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Samstag, 13.02.10 um 16:05 Uhr

WDR 3 Variationen

Heute

- Das Projekt SingPause
- 25 Jahre neue Dresdner Semperoper
- Im Gespräch: der Pianist Bernd Glemser

Musikalische Basisarbeit an Düsseldorfer Schulen: Die SingPause

Das Projekt SingPause. Rechte: Manfred Hill
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Das Projekt SingPause

Seit drei Jahren gibt es in Düsseldorf ein Förderprojekt, dass dem allgemeinen Sing-Defizit abhelfen und Kinder im Grundschulalter zum Singen bringen möchte. Die Dozenten sind professionelle Sänger, die in regelmäßigen Abständen die Schulen besuchen und mit den Kindern singen. Die SingPause ist ein Projekt des Kulturamts der Stadt Düsseldorf und des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf e. V. Die SingPause ist ein wichtiges sozial-integratives Kulturangebot, das in fast allen Stadtteilen Düsseldorfs stattfindet. Es erreicht alle Schüler der geförderten Grundschulen – unabhängig von Herkunft, Religion und Sozialstatus und ist für Schulen und Eltern kostenfrei. Zurzeit wird die SingPause an 40 Grundschulen für ca. 9.000 Kinder angeboten. Acht weitere Grundschulen mit mehr als 1.500 Kindern wünschen sich, in diesem Jahr ins Programm aufgenommen zu werden.

Ein Beitrag von Regine Müller

 

Auferstanden aus Ruinen: Zum 25. Jahrestag der Wiedereröffnung der Dresdner Semperoper

Die Semperoper in Dresden. Rechte: WDR
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Die Semperoper in Dresden

Am 13. Februar 1945 wurde durch Bombenangriffe die gesamte Dresdner Innenstadt zerstört, darunter auch das berühmte Opernhaus des Baumeisters Gottfried Semper. Zum Gedenken an diesen Tag versammeln sich bis heute die Dresdner Bürger auf dem Theaterplatz. Am 13. Februar 1985 wurde das Opernhaus wiedereröffnet, und nachts läuteten alle Glocken der Stadt. Die Semperoper besitzt Symbolkraft für Dresdens reiche Musikgeschichte, denn hier wurden u.a. Opern von Richard Wagner und Richard Strauss uraufgeführt. Heute ist sie wieder eine der wichtigsten Musiktheaterbühnen Europas.

Hildburg Heider erlebte die Semperoper mehrmals vor und hinter den Kulissen, von der spektakulären Fidelio-Aufführung Anfang der 90er Jahre bis zum Opernball 2010. Sie sprach mit dem Chefarchitekten des Wiederaufbaus Wolfgang Hänsch, mit dem derzeitigen Intendanten Gerd Uecker und mit Christian Thielemann, der ab 2012 als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle die musikalische Zukunft der Oper gestalten wird.

Im Gespräch: der Pianist Bernd Glemser

Bernd Glemser. Rechte: Olli Rust
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Bernd Glemser

Er ist ein Pianist der Superlative, könnte man meinen. Seine Karriere begann mit Rekorden: mit 25 Jahren hatte er 17 internationale Wettbewerbe hintereinander gewonnen, mit 27 Jahren wurde er jüngster Hochschulprofessor Deutschlands und für das Label „Naxos“ spielte er ein paar Dutzend CDs ein. Doch Bernd Glemser hat nie den schnellen Ruhm gesucht. Er ist an den Zwischentönen interessiert, an immer neuen Klangmöglichkeiten und geistigen Anregungen. „Er spielt sehr viel, kennt sehr viel, weiß sehr viel“, sagen seine Studenten. Glemsers Konzerte und Aufnahmen werden für ihre Klarheit, Klangsinnlichkeit und innere Logik gelobt, sei es bei Musik von Beethoven, Brahms, Liszt oder Rachmaninow. Bei Bachs Musik werden sogar die drei „Gs“ zitiert: „Gulda – Gould – Glemser“ – wobei Glemser immer noch als „Geheimtipp“ gilt. Heute ist Bernd Glemser Professor an der Musikhochschule in Würzburg; er hat die Plattenfirma gewechselt, gibt weiterhin Konzerte auf der ganzen Welt und erntet dabei Jubel und höchste Anerkennung.

Rechte: Oehms Classics

Präludien & Fugen von J. S. Bach und Dmitri Schostakovitsch

Bernd Glemser, Klavier

Oehms Classics, OC 738
ca. 62 Min


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