WDR 3 Jüdisches Leben - Sendungen A-Z - Programm

Adriana Altaras, Schauspielerin

WDR 3 Jüdisches Leben - 16.12.2014 Kerzen und Kartoffelpuffer: Jüdische Szene

Am Chanukkafest sind Kerzen und Kartoffelpuffer wichtig. Das Fest erinnert an ein Ölwunder – acht Tage soll ein Öltropfen im Tempel in Jerusalem gebrannt haben. Daher zünden Juden an Chanukka achtarmige Leuchter an und essen Ölgebackenes. "Jüdisches Leben" zeigt, was Juden bewegt – in NRW und bundesweit. [mehr]


Fanchoreographie vor Anpfiff zum Gedenken des jüdischen Bayern-Präsidenten Kurt Landauer

WDR 3 Jüdisches Leben - 08.10.2014 Von Bochum bis Tel Aviv: Jüdische Szene

Der Sommer ist vorbei, die Tage werden kürzer, draußen wird’s kälter. Und was machen Juden? Sie setzen sich nach draußen in zugige Hütten zum Laubhüttenfest. Wir stellen den Mann vor, der den FC Bayern nach vorn brachte, wir blicken auf Antisemitismus bei Akademikern und erkunden Graffiti in Tel Aviv. [mehr]

Martin Buber

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.10.2014 Versöhnungstag - Martin Buber

Der Versöhnungstag Jom Kippur ist einer der wenigen Fastentage im Judentum: 25 Stunden ohne Essen und Trinken, ohne Lederschuhe, die früher Zeichen des Luxus waren, und ohne Sex. Die Sendung stellt Kompositionen von Max Bruch bis John Zorn zu Jom Kippur vor und macht einen Ausflug in das Denken des Religionsphilosophen Martin Buber. [mehr]

Kulturnachrichten

  • Musiklegende Udo Jürgens ist tot

    Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist tot. Der 80-Jährige starb am Sonntag in der Schweiz. Jürgens war einer der bedeutendsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Stilistisch lag er zwischen Schlager, Chanson und Popmusik. Neben der österreichischen hatte er auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Zu seinen bekanntesten Hits gehörte "Griechischer Wein" von 1975. Sein größter finanzieller Erfolg war Buenos Días Argentina mit der bundesdeutschen Fußballnationalelf. 1978 bekam er dafür eine Platin-Schallplatte. Jürgens, mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, spielte auch in mehreren Unterhaltungsfilmen.

  • Musiklegende Udo Jürgens ist tot

    Der Sänger und Komponist Udo Jürgens ist tot. Der 80-Jährige starb am Sonntag in der Schweiz. Jürgens war einer der bedeutendsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum. Stilistisch lag er zwischen Schlager, Chanson und Popmusik. Neben der österreichischen hatte er auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Zu seinen bekanntesten Hits gehörte "Griechischer Wein" von 1975. Sein größter finanzieller Erfolg war Buenos Días Argentina mit der bundesdeutschen Fußballnationalelf. 1978 bekam er dafür eine Platin-Schallplatte. Jürgens, mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, spielte auch in mehreren Unterhaltungsfilmen.

  • Erstmals Frau an der Spitze des Literaturnobelpreis-Komitees

    Die Schwedische Akademie für den Literaturnobelpreis soll erstmals in ihrer über 200-jährigen Geschichte von einer Frau geführt werden. Die schwedische Ästhetik-Professorin Sara Danius wird die Leitung des Gremiums Ende Mai 2015 übernehmen. Danius folgt dem Historiker und Schriftsteller Peter Englund nach, der sein Amt dann aufgibt. Die 52-jährige Literaturwissenschaftlerin aus Stockholm ist seit einem Jahr Mitglied der 18-köpfigen Jury, die über den Literaturnobelpreis entscheidet. In ihrer Forschung widmete sie sich unter anderem Marcel Proust, James Joyce und Gustave Flaubert.

  • Erstmals Frau an der Spitze des Literaturnobelpreis-Komitees

    Die Schwedische Akademie für den Literaturnobelpreis soll erstmals in ihrer über 200-jährigen Geschichte von einer Frau geführt werden. Die schwedische Ästhetik-Professorin Sara Danius wird die Leitung des Gremiums Ende Mai 2015 übernehmen. Danius folgt dem Historiker und Schriftsteller Peter Englund nach, der sein Amt dann aufgibt. Die 52-jährige Literaturwissenschaftlerin aus Stockholm ist seit einem Jahr Mitglied der 18-köpfigen Jury, die über den Literaturnobelpreis entscheidet. In ihrer Forschung widmete sie sich unter anderem Marcel Proust, James Joyce und Gustave Flaubert.

  • Sorge um David-Statue in Florenz

    In Florenz droht die David-Statue des italienischen Bildhauers Michelangelo nach einer Reihe von Erdstößen zu zerbrechen. In den vergangenen Tagen wurden in der Region mehr als 250 Erdstöße mit Stärken von bis zu 4,1 auf der Richterscala gemessen. Die italienische Regierung will jetzt 200.000 Euro in einen erdbebensicheren Sockel für die Statue investieren. Erst im Frühjahr hatte eine Studie ergeben, dass das Renaissance-Meisterstück auseinanderzubrechen drohe, falls sich Mikrorisse in den Beinen weiter ausbreiten sollten. Michelangelo vollendete den "David" im Jahr 1504.

  • Sorge um David-Statue in Florenz

    In Florenz droht die David-Statue des italienischen Bildhauers Michelangelo nach einer Reihe von Erdstößen zu zerbrechen. In den vergangenen Tagen wurden in der Region mehr als 250 Erdstöße mit Stärken von bis zu 4,1 auf der Richterscala gemessen. Die italienische Regierung will jetzt 200.000 Euro in einen erdbebensicheren Sockel für die Statue investieren. Erst im Frühjahr hatte eine Studie ergeben, dass das Renaissance-Meisterstück auseinanderzubrechen drohe, falls sich Mikrorisse in den Beinen weiter ausbreiten sollten. Michelangelo vollendete den "David" im Jahr 1504.

  • Erste Vorbereitungen für Beethoven-Jubiläum 2020

    In Bonn haben die Vorbereitungen für das Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020 begonnen. Beethovens Geburtsstadt will den Komponisten zu dessen 250. Geburtstag ausgiebig feiern. Das Beethoven-Haus will seine Ausstellung zum Jubiläumsjahr überarbeiten und bekommt dafür vom Bund einen Millionenbetrag. Die Gedenkstätte verfügt nach eigenen Angaben über die weltgrößte Sammlung unter anderem von Notenblättern, Briefen, Instrumenten und Bildnissen des Komponisten. Gemeinsam mit der Bonner Bundeskunsthalle ist auch eine kulturhistorische Schau im Jubiläumsjahr geplant. Die Stadt Bonn will ihre Pläne im Februar vorstellen.

  • Erste Vorbereitungen für Beethoven-Jubiläum 2020

    In Bonn haben die Vorbereitungen für das Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020 begonnen. Beethovens Geburtsstadt will den Komponisten zu dessen 250. Geburtstag ausgiebig feiern. Das Beethoven-Haus will seine Ausstellung zum Jubiläumsjahr überarbeiten und bekommt dafür vom Bund einen Millionenbetrag. Die Gedenkstätte verfügt nach eigenen Angaben über die weltgrößte Sammlung unter anderem von Notenblättern, Briefen, Instrumenten und Bildnissen des Komponisten. Gemeinsam mit der Bonner Bundeskunsthalle ist auch eine kulturhistorische Schau im Jubiläumsjahr geplant. Die Stadt Bonn will ihre Pläne im Februar vorstellen.

  • Bollywood in Bielefeld

    Das WDR-Studio Bielefeld präsentiert im kommenden Jahr ein besonderes Konzert. Die Produktion heißt "Search for Buddha - Symphonic Bollywood" und wird in der Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle gezeigt. Die Musik verbindet indische und andere asiatische Klänge mit westlichen Klängen. Aufgeführt wird die Produktion vom WDR-Rundfunkchor und dem WDR-Funkhausorchester. Dazu treten sieben Solisten auf.


Jüdisches Neujahrsfest Rosch ha-Schana

WDR 3 Jüdisches Leben - 24.09.2014 Zum jüdischen Neujahrsfest

Für Juden beginnt das Jahr 5775. So lange ist es nach traditioneller Zählung nämlich her, dass Gott die Welt erschuf. Juden wünschen "schana towa umetuka" - ein gutes und süßes Jahr. Dazu passt das Essen. Man tunkt Apfelstücke in Honig [mehr]

Darstellung der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem durch die Soldaten des römischen Feldherrn Titus (Gemälde aus dem 19. Jhdt.)

WDR 3 Jüdisches Leben - 04.08.2014 Zum jüdischen Gedenken der Tempelzerstörung

Der 9. Tag des Monats Av ist ein Fastentag im Judentum. Er erinnert an die Zerstörung des Tempels, erst durch die Babylonier, dann endgültig durch die Römer ein paar Jahrhunderte später im Jahr 70 nach der Zeitrechnung. Der 9. Av ist ein fast depressiver Tag: Man grüßt sich nicht in der Synagoge, man sitzt nicht auf Stühlen oder Bänken, sondern auf dem Fußboden. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Jüdisches Leben Alltag und Geschichte an jüdischen Feiertagen

Jüdische Kultur, jüdisches Gemeindeleben, jüdischer Alltag in Deutschland und aller Welt – Jüdisches Leben stellt Gemeindeleben aus Nordrhein-Westfalen genauso vor wie Entwicklungen im Judentum weltweit. [mehr]


Samariter feiern auf dem Berg Gerizim das Wochenfest

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.06.2014 Zum jüdischen Wochenfest

Schawuot ist das jüdische Wochenfest, das ca. sieben Wochen bzw. 50 Tage nach dem Pessachfest gefeiert wird. Es erinnert daran, wie Moses auf dem Berg Sinai die Tora erhielt. Heutzutage bleiben viele Juden an Schawuot eine Nacht wach und lernen. [mehr]

Juden feiern Pessachfest auf Berg Gerazim

WDR 3 Jüdisches Leben - 14.04.2014 Zum jüdischen Pessachfest

Pessach, auch Passa(h) oder Pascha genannt, gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei. [mehr]

Orthodoxer Jude vor Schaufenster das mit Kostümen für das Purimsfest ausgestattet ist

WDR 3 Jüdisches Leben - 15.03.2014 Zum jüdischen Purimfest

Das jüdische Purimfest erinnert an die Rettung der persischen Juden vor der Verfolgung des Schurkens Haman. In diesem Jahr beginnt das Purimfest am Abend des 15. März. Vieles wirkt wie Karneval: Spaß, Verkleidung, Alkohol. [mehr]