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Sonntag, 24.01.10 um 18:08 Uhr

WDR 3 Resonanzen Weltweit

Die Welt aus dem Blickwinkel der Kultur

18.08 bis 19.00 Uhr

Es war einmal in Sanaa

Altstadt von Sanaa; Foto: Arno Burgi /dpa - Report
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Altstadt von Sanaa

Warum Dürre und Überbevölkerung die Hauptstadt des Jemen bedrohen

Die jemenitische Hauptstadt Sanaa rühmt sich ihrer wunderschönen Altstadt und versucht mit ihr Touristen zu werben. Doch die bleiben in diesen Tagen aus – zu sehr sind die Nachrichten von der Jagd nach Al-Qaida-Terroristen geprägt, die Sicherheitslage im Land ist prekär. Doch aus Sicht der Jemeniten ist das nicht das größte Problem. Sanaa könnte die erste Hauptstadt der Welt sein, die wegen Wassermangels umgesiedelt werden muss, und so neue, traurige Berühmtheit erlangen. Wassermangel und sinkende Grundwasserspiegel sind im gesamten Land ein Riesenproblem. Die Menschen in den nördlichen Bergdörfern sitzen jetzt schon auf dem Trockenen.

Ein Beitrag von Birgit Kaspar

Ein Monat im Jemen

Jemen; Foto: Anne Beatrice Clasmann / dpa - Report
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Straßenszene aus dem Altstadtviertel Bab-al-Jemen

Geschichten aus dem Land, in dem der Terror wohnen soll

Der Jemen hat in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem durch die Terror-Camps von Al-Qaida Berühmtheit erlangt, die sich im Hinterland befinden und in denen unter anderem der Flugzeugattentäter von Detroit ausgebildet worden sein soll. Der Schriftsteller und Journalist Guy Helminger hat ein anderes Land kennengelernt, als er im Januar 2009 einen Monat lang den Jemen bereiste. Er hat neugierige Kinder getroffen, einen Weihnachtsmarktbetreiber aus Kleve und sich eine Verfolgungsjagd mit der Geheimpolizei geliefert. Seine Erinnerungen hat er in einem Tagebuch festgehalten. WDR3 Resonanzen Weltweit senden einen Ausschnitt daraus.

Ein Tagebuch von Guy Helminger

Nur die Wunderlampe fehlt

Haus in Kairo; Rechte: dpa/picture alliance
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Haus in Kairo

Ein Spaziergang durch die Altstadt von Kairo

Schleier, Turbane, Pluderhosen, dickbäuchige Sultane, verführerische Prinzessinnen: Das Orientbild, das wir durch Märchen und so manchen Sonntagnachmittagsfilm in unserer Vorstellung verankert haben, sitzt ziemlich fest. So fest, dass sogar im echten Orient, in Kairo zum Beispiel, Märchenwelt und historische Realität nicht selten miteinander verschmelzen. WDR3 Resonanzen Weltweit waren in den Gassen der islamischen Altstadt von Kairo unterwegs und haben mit einem deutschen Architekturhistoriker eines der am besten erhaltenen Wohnhäuser aus alter Zeit besucht. Leider ganz ohne Wunderlampe, aber dafür mit märchenhafter Kulisse.

Ein Beitrag von Cornelia Wegerhoff

Die Kölner Kinderoper zeigt seit dem 15. Januar „Aladdin und die Wunderlampe“ nach dem gleichnamigen Märchen aus „1001 Nacht“.

So klingt die Kalaschnikov

Cesar Lopez; Rechte:  IANSA
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Cesar Lopez

Ein Kolumbianer macht aus Gewehren Gitarren

Der kolumbianische Musiker César López beherrscht mehrere Instrumente, singt, textet, produziert – und streitet darüber hinaus für den Frieden in seiner Heimat, die seit mehr als einem halben Jahrhundert von bewaffneten Konflikten erschüttert wird. Seine stärkste Waffe ist ein Instrument - eine E-Gitarre, gebaut aus einem Maschinengewehr.

Ein Beitrag von Thomas Wagner


Redaktion: Simone Thielmann
Musikzusammenstellung: Ulrike Kukula


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