WDR 3 Zeichen & Wunder - Sendungen A-Z - Programm

Christiane Rösinger

Christiane Rösinger im Gespräch - 04.06.2015 Multitalent und Boheme-Ikone

Songschreiberin, Sängerin, Schriftstellerin, Journalistin – die Wahl-Berlinerin Christiane Rösinger ist auf vielen Gebieten tätig, doch nirgends mainstreamtauglich. Ihre Lieder und Texte kreisen um das Lebensgefühl der Großstadtboheme, um weibliches Selbstbewusstsein und um die ewig nervende Liebe. Michael Kohtes trifft die Indie-Künstlerin zum Gespräch. [mehr]


 Galsan Tschinag

Galsan Tschinag im Gespräch - 25.05.2015 Schamane und Schriftsteller zwischen den Welten

Galsan Tschinag wurde als Kind von Nomaden geboren. Aus dem mongolischen Altai Gebirge führte sein Weg in die deutsche Literatur. WDR 3 Redakteur Adrian Winkler hat ihn in der Mongolei getroffen. [mehr]

Martin Walser

Martin Walser im Gespräch - 14.05.2015 Dichterfürst und Provokateur

Martin Walser gilt als einer der großen Schriftsteller der deutschen Nachkriegszeit. Und als unbequemer Chronist deutscher Befindlichkeiten. Inzwischen ist er 88 Jahre alt, aber von nachlassender Schaffenskraft keine Spur. Michael Kohtes trifft den Autor zu einem Gespräch über Leben und Schreiben. [mehr]

Kulturnachrichten

  • London gewährt Ai Weiwei jetzt doch längeres Visum

    Der chinesische Künstler Ai Weiwei bekommt nun doch ein sechsmonatiges Visum für Großbritannien. Innenministerin Theresa May habe dies angeordnet, sagte ein Ministeriumssprecher in London. Die britischen Behörden hatten Ai Weiwei zunächst nur einen dreiwöchigen Aufenthalt erlaubt und dies mit seiner Inhaftierung in China vor vier Jahren begründet. Dies hatte bei Menschenrechtlern und Vertretern der Kunstwelt für Empörung gesorgt. Ai Weiwei hatte ein Visum für Großbritannien beantragt, um im September in London eine Ausstellung zu eröffnen. Gestern war der chinesische Künstler in Deutschland eingetroffen. Es ist seine erste Auslandsreise seit ihm die chinesischen Behörden 2011 den Pass entzogen.

  • Werke aus Buchheim-Nachlass werden versteigert

    Etwa 200 Kunstwerke aus dem Nachlass des Sammlers Lothar-Günther Buchheim und seiner Frau sollen versteigert werden. Ein Münchner Auktionshaus teilte mit, zum Verkauf stünden Druckgrafiken, unter anderem von Max Beckmann, Otto Dix und Pablo Picasso. Von jedem Werk gebe es jedoch noch ein weiteres Exemplar im Buchheim-Museum in Bernried am Starnberger See. Mit dem Auktionserlös sollen weitere Kunstwerke für das Museum gekauft werden. Der 2007 verstorbene Buchheim sammelte vor allem expressionistische Kunst. Um die Werke zu zeigen, gründete er 2001 ein Museum.

  • Verweigertes Visum für Ai Weiwei sorgt für Wirbel

    Die Entscheidung Großbritanniens, Ai Weiwei ein langfristiges Visum zu verweigern, sorgt für Wirbel. Britische Menschenrechtler und Vertreter der Kunstwelt reagierten wütend und enttäuscht auf die Entscheidung der Behörden, dem chinesischen Künstler nur einen dreiwöchigen Aufenthalt zu erlauben. Es wird allgemein angenommen, dass die britische Regierung damit sicherstellen will, dass der regimekritische Künstler nicht mehr im Land ist, wenn Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping im Oktober London besucht. Im September wollte Ai Weiwei eine Ausstellung in London eröffnen. Er hat offengelassen, ob er unter den gegebenen Umständen tatsächlich an der Veranstaltung teilnehmen wird.

  • Opernsängerin Ludmila Dvorakova gestorben

    Die tschechische Opernsängerin Ludmila Dvorakova ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Sie kam bei einem Brand in ihrem Prager Haus ums Leben. Die Sopranistin stand in zahlreichen internationalen Opernhäusern auf der Bühne. Ihr Schwerpunkt waren die großen Wagner- und Strauss-Opern. Zwischen 1965 und 1971 trat Ludmila Dvorakova bei den Bayreuther Festspielen auf. In den siebziger Jahren gastierte sie auch an der Deutschen Rheinoper Düsseldorf-Duisburg.

  • Grimmelshausen-Preis geht an Autor Robert Seethaler

    Der Grimmelshausen-Preis geht in diesem Jahr an den österreichischen Schriftsteller Robert Seethaler. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman "Ein ganzes Leben", der eine Lebensgeschichte in der Bergwelt der Alpen schildert. Nach Ansicht der Jury hat Seethaler damit einen bemerkenswerten Beitrag zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte geleistet. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung erinnert an den "Simplicissimus"-Autor Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen.

  • Berliner Universität der Künste wartet auf Ai Weiwei

    Die Berliner Universität der Künste hofft, dass der chinesische Künstler Ai Weiwei die ihm angebotene Gastprofessur bald antritt. Ein Sprecher der Hochschule sagte, die Berufung bestehe weiterhin und die Finanzierung sei gesichert. Die Universität der Künste hatte den regimekritischen Künstler 2011 demonstrativ auf die Gastprofessur berufen, nachdem er in China festgenommen worden war. Ai Weiwei hatte erst vor einer Woche seinen Pass zurückerhalten. Gestern landete er in München. Er wird in den nächsten Tagen in Berlin erwartet.

  • Autor Lukas Bärfuss erhält Nicolas-Born-Preis

    Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss wird mit dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet. Bärfuss, der auch als Dramaturg arbeitet, wurde vor allem durch Theaterstücke bekannt. Er veröffentlichte aber auch Romane. Der Literaturpreis der niedersächsischen Landesregierung ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wurde früher nur an Autoren mit Bezug zu Niedersachsen vergeben. In diesem Jahr wurde der Kreis der möglichen Preisträger auf deutschsprachige Schriftsteller ausgeweitet. Bärfuss erhält den Preis im September in Berlin.

  • Wormser Nibelungen-Festspiele werden eröffnet

    In Worms starten am Freitagabend die Nibelungen-Festspiele mit der Uraufführung des Stücks "Gemetzel". Es wurde von Albert Ostermaier eigens für die Festspiele geschrieben und von Thomas Schadt inszeniert. Das Stück erzählt die Nibelungensage aus der Sicht eines Kindes. Bis Mitte August gibt es fast täglich Aufführungen vor dem Wormser Dom. Es ist die erste Saison unter dem neuen Intendanten Nico Hofmann, der den langjährigen Festivalchef Dieter Wedel abgelöst hat.

  • Künstler Ai Weiwei in Deutschland eingetroffen

    Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist in Deutschland eingetroffen. Er landete am Donnerstagnachmittag in München. Es ist seine erste Auslandsreise seit vier Jahren. Der regimekritische Künstler war 2011 in China festgenommen worden und musste 81 Tage in Einzelhaft verbringen. Außerdem wurde sein Pass eingezogen. Er bekam ihn erst vor einer Woche wieder zurück. In den kommenden Tagen will Ai Weiwei nach Berlin weiterreisen, wo sein Sohn lebt. Die Universität der Künste hat ihm dort auch eine Gastprofessur angeboten.


Sigrid Löffler

Sigrid Löffler im Gespräch - 01.05.2015 Einflussreiche Kritikerin und streitbarer Geist

Sigrid Löffler ist eine der wenigen Literaturkritikerinnen, deren Gesicht ein großes Publikum kennt: Die ZDF-Sendung "Das Literarische Quartett" hat sie berühmt gemacht – nicht zuletzt ihr spektakulärer Abgang im Streit mit Marcel Reich-Ranicki.
Michael Kohtes trifft die Kritikerin zum Gespräch. [mehr]

Uwe Timm

Uwe Timm im Gespräch - 06.04.2015 Chronist und Medium

Uwe Timm hat am Geschichtsbuch der Bundesrepublik mitgeschrieben. Auf eigene Weise hat er deutscher Geschichte einen Ausdruck verliehen.
Adrian Winkler trifft den Autor zum Gespräch. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Zeichen und Wunder Das Radioereignis am Feiertag

WDR 3 Zeichen und Wunder ist das Radioereignis am Feiertag. Im Gespräch über Literatur dreht sich alles um einen Gast aus der Welt der Bücher: um Leben, Werk und Wirkung, um Gott und die Welt. [mehr]