WDR 3 Jüdisches Leben - Sendungen A-Z - Programm

Teilnehmer eines Makkabi-Sommerturniers

WDR 3 Jüdisches Leben 23.05.2015: Vor den "European Makkabi Games" Und Bridge ist doch ein Sport

Bei Bridge denken viele an Kaffeeklatsch am Sontagnachmittag. Aber Bridge ist vom Internationalen Olypmischen Komitee als Sport anerkannt. Auch bei den "European Makkabi Games", der größten jüdischen Sportveranstaltung Europas Ende Juli in Berlin, wird es einen Bridge-Wettkampf geben. Der Betreuer der  Bridge-Abteilung von Makkabi Deutschland Jaacov Kats bereitet sich vor. [mehr]

  • Jüdisches Leben | Morgen, 23. Mai 2015, 14.45 - 15.00 Uhr

Ein jüdisches Kind sitzt am Essenstisch während des Pessach-Fests

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.04.2015 Von Aachen bis Tel Aviv

Was bewegt Juden in NRW, in Deutschland und in aller Welt? Jüdisches Leben informiert vor Feiertagen über jüdische Szene und Politik, über jüdische Gemeinden, über Schräges und Schrilles. [mehr]

Orthodoxer Jude vor Schaufenster das mit Kostümen für das Purimsfest ausgestattet ist

WDR 3 Jüdisches Leben - 04.03.2015 Zum Purimsfest

Das jüdische Purimfest kann man mit Karneval vergleichen. Juden verkleiden sich und betrinken sich. Nur gibt es einen wichtigen Unterschied. An Purim geht es um das Überleben des jüdischen Volkes. Im Buch Esther, das an Purim im Mittelpunkt steht, will der Schurke Haman das jüdische Volk auslöschen. Die Frage nach dem Leben und Überleben, nach dem Umgang mit den Unterdrückern und mit der Diskriminierung spielt im spielt immer wieder eine Rolle. Etwa wenn sich die jüdische Gemeinde in Krakau mit Bildung gegen Steinwürfe wehrt. Oder wenn Freiwillige in Oldenburg Schülern das Judentum näher bringen wollen. [mehr]

Kulturnachrichten

  • Düsseldorfer Filmpreis für Ulrich Tukur

    Der Film- und Theaterschauspieler Ulrich Tukur wird mit dem Helmut-Käutner-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Jury würdigte Tukur als einen der "herausragenden Schauspielern Deutschlands". In seiner Zusammenarbeit mit wichtigen Regisseurinnen und Regisseuren gelängen ihm immer wieder Charakterdarstellungen von bleibender Wirkung. Unter anderem verkörperte Tukur 2006 in dem Oscar-preisgekrönten Film "Das Leben der Anderen" die Rolle des Oberstleutnants der DDR-Staatssicherheit Anton Grubitz. Tukur wurde 1957 geboren und gilt als einer der renommiertesten Filmschauspieler seiner Generation in Deutschland. Der Helmut-Käutner Preis wird ihm am 29. Mai in Düsseldorf verliehen.

  • Kunstmuseum Bern schreibt rote Zahlen wegen Gurlitt-Erbe

    Das Kunstmuseum Bern schreibt wegen der Annahme des Gurlitt-Erbes rote Zahlen. Laut dem Jahresbericht des Museums musste es für juristische und kunsthistorische Abklärungen rund um das Erbe gut 800.000 Euro bezahlen. Die Bilanz des Museums weist für das vergangene Jahr ein Defizit von einer halben Million Euro aus. Ohne die Annahme des Erbes hätte das Museum einen Gewinn von fast 300.000 Euro erzielt. Das Museum will den Fehlbetrag aus seinen finanziellen Reserven auffangen. Der vor gut einem Jahr verstorbene Gurlitt war der Sohn einer der Kunsthändler von Adolf Hitler. Er hatte seine wegen Nazi-Raubkunstverdachts umstrittene Sammlung dem Berner Museum vermacht.

  • Dürkheimer NS-Kunstwerke sollen ausgestellt werden

    Nach der Entdeckung monumentaler NS-Kunst in Bad Dürkheim wird in Berlin über deren Zukunft diskutiert. Der Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Andreas Nachama, erklärte sich bereit, zwei für Hitlers Reichskanzlei bestimmte Bronzepferde im Rahmen einer Sonderausstellung zu zeigen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters will die NS-Skulpturen dagegen einem Museum übergeben. Das könnte außer dem Deutschen Historischen Museum auch das Kunsthaus Dahlem sein. Es wird in drei Wochen in einem früheren Atelier des NS-Bildhauers Arno Breker eröffnet. Im Gespräch ist auch die Zitadelle Spandau. Dort beginnt im Herbst eine Ausstellung mit 150 ausrangierten Denkmälern aus dem Berliner Stadtgebiet. Die NS-Skulpturen waren am Mittwoch beschlagnahmt worden. Sie stammen von den Bildhauern Arno Breker, Stefan Thorak und Fritz Klimsch.

  • Experten befürchtet Raubgrabungen in Palmyra

    Nach der Eroberung der syrischen Wüstenstadt Palmyra durch die Miliz Islamischer Staat drohen nach Expertenansicht Raubgrabungen. So fürchtet der Direktor des Vorderasiatischen Museums Berlin, Markus Hilgert, nicht nur die Zerstörung der Unesco-Welterbestätte. Die islamistischen Milizionäre könnten auch illegale Grabungen vornehmen und antike Objekte in den illegalen Handel bringen. Die Miliz Islamischer Staat finanziert sich unter anderem durch den Schmuggel antiker Kulturschätze. Die einstige Handelsmetropole Palmyra gilt als bedeutender Komplex antiker Bauten im Nahen Osten. Wie Hilgert betonte, sei Palmyra für Wissenschaftler besonders interessant, weil sich dort unterschiedliche kulturelle Einflüsse zu etwas Eigenem verbunden hätten: römische Architektur und Einflüsse aus Mesopotamien.

  • Verdächtige im Fall der monumentalen NS-Kunst

    Nach der Entdeckung monumentaler NS-Kunst in Bad Dürkheim wurden am Donnerstagabend zwei tonnenschwere Bronze-Skulpturen abgeholt. Die "Schreitenden Pferde" des Bildhauers Josef Thorak wurden auf einen Tieflader gehoben und zu einem Polizeigelände gebracht. Die Polizei hat inzwischen acht Verdächtige ermittelt. Sie sollen mehrere großformatige NS-Skulpturen und Reliefs gestohlen und den Weiterverkauf ausgehandelt haben. Die monumentalen Pferde-Skulpturen waren für Adolf Hitlers Neue Reichskanzlei in Berlin geschaffen worden. Sie galten ebenso wie drei nun wiederentdeckte Granitreliefs von Arno Breker als verschollen. Außerdem wurden im Rahmen einer Razzia am Mittwoch zwei Skulpturen des NS-Bildhauers Fritz Klimsch in einer Lagerhalle gefunden.

  • Studie belegt SS-Vergangenheit von Literaturwissenschaftler Jauß

    Eine unabhängige Studie belegt die SS-Vergangenheit des weltbekannten Literaturwissenschaftlers Hans Robert Jauß. Die von ihm mitgegründete Universität Konstanz hatte die Studie in Auftrag gegeben. Demnach meldete sich Jauß 1939 freiwillig zur Waffen-SS. In Kroatien befehligte er 1943 eine Kompanie, die für die so genannte "Banden"- und "Partisanenbekämpfung" eingesetzt wurde. Die Kompanie gehörte zu einem Bataillon, das Grausamkeiten an der Zivilbevölkerung verübte. Für diese Kriegsverbrechen war Jauß mit verantwortlich. Dass er sich persönlich beteiligte, ist nicht belegt. Jauß, der 1997 in Konstanz verstarb, hat jede Beteiligung an Verbrechen bestritten. Als Gründer der legendären Forschungsgruppe "Poetik und Hermeneutik" zählte er zu den wichtigsten Literaturwissenschaftlern der Nachkriegszeit.

  • Slawomir Idziak bekommt Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises

    Der Pole Slawomir Idziak bekommt dieses Jahr den Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises. Zur Begründung hieß es, Idziak sei ein kosmopolitischer Künstler im besten Sinne, der ergreifende Bilderwelten geschaffen habe. In den fast 50 Jahren seines Schaffens habe er die Bildsprache von Meisterwerken des europäischen Kinos geprägt. Zu seinen jüngsten deutschen Filmen gehört Detlev Bucks Romanverfilmung "Die Vermessung der Welt". Der Deutsche Kamerapreis wird von der Deutschen Gesellschaft für Photographie, der Stadt Köln und dem Westdeutschen Rundfunk gestiftet. Die Auszeichnungen in mehreren Kategorien werden am 20. Juni in Köln verliehen.

  • Musikproduzent Bruce Lundvall ist tot

    Der US-amerikanische Musikproduzent Bruce Lundvall ist tot. Er starb im Alter von 79 Jahren. Lundvall leitete 25 Jahre lang das Label Blue Note. In seiner Karriere nahm er zahlreiche Musiker unter Vertrag, die dann grosse Karriere machten. Unter anderem Herbie Hancock, Wynton Marsalis und Norah Jones. Das Debütalbum der Sängerin und Pianistin "Come Away with Me" verkaufte sich weltweit über 26 Millionen mal und gewann acht Grammy-Auszeichnungen. Es ist damit das erfolgreichste Album in der Geschichte von Blue Note.

  • Architekturpreis für Kirchenbau in Köln-Stammheim

    Das Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton erhält für seinen Kirchenbau mit Gemeindezentrum in Köln-Stammheim den diesjährigen Deutschen Architekturpreis. Die Auszeichnung wird durch das Bundesbauministerium und die Bundesarchitektenkammer vergeben und ist mit 30.000 Euro dotiert. Bundesbauministerin Barbara Hendricks bezeichnete das prämierte Gebäudeensemble als ein "eindrucksvolles Beispiel für nachhaltige und zukunftsfähige Architektur". Durch die Anordnung der Gebäude öffne die Kirchengemeinde ihr Grundstück optisch für die Bevölkerung. Die Gemeinde leiste so einen Beitrag für eine lebendige Stadt. Die Preisvergabe findet am 12. Oktober im Anschluss an den Deutschen Architektentag in Hannover statt.


Adriana Altaras, Schauspielerin

WDR 3 Jüdisches Leben - 16.12.2014 Kerzen und Kartoffelpuffer: Jüdische Szene

Am Chanukkafest sind Kerzen und Kartoffelpuffer wichtig. Das Fest erinnert an ein Ölwunder – acht Tage soll ein Öltropfen im Tempel in Jerusalem gebrannt haben. Daher zünden Juden an Chanukka achtarmige Leuchter an und essen Ölgebackenes. "Jüdisches Leben" zeigt, was Juden bewegt – in NRW und bundesweit. [mehr]

Fanchoreographie vor Anpfiff zum Gedenken des jüdischen Bayern-Präsidenten Kurt Landauer

WDR 3 Jüdisches Leben - 08.10.2014 Von Bochum bis Tel Aviv: Jüdische Szene

Der Sommer ist vorbei, die Tage werden kürzer, draußen wird’s kälter. Und was machen Juden? Sie setzen sich nach draußen in zugige Hütten zum Laubhüttenfest. Wir stellen den Mann vor, der den FC Bayern nach vorn brachte, wir blicken auf Antisemitismus bei Akademikern und erkunden Graffiti in Tel Aviv. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Jüdisches Leben Alltag und Geschichte an jüdischen Feiertagen

Jüdische Kultur, jüdisches Gemeindeleben, jüdischer Alltag in Deutschland und aller Welt – Jüdisches Leben stellt Gemeindeleben aus Nordrhein-Westfalen genauso vor wie Entwicklungen im Judentum weltweit. [mehr]


Martin Buber

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.10.2014 Versöhnungstag - Martin Buber

Der Versöhnungstag Jom Kippur ist einer der wenigen Fastentage im Judentum: 25 Stunden ohne Essen und Trinken, ohne Lederschuhe, die früher Zeichen des Luxus waren, und ohne Sex. Die Sendung stellt Kompositionen von Max Bruch bis John Zorn zu Jom Kippur vor und macht einen Ausflug in das Denken des Religionsphilosophen Martin Buber. [mehr]

Jüdisches Neujahrsfest Rosch ha-Schana

WDR 3 Jüdisches Leben - 24.09.2014 Zum jüdischen Neujahrsfest

Für Juden beginnt das Jahr 5775. So lange ist es nach traditioneller Zählung nämlich her, dass Gott die Welt erschuf. Juden wünschen "schana towa umetuka" - ein gutes und süßes Jahr. Dazu passt das Essen. Man tunkt Apfelstücke in Honig [mehr]

Darstellung der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem durch die Soldaten des römischen Feldherrn Titus (Gemälde aus dem 19. Jhdt.)

WDR 3 Jüdisches Leben - 04.08.2014 Zum jüdischen Gedenken der Tempelzerstörung

Der 9. Tag des Monats Av ist ein Fastentag im Judentum. Er erinnert an die Zerstörung des Tempels, erst durch die Babylonier, dann endgültig durch die Römer ein paar Jahrhunderte später im Jahr 70 nach der Zeitrechnung. Der 9. Av ist ein fast depressiver Tag: Man grüßt sich nicht in der Synagoge, man sitzt nicht auf Stühlen oder Bänken, sondern auf dem Fußboden. [mehr]


Samariter feiern auf dem Berg Gerizim das Wochenfest

WDR 3 Jüdisches Leben - 03.06.2014 Zum jüdischen Wochenfest

Schawuot ist das jüdische Wochenfest, das ca. sieben Wochen bzw. 50 Tage nach dem Pessachfest gefeiert wird. Es erinnert daran, wie Moses auf dem Berg Sinai die Tora erhielt. Heutzutage bleiben viele Juden an Schawuot eine Nacht wach und lernen. [mehr]