt sind der Documenta-Teilnehmer Olaf Nicolai, die deutsche Filmemacherin Hito Steyerl und der Fotograf Tobias Zielony. Außerdem sind zwei Künstler aus Ägypten dabei: die Filmemacherin Jasmina Metwaly und der Blogger Philip Rizk. Thema der Ausstellung ist die politische Bedeutung von Bildern im digitalen Zeitalter. Der Kurator des Deutschen Pavillons in Venedig, Florian Ebner, ist Fotokunstexperte und leitet im Museum Folkwang in Essen die fotografische Sammlung.

  • Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis an Peter Handke

    Der Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2014 geht an den Schriftsteller Peter Handke. Zur Begründung hieß es, der 71-Jährige habe mit seinen innovativen Stücken über Jahrzehnte hinweg die Bühnensprache bereichert und verändert. Der österreichische Autor schrieb unter anderem die Stücke "Publikumsbeschimpfung", "Immer noch Sturm" und "Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten". Der Else-Lasker-Schüler-Preis wird von der Stiftung "Rheinland-Pfalz für Kultur" verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Februar 2015 im Pfalztheater Kaiserslautern überreicht.

  • Grünes Licht für Suhrkamp-Sanierungsplan

    Im jahrelangen Streit um den Suhrkamp Verlag hat das Landgericht Berlin endgültig grünes Licht für den Sanierungsplan des Verlagshauses gegeben. Damit kann der Verlag von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Der Mitgesellschafter Hans Barlach verliert damit weitreichende Mitspracherechte. Er ist seit Jahren mit der Verlagschefin Unseld-Berkéwicz zerstritten. In dem Urteil wies das Gericht Barlachs Beschwerde gegen den Sanierungsplan zurück. Die Nachteile einer Planverzögerung seien schwerwiegender als die Nachteile für Barlach, begründeten die Richter ihre Entscheidung. Eine weitere Beschwerde wurde nicht zugelassen.

  • WestLB verkaufte 2006 Beckmann-Bild

    Die ehemalige Landesbank WestLB hat 2006 ein Selbstbildnis des Malers Max Beckmann aus ihrer Sammlung verkauft. Die Tageszeitung "Rheinische Post" berichtet, dass das Gemälde damals ohne Absprache mit der Landespolitik und weit unter Wert verkauft worden sein soll. Die Zeitung beruft sich unter anderem auf den damaligen NRW-Finanzminister Helmut Linssen. Demnach veranlasste der damalige WestLB-Chef Fischer den Verkauf ohne Rücksprache mit den Aufsichtsgremien. Der Kaufpreis soll bei knapp 14 Millionen Euro gelegen haben. Ein Jahr später wurde das Bild auf einer Auktion für 30 Millionen Euro angeboten. Die WestLB-Nachfolgerin Portigon bestätigte den Verkauf des Gemäldes im Jahr 2006, machte jedoch keine Aussagen zum Kaufpreis.

  • Stadt Siegen verleiht Kunst-Förderpreis an Vajiko Chachkhiani

    Die Stadt Siegen verleiht den Rubens-Förderpreis an den georgischen Künstler Vajiko Chachkhiani. Chachkhianis Werk umfasst Skulpturen, Installationen, Videos und Performances. Sein Thema ist der Mensch mit seinen Geschichten und Konflikten. Nach Ansicht der Jury berührt sein Werk den Betrachter unmittelbar. Der Preis wird am Sonntag verliehen. Im Anschluss eröffnet eine Ausstellung mit Werken des Künstlers im Siegener Museum für Gegenwartskunst.

  • Zum zwölften Mal Kunstmesse Art.Fair in Köln

    In Köln beginnt am Freitag die Kunstmesse Art.Fair. Im Unterschied zur etablierten Art Cologne versteht sich die Art.Fair auch als Messe für Neueinsteiger und Kunstinteressierte mit begrenztem Budget. Standort der Art.Fair sind in diesem Jahr erstmals die Kölner Messehallen. Nach Angaben der Veranstalter präsentieren mehr als 100 Galerien aus dem In- und Ausland ihr Angebot an moderner und aktueller Kunst. Die Art.Fair findet zum 12. Mal statt.

  • Gregor Gysi will mehr Einfluss der Wagner-Familie

    Der Anwalt und Politiker Gregor Gysi hat den Stiftungsrat der Wagner-Stiftung aufgefordert, die Rolle der Familie Wagner wieder zu stärken. Gysi vertritt Daphne, Nike und Wolf-Siegfried Wagner, die Kinder des 1966 gestorbenen Festspielleiters Wieland Wagner. In dem Streit geht es vor allem um den Pachtvertrag des Festspielhauses. Das Haus gehört der Richard-Wagner-Stiftung, in der Bund und Freistaat Bayern die Mehrheit haben. Gysi will deshalb eine neue Stiftungssatzung durchsetzen.

  • Internet-Magazin "Krautreporter" geht an den Start

    Das Internet-Magazin "Krautreporter" geht am Freitag an den Start. Das Portal soll allein von Lesern finanziert werden und ohne Werbung auskommen. "Krautreporter" hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 17.000 zahlende Mitglieder und ein Startkapital von rund einer Million Euro. Es ist das erste Mal in Deutschland, dass ein journalistisches Projekt dieser Größe sich durch Crowdfunding finanziert. Hinter "Krautreporter" stehen etwa 25 Journalisten, darunter bekannte Köpfe wie der Medienkritiker Stefan Niggemeier und der Fernsehjournalist Richard Gutjahr.