WDR 3 Zeichen & Wunder - Sendungen A-Z - Programm

Wolfgang Buescher

Wolfgang Büscher im Gespräch - 03.04.2015 Wanderer und Reporter

Er ist von Berlin nach Moskau spaziert, hat Deutschland umrundet und zu Fuß die USA durchquert. Wolfgang Büscher ist der Fernwanderer unter den deutschen Gegenwartsautoren – und ein Meister der literarischen Reportage.
Michael Kohtes trifft den Autor zum Gespräch. [mehr]

  • Zeichen und Wunder | Freitag, 3. April 2015, 12.05 - 13.00 Uhr

Sigrid Löffler

Sigrid Löffler im Gespräch - 01.05.2015 Einflussreiche Kritikerin und streitbarer Geist

Sigrid Löffler ist eine der wenigen Literaturkritikerinnen, deren Gesicht ein großes Publikum kennt: Die ZDF-Sendung "Das Literarische Quartett" hat sie berühmt gemacht – nicht zuletzt ihr spektakulärer Abgang im Streit mit Marcel Reich-Ranicki.
Michael Kohtes trifft die Kritikerin zum Gespräch. [mehr]

  • Zeichen und Wunder Freitag, 1. Mai 2015 12.05 - 13.00 Uhr
Uwe Timm

Uwe Timm im Gespräch - 06.04.2015 Chronist und Medium

Uwe Timm hat am Geschichtsbuch der Bundesrepublik mitgeschrieben. Auf eigene Weise hat er deutscher Geschichte einen Ausdruck verliehen.
Adrian Winkler trifft den Autor zum Gespräch. [mehr]

  • Zeichen und Wunder Montag, 6. April 2015 12.05 - 13.00 Uhr

Kulturnachrichten

  • Komödien-Regiseur Gene Saks gestorben

    Der amerikanische Komödien-Regisseur Gene Saks ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren. Sein erster Film war 1966 "Barfuß im Park". Jane Fonda und Robert Redford spielen darin ein jungverheiratetes Paar, das sich erst noch zusammenraufen muss. Gleich darauf drehte er "Ein seltsames Paar" mit Walter Matthau und Jack Lemmon. Saks war auch als Theater-Regisseur erfolgreich. Dreimal wurde er mit einem "Tony Award" ausgezeichnet. Der "Tony" gilt als wichtigster amerikanischer Theaterpreis.

  • "UrbanArt Biennale" in Völklinger Hütte eröffnet

    Im Saarland ist die Graffiti-Schau "UrbanArt Biennale 2015" eröffnet worden. Sie findet zum dritten Mal in dem ehemaligigen Eisenwerk Völklinger Hütte statt, das zum Weltkulturerbe zählt. Gezeigt werden Werke aus mehr als zwanzig Ländern. Einen besonderen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr Graffiti-Kunst aus der arabischen Welt. Vor allem in Ägypten wurden Graffitis während des arabischen Frühlings zu einem politischen Ausdrucksmittel. Die "UrbanArt Biennale" ist bis November geöffnet.

  • Dirigent Dudamel bleibt bis 2021 in Los Angeles

    Der Dirigent Gustavo Dudamel hat seinen Vertrag bei dem Los Angeles Philharmonic Orchestra verlängert. Der Orchestervorstand teilte mit, dass der gebürtige Venezolaner mindestens bis zum Jahr 2021 in Kalifornien bleibt. Der 34 Jahre alte Dudamel ist häufiger Gast der Berliner Philharmoniker und galt als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Orchesterchef Simon Rattle. Rattle verlässt das Orchester 2018. Im Mai wollen die Berliner Philharmoniker einen neuen Chefdirigenten wählen.

  • "Amadeus"-Kameramann Ondricek gestorben

    Der tschechische Kameramann Miroslav Ondricek ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ondricek war für seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Milos Forman bekannt und stand auch für dessen Oscar-prämierten Film "Amadeus" hinter der Kamera. Ondricek wirkte an mehr als 40 Spielfilmen mit. Zweimal war er für einen Oscar für die beste Kameraführung nominiert, einmal für "Amadeus" und einmal für den Film "Ragtime".

  • Mörder der Fotografin Niedringhaus wird nicht hingerichtet

    In Afghanistan ist die Strafe für den Mörder der deutschen Fotografin Anja Niedringhaus in eine Haftstrafe abgemildert worden. Das höchste Gericht des Landes wandelte das Todesurteil in eine 20-jährige Gefängnisstrafe um. Der ehemalige Polizist hatte die Fotojournalistin vor einem Jahr auf einem Polizeigelände im Südwesten Afghanistans erschossen. Die Hintergründe sind bis heute nicht geklärt. Niedringhaus stammte aus Höxter in Ostwestfalen. Sie war für ihre Arbeit in Krisenregionen mehrfach ausgezeichnet worden.

  • Literaturnobelpreisträger Tomas Tranströmer tot

    Der schwedische Literaturnobelpreisträger Tomas Tranströmer ist tot. Wie die Zeitung "Svenska Dagbladet" berichtet, starb er im Alter von 83 Jahren. Tomas Tranströmer machte sich als Dichter einen Namen. 2011 erhielt er für sein Werk den Literaturnobelpreis. Zur Begründung sagte die Jury damals, der Dichter weise "in komprimierten, erhellenden Bildern neue Wege zum Wirklichen". Nachdem er 1990 einen Schlaganfall erlitten hatte, war Tomas Tranströmer gesundheitlich stark beeinträchtigt, schrieb aber weiterhin Gedichte. Sein Werk wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt.

  • Ruhrfestspiele erinnern an Kriegsende vor 70 Jahren

    Die Ruhrfestspiele wollen am 8. Mai an den 70. Jahrestag des Kriegsendes erinnern. Unter dem Motto "Freiheit, die wir meinen..." soll es in Recklinghausen dazu eine Veranstaltung geben, an der unter anderem der Kabarettist Fritz Eckenga beteiligt ist. Wie die Veranstalter mitteilten, stehen neben Kabarett auch Lyrik und Musik auf dem Programm. Die Ruhrfestspiele beginnen am 1. Mai. In diesem Jahr stehen Literatur und Theaterstücke aus Frankreich im Mittelpunkt des Festivals.

  • Philosoph Figal übergibt Unterlagen an Literaturarchiv

    Der Philosoph Günter Figal hat dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach persönliche Unterlagen übergeben. Der 65-Jährige gilt als einer der bedeutendsten deutschen Gegenwartsphilosophen. Sein Archiv umfasst Manuskripte, Notizbücher, Tagebücher und Briefwechsel mit Hans-Georg Gadamer, Ernst Jünger, Botho Strauß und anderen. Günter Figal wurde in Langenberg im Rheinland geboren und lehrte unter anderem in Tübingen und Freiburg. Er war viele Jahre lang Vorsitzender der Martin-Heidegger-Gesellschaft. Er trat im Januar jedoch von diesem Amt zurück, nachdem antisemitische Äußerungen Heideggers bekannt geworden waren.

  • Mutmaßliches Picasso-Bild in Italien beschlagnahmt

    Die italienische Polizei hat ein Gemälde sichergestellt, das möglicherweise von Picasso stammt. Es handelt sich um ein kubistisches Werk aus dem Jahr 1912, das 15 Millionen Euro wert sein könnte. Nach Angaben des italienischen Kulturministeriums befand es sich jahrzehntelang im Besitz eines Rahmenmachers in Rom, der den Wert des Bildes offenbar nicht erkannte. Der Handwerker hatte das Bild einst von einem älteren Herrn geschenkt bekommen. Der Fall kam ans Licht, weil sich das Auktionshaus Sotheby's an die Behörden wandte. Untersuchungen sollen jetzt klären, ob das Gemälde tatsächlich von Picasso stammt.


Porträt Michail Schischkin

Michail Schischkin im Gespräch - 26.12.2014 Russischer Starautor und deutschsprachiger Geheimtipp

Michael Kohtes im Gespräch mit Michail Schischkin, der in Russland zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren zählt. Dort wurde er schon mit Tolstoi und Nabokov verglichen. Hierzulande kann man Schischkin erst seit seinem Roman "Venushaar" von 2011 entdecken. Inzwischen gilt er aber auch bei uns als eine der originellsten russischen Stimmen der Gegenwart. [mehr]

Porträt Ralph Dutli

Ralph Dutli im Gespräch - 25.12.2014 Schatzgräber und Honigsammler

Adrian Winkler trifft Ralph Dutli zum Gespräch. Als Übersetzer fördert Ralph Dutli die erstaunlichsten Texte zu Tage, als Lyriker und Essayist handelt er mit kostbaren Essenzen. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Zeichen und Wunder Das Radioereignis am Feiertag

WDR 3 Zeichen und Wunder ist das Radioereignis am Feiertag. Im Gespräch über Literatur dreht sich alles um einen Gast aus der Welt der Bücher: um Leben, Werk und Wirkung, um Gott und die Welt. [mehr]