Donnerstag, 13.10.11 um 15:05 Uhr
WDR 3 TonArt
Sangeskraft mit Wissenschaft - der Kammerchor CONSONO
„Chorleiter und Akustiker“ – das sind die Berufe von Harald Jers. Er hat Dirigieren studiert und einen Doktor in systematischer Musikwissenschaft. In einem Forschungsauftrag der EU hat er sich mit den Singstimmen eines Chores beschäftigt. Jeder Sänger wurde einzeln aufgenommen und die Stimme genau analysiert. So schuf Harald Jers ein wissenschaftliches Fundament, wie ein Chorklang entsteht. Und gewann daraus praktische Erkenntnisse, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Die setzt er vor allem mit dem von ihm vor zehn Jahren gegründeten Kammerchor CONSONO aus Köln um. Das 35köpfige Vokalensemble hat einige Preise bei nationalen wie internationalen Chorfestivals abgeräumt. Am Sonntag steht CONSONO im Wettbewerb von „Let the peoples sing“, der im englischen Manchester statt findet. Der Chor singt allerdings in Köln, im Großen Sendesaal des WDR und wird live nach England übertragen.
Beitrag von Stefan Keim
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CD - Rezension

Wohin? – Auf romantischer Reise
Schubert / Liszt & Schumann
David Theodor Schmidt, Klavier
Profil – Ed. Günter Hänssler PH11018
Beitrag von Karen Voss
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Donaueschingen - Anleitung zum Komponieren
Wenn Sie häufiger in Ausstellungen mit moderner Kunst gehen, kennen Sie sie bestimmt: Jene Zeichnungen, die aussehen, als hätte der Künstler einen Stift zur Hand genommen und wahllos auf dem Papier herumgekritzelt. Und vielleicht haben Sie sich beim Betrachten gedacht: Das kann ich auch. So geht es vielen Menschen auch bei moderner Musik, besonders bei Avantgarde-Musik, wie sie bei den Donaueschinger Musiktagen gespielt wird.
Das ist häufig eine Musik, bei der alle Regeln, die man kennt, außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Weshalb man auch hier manchmal denken könnte: Das kann ich auch. Vielleicht könnten Sie es ja wirklich und haben bisher nur noch nicht gewusst, wie Sie es anpacken können? WDR 3 TonArt hat für Sie sechs Punkte zusammengestellt, die Sie nicht aus dem Blick verlieren sollten, wenn Sie mit einer Karriere als Avantgarde-Komponist für Donaueschingen liebäugeln.
Beitrag von Moritz Chelius
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90 Jahre Donaueschinger Musiktage
Die Donaueschinger Musiktage gelten als das älteste und traditionsreichstes Festival für Neue Musik. Bereits 1921 kam es zur ersten Ausgabe. Das erste Werk, das zur Aufführung gelangte war Paul Hindemiths Quartett op.16.
90 Jahre ist das mittlerweile her und deshalb wird in diesem Jahr Geburtstag gefeiert: "90 Jahre gelebte und geprägte Musikgeschichte – 90 Jahre "Laus im Pelz der Musikkultur" – 90 Jahre Podium für das 'Fremde', 'Unbekannte' und 'Andere' – 90 Jahre Laboratorium für neue Klänge, deren Kontexte und Präsentationsformen – 90 Jahre zwischen Barrikade und Elfenbeinturm" - so steht es auf der Internetseite.
Welche Höhepunkte es in diesem Jahr geben wird erzählt Armin Köhler, der unter anderem verantwortlich für das Programm beim Festival ist.
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- Donaueschinger Musiktage
Deutsches Stromorchester
Haben sie mal darüber nachgedacht, welche zarten, blubbernden Töne ihr Wasserkocher von sich gibt? Wollten sie auch schon immer mal mit einem Staubsauger Musik machen? Oder zusammen mit ihrem Föhn beim Haare trocknen eine Arie singen?
Für den Komponisten und bildenden Künstler Rochus Aust sind diese Gedanken ganz normal. Denn in seinem Stromorchester tönen keine gewöhnlichen Instrumente. In Austs dritter Sinfonie kommen Massagestäbe, Toaster oder Bohrmaschinen zum Einsatz. Als Inspiration gibt der Musiker ausgerechnet Joseph Haydn an.
Beitrag von Raphael Smarzoch
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- Rochus Aust
Kulturnachrichten
Redaktion: Corinna Rottschy
















