Lothar Jänichen
Jazz höre ich seit rund vier Jahrzehnten. Zuerst Friedrich Guldas „Music For 4 Soloists And Band“, welche die vom Klavierunterricht bekannte klassische A-B-A-Form mit der Improvisation des Jazz verbindet. Im Herbst 1968 besuchte ich die ersten beiden Jazzkonzerte: mit dem Dave Pike Set und Klaus Doldinger’s Motherhood. 1972 war ich zum ersten Mal auf einem Festival: den Heidelberger Jazztagen, mit Auftritten der Kurt Edelhagen Big Band und des Erwin Lehn Orchesters. Kein Wunder, dass mich der Big-Band-Jazz bis heute begeistert.
Die jazzjournalistischen „Jugendsünden“: das erste Manuskript für den SWF 1972, ab 1976 regelmäßige Beiträge für den SDR. Neben dem Studium der Musikwissenschaft und Publizistik in Berlin beginnt 1981 meine Mitarbeit für die Jazzredaktion von RIAS Berlin, später dann Deutschlandradio Kultur. In meinen Sendungen am häufigsten gespielt: Miles Davis und Albert Mangelsdorff.











