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Dienstag, 22.05.12 um 15:05 Uhr

WDR 3 TonArt

Mit Martin Gramlich

Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist

Jean Françaix und das Höllenorchester

Akkordeon; Rechte: dpa
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Gehört zum "Höllenorchester": Das Akkordeon

100 Jahre alt wäre Jean Francaix morgen geworden. Bereits mit 18 Jahren gewann er den Preis des Pariser Konservatoriums und studierte anschließend bei Nadia Boulanger.

Françaix war ein begabter Pianist, widmete sich aber hauptsächlich seiner Kompositionstätigkeit. Viele seiner Werke komponierte er für Blasinstrumente. Bekannt ist er außerdem auch für den Begriff "Höllenorchester", den er prägte. Was genau Françaix damit meinte erklärt WDR 3 TonArt.

Beitrag von Matz Kastning

Musikfestival Schloss Cappenberg

Schloss Cappenberg, Rechte: picture alliance / Arco Images GmbH
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Schloss Cappenberg

Seit 2005 ist das Münsterland um ein Kammermusik-Festival reicher. Seitdem laden die Geigerin Mirijam Contzen und Hausherr Sebastian Graf von Kanitz jährlich auf das Barockschloss Cappenberg ein.

24 Musikerinnen und Musiker finden in diesem Jahr den Weg in das ehemalige Prämonstratenserkloster. Am Abend startet das Festival im Theater Schloss Cappenberg mit dem Eröffnungskonzert.

Beitrag von Regine Müller

The Rake´s Progress in Düsseldorf

Matthias Klink und Bo Skovhus, Rechte: Hans Jörg Michel
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Mit dabei: Matthias Klink und Bo Skovhus

"The Rake´s Progress" - so heißt eine Kupferstichserie des englischen Künstlers William Hogarth. Igor Strawinsky entdeckte sie 1947 für sich. Die Werke inspirierten ihn zu seinem einzigen abendfüllendem Bühnenwerk: Einer schwarzen Komödie über den Pakt mit dem Teufel.

Morgen hat die Oper in der Inszenierung von Sabine Hartmannshenn in Düsseldorf Premiere.

Beitrag von Kai Löffler

CD - Rezension

CD-Cover, Rechte: Pentatone Classic PTC 5186 389

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonaten Nr. 30-32

Mari Kodama, Klavier

Pentatone Classic PTC 5186 389

Beitrag von Nicolas Tribes

Die Flötentöne des Rattenfängers

CD-Cover, Rechte: Christophorus Records CHR 77359

Die Brüder Grimm überliefern die Geschichte so: Da hat im Jahr 1284 ein Rattenfänger die Stadt Hameln von lästigem Nagetier befreit. Doch seine Auftraggeber wollten ihn nicht bezahlen. Also ging er noch einmal mit der Flöte durch die Stadt, und diesmal folgten ihm die Kinder.

Welche Melodien oder Töne er gespielt hat, ist nicht überliefert. Deshalb können Musiker die Fantasie spielen lassen. Der Kölner Flötist Norbert Rodenkirchen ist ein Fachmann für mittelalterliche Musik und hat sich nicht nur in überlieferte Stücke aus dieser Zeit hinein gegraben sondern auch in die Legende.

Beitrag von Stefan Keim

CD:
Hameln anno 1284 – Auf den Spuren des Rattenfängers
Norbert Rodenkirchen, Flöte
Christophorus Records CHR 77359

Kulturnachrichten

Redaktion: Ulrike Gruner


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MP3 Player; Rechte: WDR/ dpa

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