WDR 3 Jazznacht - Sendungen A-Z - Programm

Andy Emler MegaOctet

Die neue Musik in der alten Welt Die WDR 3 Jazznächte 2014

In 13 langen Jazznächten bis in die frühen Morgenstunden präsentiert die WDR 3 Jazzredaktion Höhepunkte der Jazzgeschichte und Brennpunkte des aktuellen Geschehens. In seit langem bewährter grenzüberschreitender Kooperation mit dem Ö 1 berichten sie live vom WDR 3 Jazzfest in Gütersloh, bei dem auch der WDR Jazzpreis 2014 verliehen wird und vom internationalen Festival im Tiroler Städtchen Schwaz. Live vom 50. Jubiläum des Jazzfest Berlin, dessen bewegter Geschichte eine eigene Jazznacht gewidmet ist, wird eine weitere Jazznacht ausgestrahlt. [mehr]


Nils Petter Molvaer

WDR 3 Jazznacht - 05.10.2014 NRW Festivals 2014

Bonn, Hilden, Moers, Münster und Viersen: eine WDR 3 Jazznacht mit Aufnahmen von den wichtigsten Festivals in NRW. [mehr]

  • WDR 3 Jazznacht Sonntag, 5. Oktober 2014 00.05 - 06.00 Uhr
 

Kulturnachrichten

  • Insolvenzverfahren gegen Achenberg-Unternehmen eröffnet

    Fast vier Monate nach der Inhaftierung des Düsseldorfer Kunstberaters Helge Achenbach sind die Insolvenzfahren für drei seiner Firmen eröffnet worden. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters sagte, die erste Gläubigerversammlung sei für den 19. November angesetzt. Betroffen sind demnach zwei Kunstberatungsfirmen sowie seine Düsseldorfer Restaurants Monkey's. Ausgelöst worden war die Betrugsaffäre um Achenbach durch eine Anzeige der Familie des gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht. Achenbach soll ihm Kunst und Oldtimer zu überhöhten Preisen vermittelt haben.

  • Stuttgarter Opern-Sanierung lässt auf sich warten

    Nachdem ein Gutachten für die Stuttgarter Oper einen Sanierungsbedarf von 300 Millionen Euro ausgemacht hat, wollen Stadt und Land sich mit der Bewertung Zeit lassen. Das baden-württembergische Kunstministerium teilte mit, die Prüfung des Gutachtens werde wohl bis April oder Mai 2015 dauern. Kunstministerin Theresia Bauer und Oberbürgermeister Fritz Kuhn hatten angekündigt, auch vergleichbare Sanierungs- und Neubauprojekte anderer Opernhäuser in Europa zu begutachten.

  • Geschwister-Scholl-Preis für Snowden-Unterstützer

    Der Geschwister-Scholl-Preis geht in diesem Jahr an den US-amerikanischen Journalisten Glenn Greenwald. Der Vertraute des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden bekommt die Auszeichnung für sein Buch "Die globale Überwachung". Das hat der Münchner Stadtrat beschlossen. Zur Begründung heißt es, Greenwald warne vor einem mächtigen Überwachungsapparat, der die Grundlagen der Demokratie zu untergraben drohe. Der Geschwister-Scholl-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird im Rahmen des Literaturfests München am 1. Dezember verliehen.

  • Jüdische Gemeinde Düsseldorf ehrt Tote Hosen

    Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf verleiht der Rockband "Tote Hosen" am Mittwoch die Josef-Neuberger-Medaille. Auch der Prorektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Thomas Leander, wird geehrt. Die Toten Hosen hatten zusammen mit den jungen Sinfonikern der Musikhochschule vor einem Jahr an drei Konzertabenden in der Tonhalle in Düsseldorf Musik gespielt, die im Nationalsozialismus als "entartet" diffamiert worden war. Die Auszeichnung ist nach dem ehemaligen NRW-Justizminister Josef Neuberger benannt. Er war Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf.

  • Bariton Mittelhammer gewinnt Wettbewerb für Liedkunst

    Der deutsche Bariton Ludwig Mittelhammer und der US-amerikanische Pianist Jonathan Ware haben den Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart gewonnen. Sie erhalten ein Preisgeld von 15.000 Euro. Der Wettbewerb für Liedkunst wurde zunächst in Wien ausgetragen, seit 1987 findet er alle drei Jahre in Stuttgart statt. Das Programm war in diesem Jahr den Komponisten Franz Schubert und Hugo Wolf gewidmet.

  • Akademie der Künste fordert Freilassung von Oleg Senzow

    Die Akademie der Künste in Berlin fordert die sofortige Freilassung des ukrainischen Filmregisseurs Oleg Senzow. Senzow war im Mai vom russischen Geheimdienst auf der annektierten Halbinsel Krim verhaftet worden. Die russischen Ermittler werfen ihm vor, Terroranschläge geplant zu haben. Oleg Senzow hatte an den Protesten auf dem Maidan in Kiew teilgenommen und später gegen den Anschluss der Krim an Russland öffentlich protestiert. Die Akademie der Künste appellierte an den russischen Botschafter in Berlin, den Filmregisseur sofort aus der Haft zu entlassen und ihm die Ausreise in die Ukraine oder in ein Land seiner Wahl zu ermöglichen.

  • Museum von Architekt Frank Gehry in Panama eröffnet

    In Panama ist ein von Architekt Frank Gehry entworfenes Museum eröffnet worden. Das "Museo de la Biodiversidad" wurde von Präsident Juan Carlos Varela eingeweiht. Besucher können hier die Naturgeschichte Panamas bis zur geologischen Landbildung vor drei Millionen Jahren zurückverfolgen. Markenzeichen des 100 Millionen teuren Neubaus sind wild übereinander geworfene Dachflächen in grellen Farben. Frank Gehrys Ehefrau stammt aus Panama. Der 85-jährige kanadisch-US-amerikanische Architekt war zur Einweihung selbst nicht anwesend. Bekannt ist Gehry unter anderem für das Guggenheim-Museum in Bilbao und den Neuen Zollhof im Düsseldorfer Medienhafen.

  • Bild von Edgar Degas auf Zypern gestohlen

    Auf Zypern ist ein Werk des französischen Malers Edgar Degas aus dem Haus eines privaten Sammlers gestohlen worden. Nach Polizeiangaben ist das 61 mal 47 Zentimeter große Bild sechs Millionen Euro wert. Es zeigt eine Balletttänzerin, die sich ihren Schuh richtet, ein häufiges Motiv des Malers. Edgar Degas lebte von 1834 bis 1917 und gilt als ein Mitbegründer des Impressionismus.

  • Bundesgerichtshof stärkt Wächteramt der Presse

    Der Bundesgerichtshof hat das Interesse der Öffentlichkeit über den Schutz der Persönlichkeit eines Politikers gestellt. Anlass war die Berichterstattung der "Bild"-Zeitung. Sie hatte berichtet, dass der damalige SPD-Innenminister in Brandenburg, Rainer Speer, jahrelang keinen Unterhalt für seine uneheliche Tochter gezahlt hatte. Die Mutter des Kindes hatte daraufhin Unterhalt vom Staat bekommen. Die Informationen der Zeitung beruhten auf Mails von einem gestohlenen Laptop. Der Bundesgerichtshof hält in seinem Urteil die Veröffentlichungen für angemessen, sie informierten über einen "Missstand von erheblichem Gewicht". Der ehemalige Minister hat seine Fehler eingeräumt und ist zurückgetreten.