Montag, 15.02.10 um 17:45 Uhr
15. Februar 1965
Todestag des amerikanischen Jazzpianisten und Sängers Nat „King“ Cole
Von Thomas Mau
Eigentlich war er als Jazzpianist bekannt, nur gelegentlich präsentierte Nat „King“ Cole auch einen Song am Klavier. Doch spätestens mit der 1946 erschienenen Single „The Christmas Song“ machte er Karriere als Sänger.
Diesen Wechsel in die populäre Musik verziehen ihm seine Jazzfans nicht. Für sie war der neue Weg Nat „King" Coles ein künstlerischer Ausverkauf, auch wenn er immer noch Jazz-Platten herausbrachte. Aber seine seidene Stimme war sehr erfolgreich. Bis in die 60er Jahre hinein hatte er zahlreiche Hits: „Smile“, „Pretend“, „Unforgettable“. 1956 erhielt er sogar als erster schwarzer Künstler eine eigene Fernsehshow. Cole selbst hielt seine Stimme für nicht besonders überzeugend: „Meine Stimme ist nichts, worauf man stolz sein könnte. Sie umfasst höchstens zwei Oktaven. Ich nehme an, es ist dieses heisere gehauchte Geräusch, das manche mögen.“
Vor Gesangaufnahmen soll Nat „King“ Cole schnell noch ein paar Zigaretten geraucht haben, damit seine Stimme tiefer klingt. Der starke Raucher starb am 15. Februar 1965 mit 45 Jahren in einem Krankenhaus in Santa Monica an Lungenkrebs.
Redaktion: Michael Rüger













