Sonntag, 11.07.10 um 18:08 Uhr
WDR 3 Resonanzen Weltweit
Die Welt aus dem Blickwinkel der Kultur
Mit Ulrich Biermann
18.08 bis 19.00 Uhr
Georgische Zeitgenossen
Georgische Künstler emanzipieren sich
Die Möglichkeiten für junge Künstler in Georgien sind begrenzt. Es gibt kaum Ausstellungen und anstatt sich daran zu machen, diesen Umstand zu ändern, präsentieren viele georgische Künstler ihre Werke in Wohnzimmern vor einem kleinen und oft bekanntschaftlichen Kreis. Anders ist da Wato Tsereteli. In der Stadt Tbilisi hat er ein Zentrum für zeitgenössische Kunst gegründet, das der georgischen Kunst auch zu einem neuen Selbstverständnis verhelfen soll.
Ein Beitrag von Elisabeth Nehring
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Freie Kunst am Kaukasus
Georgische Künstler fürchten Repressionen durch die Regierung
Der Kaukasus beherbergt eine Vielzahl an Völkern, verschiedenen Kulturen und Sprachen. Und gerade diese Vielfalt zeichnet das kulturelle Leben Georgiens aus. Seitdem sich die Georgier aber mit den Russen im Konflikt befinden, gerät auch der kulturelle Austausch und das künstlerische Leben in Gefahr. Denn die politische Lage lässt Gerüchte in der Künstlerszene entstehen, dass Stimmen, die sich gegen die georgische Regierung wenden oder sich sogar pro-russisch äußern, Probleme bekommen könnten.
Ein Beitrag von Elisabeth Nehring
Das Sterben der Gorillas
Die größten lebenden Primaten sind vom Aussterben bedroht
Als Sigourney Weaver in der Rolle der Gorillaforscherin Diane Fossey in dem Film "Gorillas im Nebel" um ihren verstorbenen Lieblingsgorilla trauert, ist es für den mitfühlenden Zuschauer so, als wäre ein Mensch gestorben. Wie muss es da den Primatenforschern ergehen, deren Arbeit zunehmend darin besteht, die Leichen, der Tiere zu untersuchen, die sie seit Jahren beobachten und denen sie Namen gegeben hatten? Als Schuldige am Sterben der Gorillas kommen lediglich zwei Verdächtige in Frage: Ein winziges Virus und der Mensch.
Ein Bericht von Kristin Raabe
Staatsaufbau im Kongo
Ein Deutsch-Kongolese sucht die Zukunft seines Heimatlandes
Der Kongo zählt zu den größten und rohstoffreichsten Staaten des afrikanischen Kontinents. Doch die Konflikte mit Rebellen um eben jene Rohstoffe und der marode Staatsapparat bremsen einen erfolreichen Aufstieg des chancenreichen Landes aus. Jean-Claude Kibala, der 17 Jahre seines Lebens in Deutschland verbrachte, ist in den Kongo zurückgekehrt. Als ehemals vom Regime Verfolgter will er nun als Vize-Gouverneur der Provinz Süd-Kivu das Land wieder aufbauen, in dem er geboren wurde.
Ein Beitrag von Bettina Rühl
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Redaktion: Gabriele Gillen
Musikzusammenstellung: Ulrike Kukula














