Petra Weber
Aufgewachsen bin ich in Süddeutschland, als kulturinteressiertes Kind in einer kaufmännischen Familie. Sehr zur Freude meiner Großmutter, die mich schon im Vorschulalter mit klassischer Musik beschallte (ihre Platten habe ich heute noch), mich mit sieben Jahren nach Bayreuth mitnahm, ohne es zu bereuen (niemand außer ihr hatte mir zugetraut, die „Meistersinger“ durchzuhalten). Schließlich wurde ich auch auserkoren, Großmutter auf Kulturreisen nach München und Wien zu begleiten.
Diese frühkindliche Förderung hatte Folgen: Nach dem Journalistik- und Germanistik-Studium begann ich beim Fernsehen (weil ich eigentlich besser sehe als höre), wechselte aber bald zum Radio (dank meiner vorzüglichen Sprechlehrerin) und arbeitete als Kulturreporterin, Featureautorin und Moderatorin. Zuerst freiberuflich, dann festangestellt. Dazu hatte der kaufmännische Teil der Verwandtschaft geraten. Währenddessen habe ich promoviert und mit Lehraufträgen den Kontakt zur Universität gehalten. In meine erste Mosaik-Sendung fiel die Eröffnung der Festspielsaison in Bayreuth – welch schöne Hommage an meine Großmutter!











