Henning Freiberg
Schon während meiner Schulzeit geriet ich in den Sog von WDR 3. Bald stellten sich erste Symptome der Abhängigkeit ein: Ich radelte in den Freistunden nach Hause, um Sendungen anzuhören. Und - noch schlimmer - aufzunehmen. Die Situation eskalierte. Mehrere Therapieversuche schlugen fehl. Unter anderem auch eine sechsmonatige Radikalkur als festangestellter Kassierer bei einem großen Lebensmitteldiscounter. Ich versuchte es auch homöopathisch (Gleiches mit Gleichem behandeln) und studierte Musik. Keine Besserung.
Heute geben mir die Anonymen WDR 3 Hörer einen gewissen Halt. Für die darf ich nämlich ab und zu moderieren. Unter anderem auch die WDR 3 Passagen.
So, jetzt ist aber Schluss, die nächste Sendung wartet schon wieder auf mich. Eine weitere wichtige Passage in meinem Leben.
Man hört sich... Bis dann!











