WDR 3 Jüdisches Leben - Sendungen A-Z - Programm

Juden feiern Pessachfest auf Berg Gerazim

WDR 3 Jüdisches Leben - 14.04.2014 Zum jüdischen Pessachfest

Pessach, auch Passa(h) oder Pascha genannt, gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. [mehr]


Orthodoxer Jude vor Schaufenster das mit Kostümen für das Purimsfest ausgestattet ist

WDR 3 Jüdisches Leben - 15.03.2014 Zum jüdischen Purimfest

Das jüdische Purimfest erinnert an die Rettung der persischen Juden vor der Verfolgung des Schurkens Haman. In diesem Jahr beginnt das Purimfest am Abend des 15. März. Vieles wirkt wie Karneval: Spaß, Verkleidung, Alkohol. [mehr]

Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor aufgestellt

WDR 3 Jüdisches Leben - 27.11.2013 Zum jüdischen Chanukkafest

Chanukka (Hanukkah oder Lichterfest) ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Es beginnt jeweils am 25. Tag des Monats Kislew (November/Dezember). [mehr]

Kulturnachrichten

  • Israel lässt arabischen Journalisten wieder frei

    Israel hat einen arabischen Journalisten nach sechs Tagen Haft wieder freigelassen. Nach Angaben des israelischen Inlandsgeheimdienstes steht Madschd Kajal aber weiterhin unter Hausarrest. Er war am Samstag nach einem dreiwöchigen Besuch im Libanon an der Grenze von israelischen Polizeikräften festgenommen worden. Ihm wird der Besuch eines feindlichen Landes und Kontakte mit ausländischen Agenten vorgeworfen. Nach israelischem Gesetz ist es verboten, feindliche Länder zu bereisen. Kajals Festnahme hatte scharfe Proteste von Menschenrechtlern ausgelöst.

  • Museum zum deutsch-französischen Krieg 1870/71 eröffnet

    In dem französischen Dorf Gravelotte ist ein Museum zum deutsch-französischen Geschichte eröffnet worden. Bei Gravelotte fand im August 1870 eine Schlacht des deutsch-französischen Krieges statt, bei der 10.000 Menschen getötet wurden. Das neue Museum hat sich auch zur Aufgabe gemacht, das Verhältnis zwischen den einstigen Erzfeinden Frankreich und Deutschland zu beleuchten. In der Ausstellung wird die Geschichte aus zwei nationalen Perspektiven betrachtet und zweisprachig präsentiert. Das Museum ist ab Karfreitag für das Publikum geöffnet. Gravelotte liegt 80 Kilometer westlich von Saarbrücken in der Nähe der Stadt Metz.

  • Kein deutscher Film im Wettbewerb von Cannes

    In Paris ist das Programm für das Filmfestival von Cannes vorgestellt worden. Ins Rennen um die Goldene Palme gehen insgesamt 18 Filme. Darunter sind "Maps to the Stars" des kanadischen Regisseurs David Cronenberg und "Yves Saint-Laurent" des Franzosen Bertrand Bonello. Ein deutscher Film ist nicht dabei. Die Jury wird von der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion geleitet. Das Festival beginnt am 14. Mai. Eröffnungsfilm ist "Grace de Monaco" mit Nicole Kidman in der Hauptrolle.

  • Ägyptischer Regierungschef verbietet freizügigen Film

    Die ägyptischen Kinos haben auf Anordnung von Ministerpräsident Ibrahim Mahlab einen Film mit der libanesischen Sängerin und Schauspielerin Haifa Wehbe aus dem Programm nehmen müssen. Wehbe spielt in dem Film eine alleinerziehende Mutter, die in einem ägyptischen Arbeiterviertel lebt und allen Nachbarn den Kopf verdreht. Dem Film wird Unsittlichkeit vorgeworfen. Er war jedoch von der Zensurbehörde für Zuschauer ab 18 Jahren freigegeben worden. Ministerpräsident Mahlab ordnete eine erneute Überprüfung durch die Zensurbehörde an.

  • Suhrkamp-Gesellschafter Barlach darf vor BGH ziehen

    Der Dauerstreit um den Suhrkamp-Verlag geht in die nächste Runde. Miteigentümer Hans Barlach darf vor den Bundesgerichtshof ziehen, um gegen die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft zu klagen. Ein Eilantrag von Suhrkamp, der Barlach den Weg zum Bundesgerichtshof versperren sollte, wurde vom Landgericht Berlin zurückgewiesen. Der Verlag muss damit aller Voraussicht nach noch mindestens bis zum Sommer in der Insolvenz bleiben. Durch die Umwandlung der Suhrkamp-Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft würde Barlach weitreichende Mitspracherechte verlieren.

  • Ehemaliger "aspekte"-Moderator Alexander U. Martens gestorben

    Der ehemalige Moderator des ZDF-Kulturmagazins "aspekte", Alexander Ulrich Martens, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Martens war von 1978 bis 1998 Kulturredakteur beim ZDF. Die Sendung "aspekte" moderierte er zehn Jahre lang. Martens war auch Mitbegründer und Jurymitglied des "aspekte"-Literaturpreises. Vor seiner Zeit beim ZDF leitete er die Pressestelle des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

  • Tribeca Filmfestival in New York eröffnet

    In New York ist das 13. Tribeca Filmfestival eröffnet worden. Zu sehen sind 80 neue Spielfilme aus aller Welt sowie Dokumentationen und Kurzfilme. Einziger deutscher Beitrag ist der Horror-Thriller "Der Samurai" des jungen Berliner Filmemachers Till Kleinert. Das Festival im New Yorker Stadtteil Tribeca war nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center 2001 gegründet worden, um den besonders schwer betroffenen Süden von Manhattan neu zu beleben. Zu den Gründern zählt auch Hollywoodstar Robert De Niro.

  • Neue Dramaturgen am Düsseldorfer Schauspielhaus

    Der Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, Günther Beelitz, hat sein neues Team vorgestellt. Für die nächsten beiden Spielzeiten holt er die Neusser Chefdramaturgin Barbara Noth und den Wuppertaler Dramaturgen Oliver Held nach Düsseldorf. Die designierte Chefdramaturgin Eva-Maria Voigtländer hatte um die Auflösung ihres Vertrages gebeten, weil sie mit den vorgesehenen Spielplanänderungen nicht einverstanden war. Intendant Günther Beelitz war im Februar berufen worden. Der 75-Jährige soll das Haus in den kommenden zwei Jahren leiten, bis ein neuer Intendant gefunden ist. Das Düsseldorfer Schauspielhaus hat mit einem Millionen-Defizit und schlechten Besucherzahlen zu kämpfen.

  • Prüfung der Eigentumsrechte bei NS-Raubkunst kann Jahrzehnte dauern

    Die Prüfung der Eigentumsrechte bei möglicher NS-Raubkunst kann möglicherweise noch Jahrzehnte dauern. Das hat der bayerische Kunstminister Ludwig Spaenle eingeräumt. Das Thema war nach der Beschlagnahmung der Werke aus dem Besitz des Schwabinger Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt in den Blickpunkt gerückt. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben nach eigenen Angaben bei rund 1.500 Kunstwerken Zweifel an der Herkunft. Davon wurden bisher 300 untersucht. Das hat jedoch 15 Jahre gedauert. 12 Kunstwerke wurden an die Erben der von den Nazis enteigneten Besitzer zurückgegeben. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hatten 1998 als einziges deutsches Museum an der Washingtoner Konferenz zu NS-Raubkunst teilgenommen und ein Jahr später die erste Stelle zur Provenienzforschung in Deutschland eingerichtet.


Vorbereitungen zum Laubhüttenfest

WDR 3 Jüdisches Leben - 18.09.2013 Zum jüdischen Laubhüttenfest

Sukkot oder Laubhüttenfest ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste. Das Fest wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag, im September oder Oktober gefeiert und dauert sieben Tage. [mehr]

Jom Kippur

WDR 3 Jüdisches Leben - 13.09.2013 Zum jüdischen Versöhnungsfest

Jom Kippur auf Deutsch zumeist Versöhnungstag ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird im Herbst im September oder Oktober am 10. Tischri, dem siebten Monat des traditionellen, bzw. ersten Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders, als Fasttag begangen. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Jüdisches Leben Alltag und Geschichte an jüdischen Feiertagen

Jüdische Kultur, jüdisches Gemeindeleben, jüdischer Alltag in Deutschland und aller Welt – Jüdisches Leben stellt Gemeindeleben aus Nordrhein-Westfalen genauso vor wie Entwicklungen im Judentum weltweit. [mehr]


Jüdisches Neujahrsfest Rosch ha-Schana

WDR 3 Jüdisches Leben - 04.09.2013 Zum jüdischen Neujahrsfest

Rosch ha-Schana ist der jüdische Neujahrstag. Die Mischna, die wichtigste Sammlung religiöser Überlieferungen des rabbinischen Judentums, legt dieses Fest als Jahresbeginn und für die Berechnung von Kalenderjahren fest. [mehr]

Darstellung der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem durch die Soldaten des römischen Feldherrn Titus (Gemälde aus dem 19. Jhdt.)

WDR 3 Jüdisches Leben -15.07.2013 Zum jüdischen Gedenken der Tempelzerstörung

Tischa Beav, das Gedenken an die Tempelzerstörung, ist ein Fast- und Trauertag, der nach dem jüdischen Kalender am neunten Tag des Monats Av stattfindet. Im Gregorianischen Kalender ist das am Ende des Monats Juli. In diesem Jahr fällt der Festtag auf den 16.Juli. [mehr]

Samariter feiern auf dem Berg Gerizim das Wochenfest

WDR 3 Jüdisches Leben - 14.05.2013 Zum jüdischen Wochenfest

Shavuot ist das jüdische Wochenfest, das ca. sieben Wochen bzw. 50 Tage nach dem Pessachfest gefeiert wird.
Da die Herabkunft des Geistes auf die Jünger Jesu laut der christlich-biblischen Apostelgeschichte am jüdischen Wochenfest geschah, wurde im Christentum Schawuot zum Pfingstfest. [mehr]