WDR 3 Zeichen & Wunder - Sendungen A-Z - Programm

Dieter Wellershoff

Dieter Wellershoff im Gespräch - 03.10.2015 Realistischer Erzähler und literarischer Denker

Dieter Wellershoff ist ein enorm produktiver Autor, er schreibt seit den 1960er Jahren unermüdlich Romane, Essays und Erzählungen. Einem breiten Publikum wurde er erst im Jahr 2000 mit seinem Bestseller "Der Liebeswunsch" zum Begriff. Michael Kohtes trifft Dieter Wellershoff zum Gespräch. [mehr]

  • Zeichen und Wunder | Samstag, 3. Oktober 2015, 12.05 - 13.00 Uhr

Christiane Rösinger

Christiane Rösinger im Gespräch - 04.06.2015 Multitalent und Boheme-Ikone

Songschreiberin, Sängerin, Schriftstellerin, Journalistin – die Wahl-Berlinerin Christiane Rösinger ist auf vielen Gebieten tätig, doch nirgends mainstreamtauglich. Ihre Lieder und Texte kreisen um das Lebensgefühl der Großstadtboheme, um weibliches Selbstbewusstsein und um die ewig nervende Liebe. Michael Kohtes trifft die Indie-Künstlerin zum Gespräch. [mehr]

 Galsan Tschinag

Galsan Tschinag im Gespräch - 25.05.2015 Schamane und Schriftsteller zwischen den Welten

Galsan Tschinag wurde als Kind von Nomaden geboren. Aus dem mongolischen Altai Gebirge führte sein Weg in die deutsche Literatur. WDR 3 Redakteur Adrian Winkler hat ihn in der Mongolei getroffen. [mehr]

Kulturnachrichten

  • Filmfestspiele von Venedig beginnen

    In Venedig beginnen am Mittwoch die 72. Filmfestspiele. Zur Eröffnung wird das Bergsteigerdrama "Everest" von Baltasar Kormákur gezeigt. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Er erzählt von einer Gruppe, die beim Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt von einem Unwetter überrascht wird. Der Film läuft außerhalb des Wettbewerbs. Um den Hauptpreis, den Goldenen Löwen, konkurrieren in diesem Jahr 21 Filme, darunter zwei Koproduktionen mit deutscher Beteiligung. Die Filmfestspiele von Venedig enden am 12. September.

  • Große deutsche Kunstausstellung in China geplant

    Nach der städteübergreifenden Ausstellung "China 8" soll es eine vergleichbar große Ausstellung zeitgenössischer deutscher Kunst in China geben. Das kündigte Bundespräsident Joachim Gauck bei einem Besuch von "China 8" in Düsseldorf an. Die China-Ausstellung in Nordrhein-Westfalen findet gleichzeitig in acht Städten des Ruhrgebiets und des Rheinlands statt und läuft noch bis zum 13. September.

  • Kritik an Osnabrücker Auszeichnung für syrischen Lyriker

    Die Vergabe des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises an den syrisch-libanesischen Dichter Ali Ahmad Said ist bei syrischen Oppositionellen auf Ablehnung gestossen. Das berichtet der "Kölner Stadtanzeiger" in seiner Mittwochsausgabe. Die Zeitung zitiert den in Deutschland lebenden syrischen Journalisten Ahmad Hissou mit den Worten, Said habe keinerlei Sinn für die politische und humanitäre Tragödie in seinem Land gezeigt und nichts für den Frieden getan. Der Orientalist und Publizist Navid Kermani lehnte es nach eigenen Angaben ab, in Osnabrück die Laudatio auf Said zu halten. Said habe sich nie vom brutalen Vorgehen des Assad-Regimes distanziert. Der Lyriker, der sich mit Künstlernamen Adonis nennt, soll im November in Osnabrück ausgezeichnet werden.

  • Unesco verurteilt Zerstörung des Baal-Tempels scharf

    Die Unesco hat die Zerstörung des Baal-Tempels in der antiken Wüstenstadt Palmyra durch die Terrormiliz IS scharf verurteilt. Generalsekretärin Irina Bokova sagte, es handle sich um ein "unerträgliches Verbrechen gegen die Zivilisation". Die Vereinten Nationen hatten zuvor bestätigt, dass am Sonntag große Teile des Tempels zerstört worden sind. Aktuelle Satellitenfotos belegen die Verwüstung des Hauptgebäudes der Tempelanlage und einer Säulenreihe in unmittelbarer Nähe. Vor einer Woche zerstörten die Terrormilizen bereits einen kleineren Tempel in der Oasenstadt. Die Terrormiliz IS hatte die antike Stadt Palmyra Ende Mai erobert.

  • Brecht-Tochter Barbara Brecht-Schall gestorben

    Barbara Brecht-Schall ist tot. Die Tochter des Dramatikers Bertolt Brecht und der Schauspielerin Helene Weigel starb im Alter von 84 Jahren in Berlin. Brecht-Schall war die Nachlassverwalterin des Werks ihres Vaters. In dieser Funktion wachte sie streng darüber, wie Theaterleute mit den Texten Bertolt Brechts umgehen. Zuletzt hatte sie dem Münchner Residenztheater untersagt, das Theaterstück "Baal" in der Regie von Frank Castorf weiter aufzuführen. Barbara Brecht-Schall war Schauspielerin und gehörte lange dem Berliner Ensemble an.

  • Bochumer Schauspielhaus kündigt Aktion für Flüchtlinge an

    Eine Woche nach dem Tod von 71 Flüchtlingen in einem Lastwagen in Österreich will das Schauspielhaus Bochum ein Zeichen für Flüchtlinge setzen. Am Mittwoch um 18.00 Uhr wird auf dem Theatervorplatz ein Lkw geparkt, der baugleich mit dem Wagen ist, in dem die Flüchtlinge starben. Das Bochumer Schaupielhaus will mit der Aktion nachvollziehbar machen, was Menschen bereit sind in Kauf zu nehmen, um ein Leben in Sicherheit führen zu können. Der Lkw gehört einer Bochumer Spedition, die den Anstoß zu der Aktion gab.

  • Goldmaske von Tutanchamun wird restauriert

    Die weltberühmte Goldmaske des ägyptischen Königs Tutanchamun soll restauriert werden. Ziel ist es, den Zeremonialbart der Maske wieder fachgerecht anzubringen. Er war im vergangenen Jahr abgefallen, als ein Mitarbeiter des Ägyptischen Museums in Kairo eine Glühbirne in der Vitrine gewechselt hatte. Zugleich soll die Totenmaske restauriert und mit den neuesten wissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Das Projekt wird vom Deutschen Archäologischen Institut in Kairo und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz betreut. Das Auswärtige Amt beteiligt sich mit 50.000 Euro an den Kosten.

  • Wuppertaler Von der Heydt-Museum öffnet wieder

    Nach Sanierungsarbeiten ist das Wuppertaler Von der Heydt-Museum von Dienstag an wieder teilweise geöffnet. In den vergangenen fünf Monaten war die 30 Jahre alte Klimaanlage im ganzen Haus erneuert worden. Unter dem Titel "Herzklopfen" präsentiert das Museum auf einem Stockwerk Gemälde aus dem Besitz der Von der Heydt-Stiftung. Zu sehen sind unter anderem Werke von Claude Monet, Edvard Munch und August Macke. Auf den zwei weiteren Etagen des Hauses wird derzeit die Ausstellung "Weltkunst - Von Buddha bis Picasso" aufgebaut, die am 29. September eröffnet.

  • Argentinische Schauspielerin Cipe Lincovsky gestorben

    Die argentinische Schauspielerin Cipe Lincovsky ist im Alter von 85 Jahren gestorben. In ihrer langen Laufbahn spielte Lincovsky im Theater und im Film. Sie trat oft auf europäischen Bühnen auf, auch in Deutschland. Zu ihrem Repertoire gehörten Werke Bertolt Brechts und jiddisches Kabarett. Ab 1959 hatte sie mehrmals Engagements am Berliner Ensemble. Mit der Schauspielerin Helene Weigel verband sie eine langjährige Freundschaft.


Martin Walser

Martin Walser im Gespräch - 14.05.2015 Dichterfürst und Provokateur

Martin Walser gilt als einer der großen Schriftsteller der deutschen Nachkriegszeit. Und als unbequemer Chronist deutscher Befindlichkeiten. Inzwischen ist er 88 Jahre alt, aber von nachlassender Schaffenskraft keine Spur. Michael Kohtes trifft den Autor zu einem Gespräch über Leben und Schreiben. [mehr]

Sigrid Löffler

Sigrid Löffler im Gespräch - 01.05.2015 Einflussreiche Kritikerin und streitbarer Geist

Sigrid Löffler ist eine der wenigen Literaturkritikerinnen, deren Gesicht ein großes Publikum kennt: Die ZDF-Sendung "Das Literarische Quartett" hat sie berühmt gemacht – nicht zuletzt ihr spektakulärer Abgang im Streit mit Marcel Reich-Ranicki.
Michael Kohtes trifft die Kritikerin zum Gespräch. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Zeichen und Wunder Das Radioereignis am Feiertag

WDR 3 Zeichen und Wunder ist das Radioereignis am Feiertag. Im Gespräch über Literatur dreht sich alles um einen Gast aus der Welt der Bücher: um Leben, Werk und Wirkung, um Gott und die Welt. [mehr]


Fritz J. Raddatz, Kritiker, Erzähler, Herausgeber

Nominiert für den Deutschen Radiopreis: Fritz J. Raddatz im Gespräch - 19.06.2014 Großkritiker und Gesellschaftsspötter

Fritz J. Raddatz war eine der schillerndsten Figuren des Literaturbetriebs: einflussreicher Kritiker, Erzähler, Herausgeber und skandalträchtiger Tagebuch-Autor. Am 26. Februar starb Raddatz im Alter von 83 Jahren. Ein Gespräch mit dem "Unruhestifter" aus dem Sommer 2014 zum Nachhören.  [mehr]

aufgeschlagenes Buch

WDR 3 open WortLaut

Dem Ungewöhnlichen und Experimentellen in der Literatur gehört der Donnerstag in WDR 3 open. Die Grenzüberschreitung zwischen Literatur und Musik, Wort und Klang ist dabei Programm: Lautgedichte, Text- und Toncollagen, Performances, Poetry Slams, Internetromane, Dichter als DJs schlagen akustische Brücken von der Tradition in die Zukunft. [WDR 3]