WDR 3 Jüdisches Leben - Sendungen A-Z - Programm

Plakatkampagne zu den European Makkabi Games 2015

WDR 3 Jüdisches Leben - 25.07.2015 In NRW und anderswo

Junge Juden, alte Juden, Speeddating, Diskotheken, Sportvereine und Gemeinden: wir erkunden, wie vielfältig Jüdisches Leben ist - in NRW und anderswo. [mehr]


Teilnehmer eines Makkabi-Sommerturniers

WDR 3 Jüdisches Leben 23.05.2015: Vor den "European Makkabi Games" Und Bridge ist doch ein Sport

Bei Bridge denken viele an Kaffeeklatsch am Sontagnachmittag. Aber Bridge ist vom Internationalen Olypmischen Komitee als Sport anerkannt. Auch bei den "European Makkabi Games", der größten jüdischen Sportveranstaltung Europas Ende Juli in Berlin, wird es einen Bridge-Wettkampf geben. Der Betreuer der  Bridge-Abteilung von Makkabi Deutschland Jaacov Kats bereitet sich vor. [mehr]

Ein jüdisches Kind sitzt am Essenstisch während des Pessach-Fests

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.04.2015 Von Aachen bis Tel Aviv

Was bewegt Juden in NRW, in Deutschland und in aller Welt? Jüdisches Leben informiert vor Feiertagen über jüdische Szene und Politik, über jüdische Gemeinden, über Schräges und Schrilles. [mehr]

Kulturnachrichten

  • Bandleader Ambros Seelos gestorben

    Der Bandleader Ambros Seelos ist tot. Er starb im Alter von 80 Jahren in Oberbayern. Der Klarinettist und Saxophonist ging 1960 mit seiner eigenen Kapelle auf Tournee. Unter anderem trat er mit Louis Armstrong, Ella Fitzgerald und Chubby Checker auf. Es folgten Tourneen mit Freddy Quinn und Lou van Burg sowie Auftritte im Fernsehen. Seit einem Sturz im Jahr 2011 war Ambros Seelos aufgrund eines Ellenbogenbruchs nicht mehr in der Lage, ein Instrument zu spielen.

  • Neue Grimm-Ausstellung im Schloss Steinau

    Die Brüder-Grimm-Gedenkstätte im Schloss zu Steinau an der Straße in Hessen wird um eine Ausstellung erweitert. Nach Angaben der Brüder-Grimm-Gesellschaft in Kassel soll die neue Dauerausstellung über die Lebensgeschichte der Brüder Grimm informieren. Außerdem wird die Geschichte der Märchenüberlieferung seit der Antike dargestellt. Eine weitere Abteilung werde sich der Illustration der Märchen widmen. Die neue Grimm-Ausstellung ist ab nächster Woche im Steinauer Schloss zu sehen.

  • Iranischer Bildhauer will Löwenskulptur Cecil widmen

    Der iranische Bildhauer Parviz Tanavoli will eines seiner jüngsten Werke dem in Simbabwe getöteten Löwen Cecil widmen. Das Tier war Anfang Juli von einem US-amerikanischen Touristen vermutlich illegal erlegt worden. Parviz Tanavoli will so die Erinnerung an Cecil wach halten und den Kampf gegen Tierquälerei unterstützen. Der Künstler gehört zu den Pionieren zeitgenössischer Bildhauerei im Iran. Der 78-Jährige hat sich immer wieder in seinem Werk mit Löwen beschäftigt. Neben seinem künstlerischen Wirken arbeitet er als Wissenschaftler, Sammler und Autor und gilt als Kenner der Teppichkunst im Iran. Seit 1989 lebt Parviz Tanavoli in Vancouver in Kanada.

  • Immendorff-Grafiken bleiben Eigentum Düsseldorfer Galerie

    Das Landgericht Düsseldorf hat einen jahrelangen Rechtsstreit um 400 Druckgrafiken des verstorbenen Künstlers Jörg Immendorff entschieden. Das Gericht wies eine Klage gegen einen Düsseldorfer Galeristen als unbegründet zurück. Die Klägerin hatte behauptet, sie habe die Kunstwerke vor Jahren ihrem Mann abgekauft, der damals Mitinhaber der Galerie war. Aus Sicht der Richterin konnte die Frau den Kauf nicht nachweisen. Die Sammlung hat einen Schätzwert von rund 300.000 Euro.

  • Historische Zeitschrift zur westfälischen Geschichte digitalisiert

    Das historische Magazin "Westfälische Zeitschrift" wird für das Internet digitalisiert. Der Landschaftsverein Westfalen-Lippe und der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens haben das Ziel, alle 164 Bände online abrufbar zu machen. Neben den Artikeln der seit 1837 erscheinenden Zeitschrift sollen Verschlagwortungen und weitere Informationen per Mausklick die Nutzung erleichtern.

  • Französischer Zoll beschlagnahmt Picasso-Gemälde

    Der französische Zoll hat auf der Mittelmeerinsel Korsika ein Gemälde des Malers Pablo Picasso beschlagnahmt. Das Bild hat einen geschätzten Wert von 25 Millionen Euro und ist in Spanien als nationales Kulturgut eingestuft. Deshalb darf es nicht außer Landes gebracht werden. Nach Angaben der Behörde liegt ein entsprechender Beschluss eines spanischen Gerichts vor. Wie es weiter heißt, sollte das Picasso-Gemälde in die Schweiz gebracht werden. Die französischen Behörden warten nun auf eine Reaktion aus Spanien.

  • Künstlerverbände zum neuen Kulturgutschutzgesetz

    In der Debatte um das geplante Kulturgutschutzgesetz haben sich Verbände der Künstler zu Wort gemeldet. In einer gemeinsamen Erklärung des Bundesverbandes Bildender Künstler und des Deutschen Künstlerbundes heißt es, Kunst und Kultur dürften nicht ausschließlich als Teil des Kunsthandels wahrgenommen werden. Kritierien für schützenswertes Kulturgut müssten definiert werden. Ein differenzierter Blick auf den Gesetzentwurf von Kulturstaatsministerin Monika Grütters sei nötig. Das neue Gesetz soll die Ausfuhr von Kulturgütern strenger regeln und wird kontrovers diskutiert. Zuletzt hatte der Kunstmäzen Hasso Plattner angekündigt, er werde seine Sammlung nicht wie geplant in Potsdam ausstellen lassen, sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden.

  • Andris Nelsons bleibt bis 2022 Chefdirigent in Boston

    Der Lette Andris Nelsons bleibt bis 2022 Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Das traditionsreiche US-amerikanische Orchester hat den Vertrag nach nur einem Jahr verlängert. Andris Nelsons ist mit 36 Jahren der jüngste Chefdirigent des Bostoner Orchesters in mehr als 100 Jahren seines Bestehens. Der Musiker war bereits mit 24 Jahren Chefdirigent der Lettischen Nationaloper in Riga. Von 2006 an leitete er für drei Jahre die Nordwestdeutsche Philharmonie in Herford.

  • Junge Designer schaffen Mobiliar für Dessauer Meisterhäuser

    Junge internationale Designer sollen bis Ende Oktober eine Inneneinrichtung für die Meisterhäuser in Dessau entwerfen und bauen. Wie die Stiftung Bauhaus mitteilte, soll die Meisterhaussiedlung des Archtiketen Walter Gropius wieder ein Wohn- und Arbeitsort für Kreative werden. Für das kommende Jahr sei ein Residenzprogramm geplant. In den 20er-Jahren waren die Meisterhäuser ein Beispiel für moderne Wohnkultur. Sie waren mit Möbeln aus den Bauhaus-Werkstätten ausgestattet. Die Dessauer Meisterhaussiedlung gehört wie das Bauhaus zum Unesco-Welterbe.


Orthodoxer Jude vor Schaufenster das mit Kostümen für das Purimsfest ausgestattet ist

WDR 3 Jüdisches Leben - 04.03.2015 Zum Purimsfest

Das jüdische Purimfest kann man mit Karneval vergleichen. Juden verkleiden sich und betrinken sich. Nur gibt es einen wichtigen Unterschied. An Purim geht es um das Überleben des jüdischen Volkes. Im Buch Esther, das an Purim im Mittelpunkt steht, will der Schurke Haman das jüdische Volk auslöschen. Die Frage nach dem Leben und Überleben, nach dem Umgang mit den Unterdrückern und mit der Diskriminierung spielt im spielt immer wieder eine Rolle. Etwa wenn sich die jüdische Gemeinde in Krakau mit Bildung gegen Steinwürfe wehrt. Oder wenn Freiwillige in Oldenburg Schülern das Judentum näher bringen wollen. [mehr]

Adriana Altaras, Schauspielerin

WDR 3 Jüdisches Leben - 16.12.2014 Kerzen und Kartoffelpuffer: Jüdische Szene

Am Chanukkafest sind Kerzen und Kartoffelpuffer wichtig. Das Fest erinnert an ein Ölwunder – acht Tage soll ein Öltropfen im Tempel in Jerusalem gebrannt haben. Daher zünden Juden an Chanukka achtarmige Leuchter an und essen Ölgebackenes. "Jüdisches Leben" zeigt, was Juden bewegt – in NRW und bundesweit. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Jüdisches Leben Alltag und Geschichte an jüdischen Feiertagen

Jüdische Kultur, jüdisches Gemeindeleben, jüdischer Alltag in Deutschland und aller Welt – Jüdisches Leben stellt Gemeindeleben aus Nordrhein-Westfalen genauso vor wie Entwicklungen im Judentum weltweit. [mehr]


Fanchoreographie vor Anpfiff zum Gedenken des jüdischen Bayern-Präsidenten Kurt Landauer

WDR 3 Jüdisches Leben - 08.10.2014 Von Bochum bis Tel Aviv: Jüdische Szene

Der Sommer ist vorbei, die Tage werden kürzer, draußen wird’s kälter. Und was machen Juden? Sie setzen sich nach draußen in zugige Hütten zum Laubhüttenfest. Wir stellen den Mann vor, der den FC Bayern nach vorn brachte, wir blicken auf Antisemitismus bei Akademikern und erkunden Graffiti in Tel Aviv. [mehr]

Martin Buber

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.10.2014 Versöhnungstag - Martin Buber

Der Versöhnungstag Jom Kippur ist einer der wenigen Fastentage im Judentum: 25 Stunden ohne Essen und Trinken, ohne Lederschuhe, die früher Zeichen des Luxus waren, und ohne Sex. Die Sendung stellt Kompositionen von Max Bruch bis John Zorn zu Jom Kippur vor und macht einen Ausflug in das Denken des Religionsphilosophen Martin Buber. [mehr]