Reinhard Bieck
Geboren 1954 in Bonn und ziemlich stolz darauf, nach dem Studium von Philosophie, Politik und Geschichte das journalistische Handwerk von der Pike auf gelernt zu haben: als Volontär, Polizeireporter, Redakteur und Blattmacher in der Lokalredaktion sowie später als stellvertretender Chef vom Dienst einer Lokalzeitung. Seit 1988 freier Journalist.
Ich bin gern beim Radio, weil es im Vergleich zur Zeitung schnell und anders als das Fernsehen leicht zu handhaben ist. Nachteile: Es gibt nichts Schöneres, als morgens beim Frühstück in der eigenen Zeitung den eigenen Artikel zu lesen (und sich über Druckfehler schwarz zu ärgern).
Wunderbar finde ich, wenn mir auf den Fluren zur WDR-Kantine Publizisten, Politiker, Schauspieler, Menschen mit Geigenkästen oder Trompeten-Köfferchen begegnen; wenn ich bei der Sendungsvorbereitung höre, wie das WDR Sinfonieorchester-Orchester im großen Sendesaal probt und sich gleichzeitig irgendwo eine Sopranistin einsingt. Dann wird aus dem Zweckbau am Wallrafplatz ein lebendiges Funkhaus mit Geist und Gefühl - auch für den Wort-Handwerker.











