WDR 3 Zeichen & Wunder - Sendungen A-Z - Programm

Portrait Uwe Kolbe

Uwe Kolbe im Gespräch - 03.10.2014 Wunderkind und Wortartist

Uwe Kolbe wurde schon in der DDR als "literarischer Wunderknabe" gefeiert. In den 80er Jahren war er eine Zentralfigur der Künstlerszene im Prenzlauer Berg. Darüber hat der profilierte Lyriker jetzt seinen ersten Roman vorgelegt: "Die Lüge". [mehr]

  • Zeichen und Wunder | Freitag, 3. Oktober 2014, 12.05 - 13.00 Uhr

Fritz J. Raddatz, Kritiker, Erzähler, Herausgeber

Fritz J. Raddatz im Gespräch - 19.06.2014 Großkritiker und Gesellschaftsspötter

Fritz J. Raddatz ist eine der schillerndsten Figuren des Literaturbetriebs: einflussreicher Kritiker, Erzähler, Herausgeber und skandalträchtiger Tagebuch-Autor. Michael Kohtes trifft den "Unruhestifter" zum Gespräch.  [mehr]

Petra Morsbach, Schriftstellerin

Petra Morsbach im Gespräch - 09.06.2014 Opernführerin und Milieuagentin

Als Opernregisseurin bekam sie genug davon, Stücke aufzuführen, die eh schon da waren - als Autorin begann sie, die Welt selbst zu gestalten. Adrian Winkler trifft Petra Morsbach zum Gespräch.  [mehr]

Kulturnachrichten

  • Tölzer Knabenchor ohne künstlerische Leitung

    Der Tölzer Knabenchor steht während einer Tournee durch China unerwartet ohne künstlerischen Leiter da. Ralf Ludewig wurde von dem Chorgründer Gerhard Schmidt-Gaden wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Zukunft des Chores herausgeworfen. Das Chorbüro sagte, ein Nachfolger sei noch nicht gefunden. Jedoch solle der künstlerische Leiter nicht mehr wie bisher auch Geschäftsführer des Chores sein. Der Tölzer Knabenchor wurde 1956 gegründet und hat Gastspiele in der ganzen Welt.

  • Schauspieler Gottfried John gestorben

    Der Schauspieler Gottfried John ist im Alter von 72 Jahren in der Nähe von Münschen gestorben. Seine Karriere begann er als Theaterschauspieler. Er wirkte in vielen Filmen und Serien mit, unter anderem in "Acht Stunden sind kein Tag" und "Berlin Alexanderplatz" von Regisseur Rainer Werner Faßbinder. International bekannt wurde er mit seiner Rolle in dem James-Bond-Film "Golden Eye" 1995. Gottfried John wirkte auch an zahlreichen an Fernseh- und Radioproduktionen des WDR mit. WDR-Intendant Tom Buhrow würdigte ihn als einen Charakterdarsteller und warmherzigen Menschen.

  • Gründer der Jugendzeitschrift "twen" Adolf Theobald gestorben

    Der Journalist Adolf Theobald ist im Alter von 84 Jahren in Berlin gestorben. Adolf Theobald gründete 1959 die Jugendzeitschrift "twen", mit der er den Geschmack der Jugend der 60er und 70er Jahre traf. Außerdem baute er das Wirtschaftsmagazin "Capital" auf, das er zehn Jahre als Chefredakteur leitete. Im Laufe seiner Karriere war er außerdem Chefredakteur von "Geo" und gehörte dem Vorstand des Verlagshauses Gruner+Jahr an.

  • Plagiats-Vorwurf gegen oscar-prämierten Film "The Artist"

    Der Stummfilm "The Artist" soll teilweise ein Plagiat sein. Der Drehbuchautor Christophe Valdenaire hat vor einem Pariser Gericht Klage eingereicht. Er wirft dem Regisseur Michel Hazanavicius vor, er habe Passagen aus einem von ihm geschriebenen Drehbuch als Vorlage genutzt. Er habe 20 plagiatsverdächtige Szenen entdeckt. Michel Hazanavicius wies den Vorwurf zurück. "The Artist" wurde vielfach ausgezeichnet. 2012 gewann er fünf Oscars.

  • Bielefelder Murnau-Filmpreis für Chantal Akerman

    Der Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau-Filmpreis geht an die belgische Filmemacherin Chantal Akerman. Die Jury ehrt sie für ihren Beitrag zum europäischen Autorenkino. Ihr Werk bewege sich zwischen Dokumentation und Fiktion, zwischen Komik und Tragik, zwischen Kino und musealer Filminstallation. Insgesamt hat Chantal Akerman 40 Filme gemacht. Ihre Installation "From the other side" wurde 2002 auf der documenta 11 in Kassel gezeigt. Der Filmpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und erinnert an den Bielefeler Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau.

  • Stiftung spendet 600.000 Euro für Musikzentrum Bochum

    Die Stiftung Bochumer Symphonie spendet weitere 600.000 Euro für das neue Musikzentrum in Bochum. Mit dem Geld kann ein eigener Verwaltungstrakt gebaut werden, ohne dass der Kostenrahmen des Neubaus überschritten wird. Das Konzerthaus soll die neue Spielstätte der Bochumer Symphoniker werden und Platz für die städtische Musikschule bieten. Insgesamt sind für das Musikzentrum 33 Millionen Euro veranschlagt. Ein erheblicher Teil kam durch Spenden der Bürger zusammen. Die Eröffnung ist für Mitte nächsten Jahres geplant.

  • Goldener Ehrenlöwe für Cutterin Thelma Schoonmaker

    Die US-amerikanerische Cutterin Thelma Schoonmaker ist bei den Filmfestspielen in Venedig mit einem Ehrenlöwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Sie arbeitet seit Jahrzehnten vor allem mit dem Regisseur Martin Scorsese zusammen. Bei den Filmen "Wie ein wilder Stier" oder "Good Fellas" war sie für den Schnitt verantwortlich. Thelma Schoonmaker gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter drei Oscars. Zuletzt war sie Cutterin bei Martin Scorseses "The Wolf of Wall Steet" mit Leonardo DiCaprio im Jahr 2013.

  • Österreichische Kunstsammlung Essl bleibt erhalten

    Die Sammlung des österreichischen Unternehmers Karlheinz Essl bleibt weitgehend erhalten. Die rund 7.000 Werke zeitgenössischer Künstler werden zu 60 Prozent von dem Industriellen Hans Peter Hasselsteiner übernommen, 40 Prozent werden von der Essl-Familienstiftung gekauft. Damit ist auch das Museum Essel in Klosterneuburg bei Wien gerettet. Der Kaufpreis für die gesamte Sammlung soll mehr als 100 Millionen Euro betragen. Den Angaben zufolge, sollen im Oktober 44 Werke versteigert werden. Die Millionen sollen in das angeschlagene Unternehmen von Karlheinz Essel, die Baumarktkette baumax fließen.

  • Konferenz soll Akzeptanz von DDR-Literatur stärken

    Mit einer internationalen Konferenz soll die Forschung zur DDR-Literatur wieder verstärkt werden. Auf Einladung der Universität Wuppertal und der Brigitte-Reimann-Gesellschaft werden im November Forscher aus fünf Ländern in Neubrandenburg erwartet. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, was junge Leute heute an Texten von Brigitte Reimann, Erwin Strittmatter oder Christa Wolf interessiert. In Neubrandenburg lebte und arbeitete die ostdeutsche Schriftstllerin Brigitte Reimann in ihren letzten Lebensjahren. 


Der ungarische Schriftsteller György Dalos

György Dalos im Gespräch - 29.05.2014 Dissident und Kulturvermittler

Eigentlich kaum zu glauben: György Dalos, der Jude ist und dessen Vater an den Folgen der Zwangsarbeit unter den Nazis starb, ist heute einer der wichtigsten Kulturvermittler zwischen Deutschland und Ungarn. Michael Kohtes trifft den Autor zum Gespräch. [mehr]

Gespräch mit Antje Rávic Strubel

Antje Rávic Strubel im Gespräch - 01.05.2014 Amerika-Kennerin und Deutschland-Beobachterin

Antje Rávic Strubel, 1974 in Potsdam geboren, hat lange in den USA gelebt, und doch ist Ostdeutschland bis heute prägend für ihr schriftstellerisches Werk. Michael Kohtes trifft die Autorin zum Gespräch. [mehr]

WDR 3 Symbolbild: Bücher liegen auf einem Radiogerät, das auf einem Regal steht

WDR 3 Zeichen und Wunder Das Radioereignis am Feiertag

WDR 3 Zeichen und Wunder ist das Radioereignis am Feiertag. Im Gespräch über Literatur dreht sich alles um einen Gast aus der Welt der Bücher: um Leben, Werk und Wirkung, um Gott und die Welt. [mehr]