WDR 3 Zeichen & Wunder - Sendungen A-Z - Programm

Sigrid Löffler

Sigrid Löffler im Gespräch - 01.05.2015 Einflussreiche Kritikerin und streitbarer Geist

Sigrid Löffler ist eine der wenigen Literaturkritikerinnen, deren Gesicht ein großes Publikum kennt: Die ZDF-Sendung "Das Literarische Quartett" hat sie berühmt gemacht – nicht zuletzt ihr spektakulärer Abgang im Streit mit Marcel Reich-Ranicki.
Michael Kohtes trifft die Kritikerin zum Gespräch. [mehr]

  • Zeichen und Wunder | Freitag, 1. Mai 2015, 12.05 - 13.00 Uhr

Uwe Timm

Uwe Timm im Gespräch - 06.04.2015 Chronist und Medium

Uwe Timm hat am Geschichtsbuch der Bundesrepublik mitgeschrieben. Auf eigene Weise hat er deutscher Geschichte einen Ausdruck verliehen.
Adrian Winkler trifft den Autor zum Gespräch. [mehr]

Wolfgang Buescher

Wolfgang Büscher im Gespräch - 03.04.2015 Wanderer und Reporter

Er ist von Berlin nach Moskau spaziert, hat Deutschland umrundet und zu Fuß die USA durchquert. Wolfgang Büscher ist der Fernwanderer unter den deutschen Gegenwartsautoren – und ein Meister der literarischen Reportage.
Michael Kohtes trifft den Autor zum Gespräch. [mehr]

Kulturnachrichten

  • Dercons Konzept für Berliner Volksbühne vorgestellt

    Der künftige Chef der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, soll von fünf Künstlern unterstützt werden. Zum Team gehören die Filmemacher Alexander Kluge und Romuald Karmakar, der Choreograf Boris Charmatz, die Choreografin Mette Ingvartsen und die Theaterregisseurin Susanne Kennedy. Das haben Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Chris Dercon bekannt gegeben. Der belgische Kulturmanager sagte, das Theater werde ein Haus mit festem Ensemble und Eigenproduktionen bleiben. Doch solle es auch andere Kunstformen wie etwa Kino, Bildende Kunst und Performance unter seinem Dach versammeln. Dercon, der derzeit das Londoner Museum Tate Modern leitet, wird im Sommer 2017 Frank Castorf als Intendant der Berliner Volksbühne ablösen.

  • Düsseldorfer Rheinoper gedenkt Absturzopfern

    Im Düsseldorfer Opernhaus findet am Freitagabend eine Gedenkfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen statt. Geplant sind Ansprachen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters und des Generalintendanten der Oper. Außerdem werden die Düsseldorfer Symphoniker gemeinsam mit dem Ensemble und dem Chor der Rheinoper "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms aufführen. Unter den Opfern der Flugzeugkatastrophe waren auch der Bariton Oleg Bryjak, der zum Opernensemble gehörte, und die Düsseldorfer Altistin Maria Radner, die ebenfalls an Produktionen der Rheinoper beteiligt war.

  • Gedenkfeier für Günter Grass am 10. Mai in Lübeck

    Die zentrale Gedenkfeier für Günter Grass soll am 10. Mai im Theater Lübeck stattfinden. Wie die Stadt Lübeck mitteilte, werden dazu Bundespräsident Joachim Gauck sowie zahlreiche weitere Politiker, Schriftsteller und Kulturschaffende erwartet. Die Hauptrede wird der US-Schriftsteller John Irving halten. Der Schauspieler Mario Adorf und die Schauspielerin Helene Grass, eine Tochter von Günter Grass, werden aus Werken des Literaturnobelpreisträgers lesen. Grass war am 13. April im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben.

  • Staatsschauspiel Dresden reagiert auf Pegida

    Das Staatsschauspiel Dresden reagiert mit mehreren Stücken auf die Pegida-Demonstrationen. Bei der Vorstellung des neuen Programms sagte Intendant Wilfried Schulz, Kunst könne gar nicht anders als Stellung zu beziehen. In der nächsten Spielzeit will das Theater Stücke wie "Graf Öderland" von Max Frisch oder Lessings "Nathan der Weise" aufführen, um die politische Debatte zu befördern. Das Staatsschauspiel Dresden hatte bereits zu Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst vergangenen Jahres gemeinsam mit anderen das Bündnis "Weltoffenes Dresden" gegründet. Für Intendant Schulz ist die kommende Spielzeit die letzte in Dresden. Er wechselt 2016 an das Düsseldorfer Schauspielhaus.

  • Michael Blumenthal zum Ehrenbürger Berlins ernannt

    Der langjährige Direktor des Jüdischen Museums in Berlin, Michael Blumenthal, ist zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte, als Gründungsdirektor habe er das Jüdische Museum zu einem Leuchtturm für die Berliner Museumslandschaft, die Stadt und ganz Deutschland gemacht. Blumenthal war von 1997 bis zum Herbst vergangenen Jahres Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Der 89-Jährige ist nach wie vor als Berater des Museums aktiv.

  • Bremer Musikmesse "Jazzahead" eröffnet

    In Bremen hat die Musikfachmesse "Jazzahead" begonnen. In diesem Jahr beteiligen sich rund 850 internationale Aussteller, darunter Plattenfirmen, Künstleragenturen und Konzertveranstalter. Es werden rund 3.000 Besucher erwartet. Nach Angaben der Organisatoren ist die Bremer Messe der größte Branchentreff für Jazzmusik weltweit. Bis Sonntag stehen außerdem zahlreiche Konzerte auf dem Programm. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der französischen Jazz-Szene.

  • Wächterpreis an "Süddeutsche" für ADAC-Recherche

    Zwei Journalisten der "Süddeutschen Zeitung" werden für die Aufdeckung von Missständen beim ADAC geehrt. Sie erhalten den Wächterpreis der Tagespresse, der zu den wichtigsten Journalistenpreisen zählt. Bastian Obermayer und Uwe Ritzer hatten in der SZ berichtet, dass die Abstimmungen zum "Lieblingsauto der Deutschen" manipuliert waren. Der zweite Preis geht an Journalisten des "Handelsblatts" für die Aufdeckung eines ärztlichen Betrugssystems. Außerdem werden Journalisten geehrt, die über Wahlfälschungen bei Kommunalwahlen berichteten. Der Wächterpreis wird von der Stiftung "Freiheit der Presse" vergeben.

  • Wittener Tage für neue Kammermusik starten

    Am Freitag beginnen die 47. Wittener Tage für neue Kammermusik. Bis Sonntag stehen mehr als 20 Erstaufführungen von Komponisten aus 16 Nationen auf dem Programm. Eingeladen ist unter anderem der Schweizer Komponist Beat Furrer, der als einer der führenden Kompositionslehrer gilt. Neben zwei neuen Werken von ihm werden auch Kompositionen ehemaliger Schüler Furrers aufgeführt. Die Tage für neue Kammermusik werden seit Ende der sechziger Jahre vom Westdeutschen Rundfunk gemeinsam mit der Stadt Witten veranstaltet. WDR 3 überträgt das gesamte Festival weitgehend live.

  • Echo-Jazz-Gewinner stehen fest

    Die Gewinner des Musikpreises Echo-Jazz 2015 stehen fest. Der Pianist Michael Wollny und der französische Akkordeonspieler Vincent Peirani erhalten die Auszeichnung in jeweils zwei Kategorien. Zu den weiteren Preisträgern zählen Chick Corea, Pat Metheny und die NDR Bigband mit Christof Lauer. Der Echo-Jazz wird von der Deutschen Phono-Akademie - einer Einrichtung der Musikindustrie - in 21 Kategorien vergeben. Die Verleihung ist Ende Mai in Hamburg.


Porträt Michail Schischkin

Michail Schischkin im Gespräch - 26.12.2014 Russischer Starautor und deutschsprachiger Geheimtipp

Michael Kohtes im Gespräch mit Michail Schischkin, der in Russland zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren zählt. Dort wurde er schon mit Tolstoi und Nabokov verglichen. Hierzulande kann man Schischkin erst seit seinem Roman "Venushaar" von 2011 entdecken. Inzwischen gilt er aber auch bei uns als eine der originellsten russischen Stimmen der Gegenwart. [mehr]

Porträt Ralph Dutli

Ralph Dutli im Gespräch - 25.12.2014 Schatzgräber und Honigsammler

Adrian Winkler trifft Ralph Dutli zum Gespräch. Als Übersetzer fördert Ralph Dutli die erstaunlichsten Texte zu Tage, als Lyriker und Essayist handelt er mit kostbaren Essenzen. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Zeichen und Wunder Das Radioereignis am Feiertag

WDR 3 Zeichen und Wunder ist das Radioereignis am Feiertag. Im Gespräch über Literatur dreht sich alles um einen Gast aus der Welt der Bücher: um Leben, Werk und Wirkung, um Gott und die Welt. [mehr]