WDR 3 Variationen - Sendungen A-Z - Programm

Der polnische Dirigent und Komponist Witold Lutosławski

Johannes Moser über Lutosławskis Cellokonzert Vom Kampf des Cellos

Das Konzert für Violoncello und Orchester von Witold Lutosławski ist neben seinem "Konzert für Orchester" wohl das bekannteste Werk des polnischen Komponisten, der im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Der Cellist Johannes Moser stellt das Werk vor. [mehr]

  • WDR 3 Variationen | Samstag, 2. August 2014, 16.05 - 17.45 Uhr

Die Themen vom 26.07.2014 WDR 3 Variationen


1914 – Das Musikleben in Europa: Wien
Musikalische Zeitenwende im Brennspiegel

Stilles Zuhören und wilde Saalschlacht
Im Gespräch: Dr. Sven Oliver Müller

Das Biedermeierhäuschen
Ein Spaziergang durch Franz Schuberts Wien


Die Komponisten Karol Szymanowski und Béla Bartók (Collage: WDR)

1914 -  Das Musikleben in Europa: Polen und Ungarn Die Geburt einer nationalen Musik

Für Polen und Ungarn hatte der Erste Weltkrieg auch auf das Musikleben weitreichendere Folgen als in anderen europäischen Ländern. Denn beide Nationen waren bei Kriegsbeginn mehr oder weniger unselbstständige Teile größerer Machtgebilde, die während des Krieges auseinanderbrachen. [mehr]

  • WDR 3 Variationen Samstag, 2. August 2014 16.05 - 17.45 Uhr
Die polnischen Komponisten Andrzej Panufnik (l.) und Witold Lutosławski

Im Gespräch: Die Pianistin Ewa Kupiec Botschafterin polnischer Musik

Für ihre Chopin-Interpretationen ist Ewa Kupiec berühmt, denn sie bringt die experimentellen, eigenwilligen und zerrissenen Seiten seiner Musik zum Klingen. Ewa Kupiec ist Professorin an der Musikhochschule in Hannover. [mehr]

  • WDR 3 Variationen Samstag, 2. August 2014 16.05 - 17.45 Uhr
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Der Blick in den Innenhof von Franz Schuberts Geburtshaus, Schuberts Brille

Ein Spaziergang durch Franz Schuberts Wien Das Biedermeierhäuschen auf der Nußdorfer Straße

Wien ist eine der faszinierendsten Städten Europas: schön und schmuddelig, alt und sehr modern, mit Touristen-Highlights und vielen eigentümlichen Besonderheiten. Und Wien ist Musikstadt. Jedes Jahr pilgern tausende Menschen auf den Spuren von Mozart, Beethoven oder Franz Schubert. [mehr]

Die Komponisten Franz Léhar (l.), Erich Wolfgang Korngold und Arnold Schönberg

1914 – Das Musikleben in Europa: Wien Musikalische Zeitenwende im Brennspiegel

"Wien"- so wollte Maurice Ravel ursprünglich sein Tanzpoem "La Valse" nennen, eine impressionistische Apotheose des Wiener Walzers, die mit einem totalen Zusammenbruch endet. So gesehen ist das nach dem Ersten Weltkrieg fertiggestellte Werk auch ein Sinnbild für den musikalischen Epochenwechsel im Wien jener Zeit. [mehr]


Karikatur des "Watschenkonzerts" von Arnold Schönberg 1913

Im Gespräch: Der Historiker Dr. Sven Oliver Müller Zwischen Zuhören und wilder Saalschlacht

Mahlers Symphonien sind spätromantisch und modern zugleich, Schönbergs Musik ist dagegen entschieden zu modern – das breite Wiener Publikum lehnte diese Werke ab. 1913 kommt es zum Tumult. Das Wiener Publikum vergisst, was es im 19. Jahrhundert gelernt hatte: Musik schweigend aufzunehmen. [mehr]

Nadia (l.) und Lili Boulanger

Zur Wirkung der Schwestern Nadia und Lili Boulanger Aus der Komponisten-Bäckerei

Boulanger ist das französische Wort für Bäcker, und Boulangerie heißt demzufolge Bäckerei. In Musikerkreisen bezeichnete der Begriff aber auch die Pariser Wohnung von Nadia Boulanger, einer der einflussreichsten Kompositionslehrerinnen des 20. Jahrhunderts und einer Institution im Pariser Musikleben. [mehr]


Der Komponist und Dirigent Felix Weingartner

Im Gespräch: Der Musikhistoriker Prof. Dr. Peter Petersen Musikalische Mobilmachung im Ersten Weltkrieg

Heroisierende Kriegsmusiken gibt es schon seit der Renaissance. Doch nie zuvor hat sich die Musik Europas derart in den Dienst des Nationalismus gestellt wie zu Anfang des Ersten Weltkriegs. Daran beteiligte sich auch die erste Garde der Komponisten – vor allem in Deutschland und Österreich. [mehr]

Der französische Komponist Vincent d'Indy

1914 - Das Musikleben in Europa: Frankreich Chauvinisten und Avantgardisten

Im Gegensatz zum deutsch-französischen Krieg 1870/71 und zur deutschen Invasion von 1940, wurde Paris im Ersten Weltkrieg nicht besetzt – das Schlachten konzentrierte sich auf die Schützengräben bei Metz und Verdun, während sich in Paris die Kunst entschieden zur Moderne bekannte. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Variationen Klassische Musik – lebendig und anschaulich

Die WDR 3 Variationen verstehen sich als akustische Orientierungshilfe im Labyrinth der klassischen Musik. Muss man wirklich so viel wissen, um diese Musik zu "verstehen"? Oder darf man auch einfach "zuhören"? [mehr]


Der Komponist George Butterworth

1914 - Das Musikleben in Europa: England Die verlorene Generation

Der größte Einschnitt, den das Britische Musikleben im 20. Jahrhundert verkraften musste, war der Erste Weltkrieg. Auch viele junge Komponisten stürzten sich in die Kämpfe – und fanden den Tod. Unter ihnen waren hoffnungsvolle, ja große Talente. Erst jetzt wird ihr Leben intensiv erforscht. [mehr]

Der englische Komponist Frank Bridge

Im Gespräch: Der England-Experte Meinhard Saremba "The Great War" als großer Einschnitt

Wie in allen Ländern Europas, reagierten auch britische Komponisten zunächst enthusiastisch auf den Kriegsausbruch. Sie komponierten Stücke zur Stärkung der Moral. Doch die Ernüchterung und Erschütterung über die hohen menschlichen Verluste kam schon in den ersten Kriegswochen. [mehr]

Sophie Koch als Fricka und Thomas J. Mayer als Wotan

Verdi und Wagner in WDR 3 Variationen Gesamtaufnahmen und Opernführer

In diesem Jahr widmen sich die WDR 3 Variationen jeden Monat einer Verdi- bzw. Wagner-Oper. Dirigenten, Sänger, Orchester, Fassungen, Aufnahmetechniken - all das lassen wir Revue passieren. Und denken darüber nach, wie sie denn ausfallen müsste, die schlechthin ideale Aufnahme. Eine Übersicht. [mehr]