Freitag, 09.12.11 um 15:05 Uhr
WDR 3 TonArt
Ringvorlesung Musik und Natur: Workshop mit Einsinstrumenten
Heute ist der letzte Tag der UN-Klimakonferenz in Durban. Und wie nahezu jedes Jahr ist das Ergebnis unter´m Strich deprimierend, denn es scheint erneut für alle beteiligten Staaten nicht möglich zu sein, sich auf verbindliche Ziele zu einigen, um umweltschädliche Gase zu reduzieren.
Der Diskurs um Klimawandel und Globale Erwärmung zeigt nun auch an der Musikhochschule Köln seine Auswirkungen, denn seit diesem Wintersemester findet eine Ringvorlesung statt, die sich mit Musik und Natur beschäftigt. Dabei werden musikalische Zugänge zur Natur rückblickend betrachtet – wie etwa die Romantisierung der Natur, aber eben auch Jetzt-Musikerinnen und Musiker, deren Musik eine enge Verbindung mit der Natur eingeht. Wie beispielsweise der Norweger Terje Isungset, der mit seinen Instrumenten aus Eis weltweiten Bekanntheitsgrad erlangte.
Beitrag von Julia Spyker
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CD - Rezension

Sonate pour violon et piano en la majeur
Werke von Franck, Poulenc und Debussy
Anne Gastinel, Cello
Claire Desert, Klavier
Naive CD 961442
Beitrag von Nicolas Tribes
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Das Orpheus Chamber Orchestra
Es scheint ein geschickter Schachzug zu sein, sich bei der Taufe eines neuen Ensembles gleich des Segens der Götter zu vergewissern. Zumindest hat es im Falle des Orpheus Chamber Orchestra, benannt nach dem mystischern Sänger Orpheus und Schutzpatron der Musik, geklappt. Es gilt als eines der besten Kammerorchester der Welt und hat unzählige CDs aufgenommen.
Wer das Orpheus Chamber Orchester auch sehen und nicht nur hören will, der hat es schon schwerer, denn die New Yorker machen sich rar. Fünf Konzerte spielen sie jedes Jahr in der Carnegie Hall, dazu kommen eine Handvoll Tourneetermine. Am Sonntag aber macht das Orpheus Chamber Orchestra in Düsseldorf halt.
Beitrag von Desirée Kuthe
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- Orpheus Chamber Orchestra (engl. Homepage)
Jeder ist verantwortlich - Das Musikkollektiv "Spira Mirabilis"
Guerillakonzerte, unangekündigte Auftritte in Cafés oder auf Schulhöfen sind eine Spezialität von „Spira Mirabilis“. Das Musikkollektiv will über die Grenzen der Klassikfans hinaus wirken. Und hat eine ganz eigene Lebens- und Arbeitsweise entwickelt. Es gibt keinen Dirigenten, jede Entscheidung wird basisdemokratisch gefällt, und meistens spielen die jungen Musiker nur ein Stück pro Konzert.
Heute abend in der Essener Philharmonie ist es Beethovens fünfte Sinfonie. Seit vier Jahren gibt es dieses ungewöhnliche Ensemble, ein Experiment im angewandten Kollektivismus, in dem die Sinnsuche wichtiger ist als der wirtschaftliche Erfolg. Behaupten zumindest die Musiker.
Beitrag von Stefan Keim
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Begegnung der Kulturen: Minguet Quartett in Indien
Sie wollen allen Menschen den Zugang zu den Schönen Künsten erleichtern. Deshalb hat sich das Minguet Quartett nach dem spanischen Philosophen Pablo Minguet, der genau diesen Gedanken in seinen Schriften propagierte, benannt.
Vor 20 Jahren hat sich das Minguet Quartett gegründet und ist seitdem erfolgreich in den Kammermusiksälen auf der ganzen Welt unterwegs. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire beschäftigen sich die vier Musiker auch viel mit zeitgenössischer Musik. Im November war das Quartett auf Konzertreise in Indien. In WDR 3 TonArt erzählen die Musiker zu welchen Begegnungen es in Indien gekommen ist.
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- Minguet Quartett
Kulturnachrichten
Redaktion: Ulrike Gruner
















