WDR 3 Zeichen & Wunder - Sendungen A-Z - Programm

Peter Henning, Schriftsteller (2009)

Peter Henning im Gespräch - 30.05.2013 Menschenkenner und Katastrophenerzähler

Im August 1988 erschütterte das Geiseldrama von Gladbeck die Nation. Dieses spektakuläre Verbrechen, bei dem die Deutschen live dabei waren, liefert den Stoff für Peter Hennings neuen Roman „Ein deutscher Sommer“. Michael Kohtes trifft den Autor zum Literaturgespräch. [mehr]

  • Zeichen und Wunder | Donnerstag, 30. Mai 2013, 12.05 - 13.00 Uhr

Anita Albus, Schriftstellerin, Künstlerin

Anita Albus im Gespräch - 20.05.2013 Festhalten und Verzaubern

Berühmt sind ihre Bilder von Pflanzen und seltenen Vögeln: Schachbrettblume und Wachtelkönig hat Anita Albus als Malerin in Szene gesetzt. Beschreibungskunst demonstriert sie indes auch als Autorin. Adrian Winkler trifft die Autorin zum Literaturgespräch. [mehr]

Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck

Jenny Erpenbeck im Gespräch - 09.05.2013 Die Lebensfaden-Spinnerin

Die Literatur wurde Jenny Erpenbeck 1967 in Ost-Berlin quasi an der Wiege gesungen: Ihre Eltern sind der Physiker und Schriftsteller John Erpenbeck sowie die Arabischübersetzerin Doris Kilias. Michael Kohtes trifft die Autorin zum Literaturgespräch. [mehr]

Kulturnachrichten

  • Erstes Kölner Festival der Philosophie im Juni

    In Köln findet im Juni erstmals ein Festival der Philosophie statt. Die "Phil.Cologne" steht unter dem Motto "Die Suche hat begonnen...". In 44 Veranstaltungen geht es um den aufrechten Gang, den Tod, den Weltraum und auch um Fußball. Zu den Veranstaltungen werden Philosophen wie Richard David Precht, Oskar Negt und Rüdiger Safranski erwartet, aber auch die frühere Bischöfin Margot Käßmann und Astronaut Reinhold Ewald. Die "Phil.Cologne" ist eine Tochter des etablierten Literaturfestivals "Lit.Cologne", das in diesem Jahr mehr als 90.000 Besucher anzog. Das Festival der Philosophie beginnt am 26. Juni und dauert fünf Tage.

  • Wagner-Nachlass soll in öffentliches Archiv

    Die Bayreuther Festspielchefin Katharina Wagner will den Nachlass ihres Vaters Wolfgang in Kürze dem Bayerischen Staatsarchiv zur Verfügung stellen. Im Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel sagte sie, damit habe die Forschung Zugang zu dem Material. Nachlässe des Wagner-Clans sind von besonderer Brisanz, weil die Familie in der NS-Zeit einen engen Umgang mit den Nazi-Größen pflegte. In den vergangenen Jahren wurde diskutiert, wie mit dem Nachlass Wolfgang Wagners umgegangen werden soll. Der Enkel von Richard Wagner hatte die Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen und sich auch mit der braunen Vergangenheit der Familie auseinandergesetzt. Er starb 2010.

  • Andris Nelsons wird Chefdirigent in Boston

    Der Lette Andris Nelsons wird neuer Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Das Orchester zählt zu den fünf bedeutendsten in den USA. Es nominierte den 34-Jährigen als 15. Musikdirektor seit seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren. Nelsons löst James Levine ab, der den Posten seit 2004 innehatte. Nelsons leitete bis 2009 die Nordwestdeutsche Philharmonie in Herford und arbeitete in letzten Jahren mehrfach mit dem WDR Sinfonieorchester Köln zusammen.

  • Rattenfängersage soll UNESCO-Kulturerbe werden

    Die Sage über den Rattenfänger von Hameln soll UNESCO-Kulturerbe werden. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann sagte, die Rattenfängersage gelte als hohes, weltweit verbreitetes Kulturgut und sei einzigartig. Hameln hat eine Wissenschaftlerin engagiert, die das Antragsverfahren vorantreiben soll. Die Rattenfängersage wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und ist nach Schätzungen rund einer Milliarde Menschen bekannt. Die UNESCO schützt nicht nur Bauwerke, sondern auch herausragende immaterielle Kulturgüter als gemeinsames Erbe der Menschheit.

  • Moers Festival beginnt mit John Zorn

    Das internationale Musikfestival in Moers beginnt am Freitag mit einem Konzert des New Yorker Komponisten und Saxofonisten John Zorn. Am Eröffnungsabend sind gleich vier Konzerte seiner Musik gewidmet, die mit Elementen des Jazz, der Klassik und des Rock arbeitet. Bis Sonntag treten Musiker aus Europa, Afrika, Lateinamerika und den USA im Moerser Schlosspark auf. Es ist das letzte Mal, dass das Moers Festival im Zirkuszelt stattfindet. Aus Kostengründen zieht das traditionsreiche Musikfest im kommenden Jahr in eine feste Veranstaltungshalle um.

  • Kleist-Preis für Katja Lange-Müller

    Der Kleist-Preis 2013 geht an die Schriftstellerin Katja Lange-Müller. Die Kleist-Gesellschaft teilte mit, die 62-Jährige sei eine der sprachmächtigsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Lange-Müller wuchs in der DDR auf und reiste 1984 nach West-Berlin aus. Sie schreibt Erzählungen und Romane. Zuletzt erschien ihr Roman "Böse Schafe", in dem sie eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte im Berlin der 80er Jahre schildert. Der Kleist-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

  • Letzte Wohnstätte von Kaiser Wilhelm II. bleibt erhalten

    Die letzte Wohnstätte von Kaiser Wilhelm II. im niederländischen Exil bleibt erhalten. Das "Huis Doorn" in der Nähe von Utrecht wird von September an ein Museum über den Ersten Weltkrieg beherbergen. Der Museumsdirektor sagte zur Begründung, Wilhelm II. habe eine Hauptrolle im Ersten Weltkrieg gespielt. Nachdem im vergangenen Jahr die staatlichen Subventionen für das Haus drastisch gekürzt worden waren, drohte der Villa das Aus. Der Museumsdirektor kündigte an, dass das neue Museum ausschließlich mit Ehrenamtlichen arbeiten werde. Kaiser Wilhelm II. hatte von 1920 bis zu seinem Tod im Jahr 1941 auf dem kleinen Landgut gelebt.

  • Tibetischer Autor zu Gefängnisstrafe verurteilt

    In China ist ein bekannter tibetischer Autor zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Wie der Radiosender "Radio Free Asia" berichtet, wurde der 36-jährige Gartse Jigme zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, sein Buch "Der Mut des Königs" verbreitet zu haben. Jigme schildert darin die Leiden Tibets und der Tibeter und schreibt auch über den Dalai Lama, die Exilregierung und die Selbstverbrennungen. Gartse Jigme war im Januar festgenommen worden. Seitdem hat seine Familie keine Nachrichten mehr von ihm erhalten.

  • Civis-Medienpreise in Berlin vergeben

    In Berlin ist der Civis-Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt verliehen worden. Der mit gut 20.000 Euro dotierte Preis ging an acht Radio- und Fernsehprogramme aus Deutschland, Polen und der Schweiz. Auch zwei Produktionen des Westdeutschen Rundfunks wurden ausgezeichnet. So kürte die Jury das Porträt eines iranischen Boxtrainers als beste lange Radioreportage. Einen Preis erhielt auch die Fernsehdokumentation "Die story: Friedhof der Illegalen". Autor Andreas Morell zeigt darin das Elend der Flüchtlinge, die über die türkisch-griechische Grenze nach Europa einreisen wollen. Der Civis-Medienpreis würdigt Beiträge, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern.


Monika Maron, Schriftstellerin

Monika Maron im Gespräch - 01.05.2013 DDR-Dissidentin und politische Mahnerin

Monika Maron hat wie kaum eine andere deutsche Autorin die Teilung des Landes erlebt: Sie wurde 1941 in Berlin geboren, 1951 übersiedelte die Familie vom West- in den Ostteil der Stadt. 1988 verließ Maron die DDR. Heute lebt sie wieder in Berlin. Michael Kohtes trifft die Autorin zum Literaturgespräch. [mehr]

Katja Lange-Müller, Schriftstellerin

Katja Lange-Müller im Gespräch - 01.04.2013 Rebellin und Alltagspoetin

Katja Lange-Müller, Schriftstellerin, 1951 in Ost-Berlin geboren, erzählt in „Zeichen & Wunder“ über ihren Weg vom aufmüpfigen Funktionärskind zur erfolgreichen Schriftstellerin. Michael Kohtes trifft die Autorin zum Literaturgespräch. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Zeichen und Wunder Das Radioereignis am Feiertag

WDR 3 Zeichen und Wunder ist das Radioereignis am Feiertag. Im Gespräch über Literatur dreht sich alles um einen Gast aus der Welt der Bücher: um Leben, Werk und Wirkung, um Gott und die Welt. [mehr]


Bernd Cailloux, Schriftsteller

Bernd Cailloux im Gespräch - 29.03.2013 Tragikomiker und Desillusionist

Bernd Cailloux gehört zu den großen Unbekannten der deutschsprachigen Literatur. Dabei ist der in Berlin lebende Autor ein genauer und kontinuierlicher Beobachter der deutschen Zustände. Michael Kohtes trifft den Autor zum Literaturgespräch. [mehr]

Adolf Muschg, schweizer Dichter, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler

Adolf Muschg im Gespräch - 26.12.2012 Wunsch und Wirklichkeit

Fremdes Territorium hat Adolf Muschg als Schriftsteller und Reisender erkundet. Gleich sein erster Roman spielte in Japan, er selbst lehrte eine Zeitlang an der Universität in Tokio. Adrian Winkler trifft den Autor zum Literaturgespräch. [mehr]

Silvia Bovenschen, Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin

Silvia Bovenschen im Gespräch - 25.12.2012 Literaturforscherin und Erfolgsautorin

Schon mit ihrer Dissertation machte sich Silvia Bovenschen einen Namen, Ende der 1990er-Jahre wurde sie Schriftstellerin, der Erfolg kam mit essayistischer Prosa. Michael Kohtes trifft die Autorin zum Literaturgespräch. [mehr]


Rolf Lappert, Schriftsteller

Rolf Lappert im Gespräch - 01.11.2012 Vagabund und Geschichtenerzähler

Der 16-jährige Ben langweilt sich in seinem Heimatkaff zu Tode. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Das Städtchen wird zu einem Pilgerort, weil ein UFO angekündigt ist. Michael Kohtes trifft den Autor zum Literaturgespräch. [mehr]

Günter Kunert

Günter Kunert im Gespräch - 03.10.2012 Dichtermaler und Deutschlandbeobachter

Günter Kunert ist ein vielseitiger und produktiver Autor. In seinem Werk hat Kunert sich zeitlebens mit Deutschland beschäftigt. Michael Kohtes trifft den Autor zum Literaturgespräch. [mehr]