WDR 3 Literaturfeature - Sendungen A-Z - Programm


 
 

Kulturnachrichten

  • Deutscher PEN fordert menschenwürdiges Asylrecht

    Die deutsche Autorenvereinigung PEN hat die Europäische Union aufgefordert, ein menschenwürdiges Asylrecht zu schaffen. In einem in Hamburg vorgestellten Aufruf heißt es, das Massensterben auf dem Mittelmeer dürfe nicht tatenlos hingenommen werden. Die EU solle Menschen, die in Europa Schutz suchen, nicht länger behandeln, "als wären sie Feinde, die es abzuwehren gilt". Zu den Erstunterzeichnern zählen die beiden Ehrenpräsidenten des deutschen PEN-Zentrums, Literaturnobelpreisträger Günter Grass und Christoph Hein. Der Aufruf soll den Schriftstellern Europas zur Unterschrift vorgelegt werden.

  • Deutscher PEN fordert menschenwürdiges Asylrecht

    Die deutsche Autorenvereinigung PEN hat die Europäische Union aufgefordert, ein menschenwürdiges Asylrecht zu schaffen. In einem in Hamburg vorgestellten Aufruf heißt es, das Massensterben auf dem Mittelmeer dürfe nicht tatenlos hingenommen werden. Die EU solle Menschen, die in Europa Schutz suchen, nicht länger behandeln, "als wären sie Feinde, die es abzuwehren gilt". Zu den Erstunterzeichnern zählen die beiden Ehrenpräsidenten des deutschen PEN-Zentrums, Literaturnobelpreisträger Günter Grass und Christoph Hein. Der Aufruf soll den Schriftstellern Europas zur Unterschrift vorgelegt werden.

  • Streit in NRW-Landesregierung über Kunst-Verkäufe

    In der nordrhein-westfälischen Landesregierung gibt es Streit über den künftigen Umgang mit Kunst aus landeseigenen Unternehmen. Kulturministerin Ute Schäfer forderte mehr Transparenz. Dazu gehöre auch, dass der von ihr vorgeschlagene Runde Tisch aus Politik, Kulturexperten und Unternehmen die bisher vertraulichen Listen mit Kunstwerken kenne. Ihr Haus hatte Ende Oktober vom Finanzministerium eine Aufstellung der entsprechenden Kunstwerke erhalten. Schäfer sagte, über eine Weitergabe der Liste habe aber Finanzminister Norbert Walter-Borjans zu entscheiden. Dieser hatte vergangene Woche betont, er werde nicht zulassen, dass ein Runder Tisch über die Zukunft der Kunstsammlung des WestLB-Nachfolgers Portigon entscheide. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die umstrittene Versteigerung der Warhol-Bilder aus dem Besitz des landeseigenen Casino-Betreibers "Westspiel"

  • Streit in NRW-Landesregierung über Kunst-Verkäufe

    In der nordrhein-westfälischen Landesregierung gibt es Streit über den künftigen Umgang mit Kunst aus landeseigenen Unternehmen. Kulturministerin Ute Schäfer forderte mehr Transparenz. Dazu gehöre auch, dass der von ihr vorgeschlagene Runde Tisch aus Politik, Kulturexperten und Unternehmen die bisher vertraulichen Listen mit Kunstwerken kenne. Ihr Haus hatte Ende Oktober vom Finanzministerium eine Aufstellung der entsprechenden Kunstwerke erhalten. Schäfer sagte, über eine Weitergabe der Liste habe aber Finanzminister Norbert Walter-Borjans zu entscheiden. Dieser hatte vergangene Woche betont, er werde nicht zulassen, dass ein Runder Tisch über die Zukunft der Kunstsammlung des WestLB-Nachfolgers Portigon entscheide. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die umstrittene Versteigerung der Warhol-Bilder aus dem Besitz des landeseigenen Casino-Betreibers "Westspiel"

  • Burgtheater-Star Annemarie Düringer gestorben

    Die Burgtheater-Schauspielerin Annemarie Düringer ist tot. Sie starb am Dienstag - an ihrem 89. Geburtstag - im niederösterreichischen Baden. Düringer war in Wien in mehr als 70 Rollen zu sehen. Sie arbeitete mit großen Regisseuren wie Thomas Langhoff, Hans Neuenfels und Claus Peymann zusammen. Erfolg hatte sie auch mit Kinofilmen. So spielte sie 1957 in dem Thriller "Nachts, wenn der Teufel kam" an der Seite von Mario Adorf.

  • Burgtheater-Star Annemarie Düringer gestorben

    Die Burgtheater-Schauspielerin Annemarie Düringer ist tot. Sie starb am Dienstag - an ihrem 89. Geburtstag - im niederösterreichischen Baden. Düringer war in Wien in mehr als 70 Rollen zu sehen. Sie arbeitete mit großen Regisseuren wie Thomas Langhoff, Hans Neuenfels und Claus Peymann zusammen. Erfolg hatte sie auch mit Kinofilmen. So spielte sie 1957 in dem Thriller "Nachts, wenn der Teufel kam" an der Seite von Mario Adorf.

  • Mäzenin finanziert Aufarbeitung von Gurlitt-Erbe

    Das Kunstmuseum Bern hat von einer Mäzenin eine Großspende erhalten. Damit soll der Wert und die Herkunft der vom Kunsthändlersohn Cornelius Gurlitt geerbten Kunststücke ermittelt werden. Der Stiftungsratspräsident des Museums, Christoph Schäublin, sagte dem Schweizer "Tages Anzeiger", die anonyme Spenderin sei eine Freundin des Hauses. Einem Sprecher des Museums zufolge handelt es sich bei der Spende um einen siebenstelligen Betrag. Von dem Geld sollen Stellen finanziert werden, um die Herkunft der rund 1.500 Werke aus Gurlitts Sammlung zu erforschen.

  • Mäzenin finanziert Aufarbeitung von Gurlitt-Erbe

    Das Kunstmuseum Bern hat von einer Mäzenin eine Großspende erhalten. Damit soll der Wert und die Herkunft der vom Kunsthändlersohn Cornelius Gurlitt geerbten Kunststücke ermittelt werden. Der Stiftungsratspräsident des Museums, Christoph Schäublin, sagte dem Schweizer "Tages Anzeiger", die anonyme Spenderin sei eine Freundin des Hauses. Einem Sprecher des Museums zufolge handelt es sich bei der Spende um einen siebenstelligen Betrag. Von dem Geld sollen Stellen finanziert werden, um die Herkunft der rund 1.500 Werke aus Gurlitts Sammlung zu erforschen.

  • Spanische Kulturbranche verlangt Senkung der Mehrwertsteuer

    Die spanische Kulturbranche hat Ministerpräsident Mariano Rajoy aufgefordert, die Mehrwertsteuer für kulturelle Veranstaltungen zu senken. In einem offenen Brief an den Regierungschef betonten die Verbandspräsidenten der Kino- und Theaterbesitzer sowie der Konzertveranstalter, der in Spanien geltende Satz von 21 Prozent sei der höchste in Europa. Die Kinobesitzer wiesen darauf hin, dass aufgrund der Steuer die Zahl der Besucher um 30 Prozent zurückgegangen sei. Mehr als 60 Kinos mit insgesamt über 200 Sälen seien geschlossen worden. In Deutschland werden Kulturveranstaltungen mit sieben Prozent besteuert, in Frankreich mit fünf Prozent.