Mittwoch, 16.11.11 um 18:08 Uhr
WDR 3 Resonanzen
Die Welt aus dem Blickwinkel der Kultur
18.08 bis 19.00 Uhr
Confidence – Vertrauen
Ausstellung in Köln
Aus einem Kirchen-Schiff besteht die Installation von Thomas Steffens, die er für die Ausstellung in der St. Johannes-Kirche entwickelt hat. Das Boot, das durch seine Auseinandersetzung mit dem Kirchenraum entstanden ist, ist einem traditionellen griechischen Fischerboot nachempfunden.
Ein Gespräch mit Thomas Steffens
St. Johannes-Kirche
Tempelstr.31
50679 Köln
Geöffnet zu den Gottesdienstzeiten: dienstags 14.30 - 17.00 Uhr,
mittwochs 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr, zu sehen bis 27.11.2011.
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CD der Woche
Sharon Jones & The Dap Kings:
„Soul Time!“
Heute gespielter Titel: "Longer And Stronger"
(Musik und Text: B. Mann)
Sharon Jones & The Dap Kings:
„Soul Time!“
Daptone Records (Groove Attack)
ISBN 823134002425
Ein besonderes Wirtschaftsfeld
Kultur- und Kreativwirtschaft
Mit Kultur Geld verdienen: Über 122.000 Menschen haben sich im vergangenen Jahr in der Kultur- und Kreativwirtschaftsbranche selbstständig gemacht. Gegründet wird in jeder Altersklasse. Wie aber lassen sich Wirtschaft und Kultur miteinander verbinden? Probleme bereitet den Gründern oft die Finanzplanung. Wer sich heute selbstständig macht, braucht zwar vergleichsweise weniger Kapital als früher, ein Großteil von ihnen ist aber immer noch auf fremdes Geld zur Gründung der eigenen Firma angewiesen. Öffentliche Förderprogramme gibt es viele – vom Bund, den Ländern und Kommunen, von Wirtschaftsverbänden oder Businessplan-Wettbewerben: Dennoch einfach ist der Schritt in die Selbstständigkeit sicher nicht.
Ein Beitrag von Brigitte Miskolczi
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Tanz, Tod und Beschwörung
Eine Ausstellung im Duisburger Museum DKM
Während am Freitag in Köln und anderen Karnevalshochburgen ausgelassen die neue Session eröffnet wurde, hat in Duisburg eine Ausstellung eröffnet, die so ganz anderer Natur zu sein scheint. „Tanz, Tod und Beschwörung“ heißt die Schau im Museum DKM, die Arbeiten der Künstlerin Claudia Terstappen zeigt. Alle drehen sich um die Grenze von Wissenschaft, Glaube und Aberglaube hinsichtlich der vielfältigen Vorstellungen von Tod, Jenseits und Wundern in verschiedenen Kulturen. Und spätestens hier darf die Frage gestellt werden: Liegen Ausstellungs- und Sessionseröffnung wirklich so weit auseinander oder sind sie nicht beide Teil des Glaubens in unserer Gesellschaft, den Tod überwinden zu können?
Ein Gespräch mit Heike Baare, Kuratorin der Ausstellung
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- Museum DKM
19.05 bis 20.00 Uhr
Kulturen sprechen nicht
Eine Auseinandersetzung mit dem interkulturellen Dialog
Der interkulturelle Dialog, wird allgemein angenommen, ist eine durchaus sinnvolle Einrichtung. Der Frankfurt Erziehungswissenschaftler Hans-Olaf Radtke hat ein Buch geschrieben, das vor allem die abgründigen Seiten der multikulturellen Verständigungsprogramme beleuchtet. Darin kommt er zu sehr ernüchternden Ergebnissen. Der interkulturelle Dialog, so der Tenor des Buchs, ist Ursache des Problems, das er zu beheben versucht. Zudem sei er längst zu einer Industrie angewachsen, die wie jede Industrie zu expandieren versuche.
Ein Gespräch mit Frank-Olaf Radtke
Frank-Olaf Radtke: Kulturen sprechen nicht. Die Politik grenzüberschreitender Dialoge
Hamburger Edition, 2011
12,00 Euro
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Halt auf bebauter Strecke
Eröffnung des 21er Hauses in Wien
Wiens Ruf als eine Art Freilichtmuseum, in dem als Gipfel der Moderne immer noch das fin de siècle gilt, ist allmählich nicht mehr zu halten. Schon das Hundertwasserhaus zeigte, dass ein Architekturexperiment auch außerhalb der Inneren Stadt Furore machen kann. Und als vor zehn Jahren am Rand des 1. Bezirks das Museumsquartier eröffnet wurde, mit moderner Architektur und zeitgenössischer Kunst, übertraf der Erfolg alle Erwartungen. Verwaist zurück blieb damals das "20er Haus", 1962 gebaut und für lange Zeit das einzige Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Beschluss, diesen schönen Bau der Nachkriegsmoderne zu sanieren und ihm eine neue Bestimmung zu suchen, brachte das 21er Haus hervor: ein Museum für zeitgenössische, vor allem österreichische Kunst. Wird jetzt aus einer jahrzehntelang abseits gelegenen und nicht gerade volkstümlichen Einrichtung eine neue Wiener Attraktion?
Bericht von Beatrix Novy
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Improvisierte Roboter
Kraftwerk verjazzt
Wer an Popmusik denkt, denkt immer auch gleich an England oder Amerika, an Stil bildende Genres, die dort erfunden und geprägt wurden, wie Rock’n’Roll oder HipHop. Dennoch kommen auch aus Deutschland Bands und Musiker, deren Sound die Popmusik derart beeinflusst hat, dass sie heute noch als Vorbilder genannt werden. Allen voran das Düsseldorfer Quartett Kraftwerk. Mittlerweile sind Kraftwerk sogar im Museum angekommen, in München ging gerade die "Kraftwerk 3D-Video-Installation" zu Ende. Dass Kraftwerk immer noch enorme Relevanz haben, zeigen auch die vielen Versuche von Musikern, Kraftwerk neu zu interpretieren oder mit deren Musik zu spielen. Ganz aktuell versucht sich ein Schweizer Quartett unter dem Projektnamen „Mensch Maschine“ an Kraftwerk-Songs im Jazzgewand.
Ein Beitrag von Anja Reinhardt
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Redaktion: Fatma Schulz
Musikzusammenstellung: Anja Reinhardt


















