Montag, 23.11.09 um 15:05 Uhr
WDR 3 TonArt
Mit Martin Gramlich
Musikangaben zu dieser Sendung finden Sie in der Playlist
Engelsgleich, betörend: Philippe Jaroussky
Mit 30 Jahren den Echo Klassik überreicht zu bekommen, das ist für viele Musiker ein Traum. Für den französischen Countertenor Philippe Jaroussky ist dieser Traum 2008 wahr geworden. Seinen internationalen Durchbruch hat der junge Sänger 2005 gefeiert, als "Einspinger" für Andreas Scholl. Inzwischen musiziert Jaroussky mit namhaften Kollegen wie Sandrine Piau und Véronique Gens und fördert zunehmend unbekannteres Repertoire zu Tage: Ob ein swingender Monteverdi, elegisch parfümierte Chansons der Belle Epoque oder wie jetzt aktuell das Arienalbum "La dolce fiamma" des jüngsten Bachsprößlings Johann Christian Bach. Geschickt weiß Jaroussky Publikum wie Experten mit seiner Auswahl zu überraschen.
Mit Opernarien des Londoner Bachs und von Händel ist Philippe Jaroussky diesen Donnerstag in der Kölner Philharmonie zu Gast.
WDR 3 TonArt stellt den jungen Sänger vor.
Beitrag von Julia Schölzel
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- Kölner Philharmonie
Annette Dasch im Portrait
Sie ist eine der begehrtesten Sopranistinnen Deutschlands: Die Sängerin Annette Dasch hat in den vergangenen Jahren eine steile Karriere gemacht und sich die Konzertpodien und Opernbühnen weltweit erobert. Ihre zweite Solo-CD mit Mozart-Arien ist in den Klassikcharts rasch ganz oben geklettert. Heute Abend gibt sie ihr Debüt als Contessa in „La Nozze die Figaro“ von Mozart an der Metropolitan Opera in New York.
WDR 3 TonArt hat die Sängerin in ihrer Heimatstadt Berlin getroffen.
Beitrag von Sigrid Hoff
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- Annette Dasch
CD - Rezension

Arabella Steinbacher spielt Werke von Antonín Dvořák und Karol Szymanowski
Arabella Steinbacher, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Ltg. Marek Janowski
Pentatone PTC 5186353
Beitrag von Jörg Lengersdorf
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Zeitgenössisches im Bordell
Rotes Plüsch, viel Kitsch, das Ganze dazu in rotes Licht getaucht, diese Assoziationen stellen sich beim Stichwort „Bordell“ ein und die sind auch nicht falsch. An Zeitgenössische Musik denkt man dabei normalerweise nicht. So ist es schon eine Sensation, das am Wochenende das wohl erste Bordell-Konzert in Deutschland stattgefunden hat, und zwar in der ostdeutschen Metropole Leipzig.
Beitrag von Claus Fischer
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- Festival Sex.Macht.Musik
Rosen und Revolutionen

Der Kulturhistoriker und Biograph Jens Rosteck widmet sich in seiner neuen Künstlerbiographie einem der wichtigsten und international angesehensten Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart: Hans Werner Henze. „Feingeist“, „radikaler Individualist“, „Maestro“, „Querschädel“, „Stehaufmännchen“, „Unangepasster“, „Utopist“ - so lauten einige der Charakterisierungen für den Komponisten, eine Ausnahmeerscheinung der deutschen Nachkriegskultur. Zu finden in der jetzt erschienenen, umfassenden Biographie „Rosen und Revolutionen“ von Jens Rosteck.
Beitrag von Georg Beck
Jens Rosteck:
Hans Werner Henze. Rosen und Revolutionen
Propyläen-Verlag 2009
ISBN 354907350X
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Kulturnachrichten
Redaktion: Arnd Richter















